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GEW Wiesbaden-Rheingau und Untertaunus für den GPRS Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis

Gemeinsam – Engagiert – Wirkungsmächtig

GEW-Kandidat*innen für die Gesamtpersonalratswahl 2026 stellen sich vor:


Katharina Böhm

Mein Name ist Katharina Böhm und ich bin seit über 40 Jahren gewerkschaftlich organisiert. Nach meiner Ausbildung als Malerin und Lackiererin, habe ich das Lehramt an Berufsschulen in Hannover studiert. Meine Fächer sind Farbtechnik und Gestaltung sowie Politik. Bevor ich nach Hessen kam, war ich in Braunschweig
und Berlin tätig. In meiner Berufstätigkeit war ich Mentorin, in fast alle Schulformen und in verschiedenen Unterrichtsmodellen eingesetzt. Ich habe viele Schulprojekte initiiert und begleitet. In Hessen habe ich das Berufsfeldforum Farbe aufgebaut und wir sind heute hessenweit gut vernetzt. In der Lehrkräfteakademie begleite ich die Handreichungen für die berufliche Bildung. So wie mein Beruf bunt ist, bekenne ich stets Farbe und trete für eine gerechte Schulpolitik mit der GEW ein – lieber anecken als wegstecken!

Andrea Giesa

Ich bin seit 25 Jahren im Schuldienst, davon 20 Jahre als Personalrätin an der Alfred-Delp-Grundschule in Wiesbaden. Seit über 10 Jahren engagiere ich mich bei der GEW, um die Interessen und Bedürfnisse aller Kolleg*innen im Blick zu behalten. Vor Ort bedeutet Personalratsarbeit für mich: ansprechbar sein, Probleme schnell aufnehmen und gemeinsam Lösungen finden. Gute Arbeit lebt vom persönlichen Austausch und direkter Kommunikation.

Im Gesamtpersonalrat setze ich mich für die Inklusion und den Ganztag ein. Beide Bereiche brauchen ausreichend Ressourcen und klare Regelungen, damit sie im
Schulalltag tragfähig funktionieren. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen zu erreichen, die unsere Arbeit entlasten und unterstützen.

Caroline Hegner

Als Förderschullehrerin an einer Berufsschule kenne ich die täglichen Herausforderungen im Schulalltag genau. Im Gesamtpersonalrat setze ich mich konsequent für die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen ein – insbesondere gegenüber dem Schulamt, wenn die Belastungen steigen, die nötige Unterstützung aber ausbleibt. Auch die Inklusion ist mir ein wichtiges Anliegen. Sie darf aber kein Schlagwort bleiben, sondern braucht echte Ressourcen und verlässliche Strukturen. Ebenso liegt mir die Unterstützung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern am Herzen. Sie benötigen eine gute Begleitung, faire Bedingungen und echte Perspektiven. Mit der GEW stehe ich für eine klare Haltung, Solidarität und eine starke Stimme für alle Beschäftigten. Dafür kandidiere ich erneut und bitte um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.


Thorsten Herz

Ich bin Berufsschullehrer an der Kerschensteinerschule, Malermeister und seit vielen Jahren in Ausbildung, Prüfung und schulischer Praxis engagiert. Als Mitglied in Prüfungsausschüssen kenne ich die Anforderungen an Kolleginnen und Kollegen aus Unterricht, Werkstatt und Verwaltung. Mir sind klare Kommunikation, Verlässlichkeit, Fairness und respektvoller Umgang wichtig. Im Personalrat möchte ich mich dafür einsetzen, dass Anliegen der Beschäftigten ernst genommen und sachlich vertreten werden. Wichtig sind Schutz vor Überlastung, gerechte Behandlung, offene Mitsprache und ein kollegiales Miteinander. Dafür stehe ich mit Erfahrung, Ausdauer und klarer Haltung.

Svenja Jensen

Seit meinem Vorbereitungsdienst vor 14 Jahren bin ich aus Überzeugung Mitglied der GEW – die seit Jahrzehnten erfolgreich und solidarisch für bessere Arbeitsbedingungen kämpft und alle Beschäftigten im Bildungsbereich vertritt. Nach einem Jahr als ordentliches Mitglied im Gesamtpersonalrat kandidiere ich erneut – diesmal auf der Liste der Arbeitnehmerinnen, für deren Belange ich mich besonders einsetzen werde. Mein Fokus: Frauenförderung, faire und transparente Stellenbesetzungen sowie gesunde Arbeitsbedingungen – denn Arbeitszufriedenheit ist unverzichtbar, um Schule als demokratiefördernden Ort zu stärken. Die Zusammenarbeit mit dem Schulamt muss wieder funktionieren – daran möchte ich mitwirken.

