für die Beamtinnen im neuen Gesamtpersonalrat 2020

Solidarität und der Gedanke, sich nicht immer alles gefallen zu lassen, hat
mich schon in jungen Jahren in die Gewerkschaft eintreten lassen. Seitdem ist die Notwendigkeit, Solidarität zu üben, nicht geringer geworden. Der Spruch: Wenn Du nur an Dich denkst und ich nur an mich, dann ist doch an alle gedacht, ist zu tief in das gesellschaftliche Bewusstsein eingesickert. Ein großer Schritt wäre schon, sich zu vergegenwärtigen, dass wir nur zusammen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen streiten können. Und zwar für bessere Arbeits- und Lebensbedingung für alle. Und nicht nur für die wenigen, die es sich bereits schön eingerichtet haben. Darum Gemeinsam, Engagiert und Wirkungsmächtig – GEW.

Als Förderschullehrerin habe ich in den vergangenen 34 Jahren Erfahrungen in unterschiedlichen Einsätzen im GU und über viele Jahre an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule gesammelt. Dort übernehme ich Aufgaben in der Klassenleitung, im BFZ und seit 8 Jahren im örtlichen Personalrat. Seit 2018 bin ich im GPRLL tätig und beschäftige mich schwerpunktmäßig mit den Fragen, die im Zusammenhang mit der Inklusion stehen. 

Ich vertrete im Gesamtpersonalrat die Schulen des Untertaunus. Ich bin Klassenlehrerin einer Lerngruppe, in der Förderschulkinder inklusiv unterrichtet werden. Das Thema Inklusion beschäftigt mich daher täglich. Damit Inklusion gelingen kann, bedarf es besserer Arbeitsbedingungen.

Ich bin Mitglied in der GEW, weil diese sich für die Bildung multiprofessioneller Teams zur Unterstützung der Regelschullehrer*innen einsetzt.

Bereits als Studentin war ich GEW Mitglied. Denn schulpolitische Mitgestaltung ist für mich unabdinglich. Ganz oben stehen für mich Solidarität und gemeinsames Streben nach besseren Bedingungen für Bildung. Seit 2015 bin ich aktiv im GEW Kreisverband Wiesbaden- Rheingau tätig und es begeistert mich, wie vielen Kolleg*innen durch Zusammenarbeit und Rechtsberatung dort geholfen werden kann. Meine Devise lautet: nur gut aufgestellte Lehrer*innen mit professioneller Unterstützung können gute Vorbilder für unsere junge Generation sein. Als Mitglied im GPRLL möchte ich dazu beitragen, dass jede einzelne Lehrkraft sich vertreten fühlt und sich mit jedem noch so kleinen Anliegen an uns wenden kann. Zu meiner Person: nachdem ich anfänglich als Lehrerin in der Sekundarstufe 1 im In- und Ausland tätig war, bin ich seit 2014 Grundschullehrerin in Wiesbaden. Besonders am Herzen liegt mir somit die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Grundschullehrkräfte zum Wohl der Kinder.

An der Kerschensteinerschule unterrichte ich "benachteilgte Jugendliche" und arbeite in der Fachberatung für die Sprachklassen. Dabei ist es mir wichtig in Gremienarbeit für die Jugendlichen einzustehen. Durch mein Studium liegt mir auch das Thema Inklusion am Herzen. Wegen der großen Solidarität in der Gewerkschaft und weil sich die GEW für gerechtere Bildungschancen einsetzt, bin ich langjähriges GEW-Mitglied.

Intakte Mitbestimmung, Interessensvertretung der Beschäftigten, offene Augen und Ohren für auch widerstreitende Belange in einer Schulgemeinschaft – dies alles ist unerlässlich für eine demokratische Schullandschaft. Aktiv möchte ich daran als GEW-Gesamtpersonalrätin auf Schulamtsebene im engen Austausch mit den Kolleg*innen vor Ort weiterarbeiten. Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Grund- und Förderschulen, frauen- und gleichstellungspolitischen sowie gewerkschaftspolitischen Themen.

Seit fast 30 Jahren unterrichte ich Azubis im Handwerk und Vollzeitschüler in unterschiedlichen Bildungsgängen an der Berufsschule. Als gelernte Maler- und Lackierin habe ich früh erfahren wie wichtig eine starke Gewerkschaft ist. Mir waren und sind gute Lern- und Arbeitsbedingungen für alle wichtig. Demokratische Prozesse am Lernort müssen erhalten und ausgeweitet werden.

Sprachförderkonzept – Medienbildungskonzept – Inklusion – … 

Die Anforderungen an die hessischen Lehrerinnen und Lehrer neben ihrer ureigensten Aufgabe des Unterrichtens nehmen kontinuierlich zu. Resultat dieser Entwicklung sind stressbedingte Erkrankungen und eine zunehmende Demotivation und Frustration der *innen. Vor diesem Hintergrund trete ich für eine Verringerung der Pflichtstundenzahl und guten Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen ein, um eine hochwertige und moderne Schul- und Unterrichtsentwicklung zu gewährleisten, die nicht die Gesundheit engagierter Kolleg*innen gefährdet!

Ich bin seit 23 Jahren Lehrerin, mal in der Grundschule und mal als selbständige Lehrerin für DaF in der Erwachsenenbildung. Beide Lehrtätigkeiten übte ich im In- wie Ausland aus. Derzeit bin ich an der Konrad-Duden-Schule in Wiesbaden tätig. Ich habe auf meinem Weg einige Institutionen und Schulen durchlaufen, die großartige und ehrgeizige Programme für die Schüler ersonnen und bisweilen auch umgesetzt haben. Seltener wurde dabei das Lehrer*innenwohl in den Blick genommen, was für mich jedoch untrennbar zusammengehört: das Schüler- und das Lehrer*innenwohl. Kürzere Arbeitszeiten, Doppelsteckungen  und ausreichend Kolleg*innen sind dafür unabdingbar!