Gabriele Körber

Ich vertrete im Gesamtpersonalrat die Schulen im Untertaunus. 

Der Lehrerberuf stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Ich unterrichte seit über 25 Jahren an einer Kooperativen Gesamtschule und beobachte seit dieser Zeit eine stetige Steigerung der Anforderungen an die Kolleginnen und Kollegen.

Ich bin seit 19 Jahren Mitglied der GEW, weil diese sich u.a. kontinuierlich dafür einsetzt, dass sich die Arbeitsbedingungen in den erzieherischen Berufen verbessern. Wir sind Ansprechpartner vor Ort und vertreten die Interessen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Martina Krämer

Seit mehr als 10 Jahren bin ich Personalrätin und vertrete die Arbeitnehmer*innen im GPRS. An der Friedrich-List-Schule unterrichte ich Chemie und Mathe an unterschiedlichen Schulformen (Berufliches Gymnasium, Berufsfachschule und InteA-Klassen). Als stellvertretendes Mitglied in der Tarifkommission habe ich intensiv die Beratung der Kolleg*innen bei der Umstellung auf die neue EGO-TV-H begleiten dürfen und berate zur Umsetzung der Teilzeitrichtlinie als Bestandteil des Frauenförder- und Gleichstellungsplans. Denn als Teil des Vorsitzenden-Teams der Personengruppe Frauen* Hessen setze ich mich auch für Frauen- und Gleichstellungspolitik ein. Themen sind dort u.a. die generelle Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit sowie die gleichberechtigte Wertschätzung für Care-Arbeit.

Verena Kurtenbach

Ich bin Klassenlehrerin an einer Grundschule – dies war bereits mit fünf Jahren mein Traum. Positive Aspekte und Herausforderungen gehen Hand in Hand. Das Wohlergehen der Kinder mit all ihrer Vielfalt liegt mir am Herzen. Um dieses Wohlergehen zu bewahren, braucht es ein sicheres Netz aus Lehrkräften in Kombination mit multiprofessionellen Teams. Dieses kann aber nur dann Sicherheit und Stabilität bieten, wenn wertschätzende Arbeitsbedingungen gewährleistet sind.

Ich möchte selbst aktiv daran mitarbeiten, starke Fäden für dieses Netz zu erschaffen, Knotenpunkte zu entdecken und zu entwirren. Die GEW steht für mich dafür, dies nicht alleine angehen zu müssen, sondern gemeinsam etwas zu bewirken.

Thomas Nink

An der Aartalschule arbeite ich als Lehrer für Deutsch und Französisch in der Mittelstufe. Daher liegt auf der Sekundarstufe I mein Hauptaugenmerk. Darüber hinaus bin ich als Vorsitzender der GEW Untertaunus ein Ansprechpartner für alle weiteren Belange. 

Für mich ist die GEW die einzige Möglichkeit, sich auf breiter Basis über wichtige Fragen der Schulpolitik zu informieren und auszutauschen. Seit mehreren Legislaturperioden setze ich mich für die Schulen im Rheingau-Taunus-Kreis ein. Da ich seit einiger Zeit auch nichtdemokratische Tendenzen, insbesondere bei der Mitbestimmung, feststelle, gehört nunmehr auch die Verteidigung von lange erkämpften Rechten unbedingt auf die Agenda. Daher bitte ich um das Vertrauen, um diese Ziele weiter verfolgen zu können.


Maxi Schäfer

Seit 30 Jahren habe ich sowohl als Grundschullehrerin wie auch in der Erwachsenenbildung im In- und Ausland gearbeitet. Die letzten acht Jahre bin ich nun hier in Wiesbaden und als Lehrerin an der Friedrich-von- Schiller-Schule tätig. Ich war angestellt, verbeamtet, wie auch selbständig, sodass ich die Interessenslage verschiedener Beschäftigungsverhältnisse aus eigener Erfahrung heraus betrachten kann.

Gute Arbeitsbedingungen, Verlässlichkeit im schulischen Alltag und eine klare, transparente Kommunikation sind aus meiner Sicht entscheidende Grundlagen für unsere Arbeit. Besonders am Herzen liegen mir Themen wie Arbeitsbelastung, Gesundheitsschutz, Digitalisierung mit Augenmaß sowie die Weiterentwicklung unserer Schulen unter fairen Bedingungen.

Christian Schulz

Als angestellter Lehrer kenne ich die Herausforderungen unseres Berufs und die Probleme der angestellten Lehrer, wie z.B. befristete Verträge und Kettenanstellungen, die große Unsicherheit bei den Betroffenen hervorrufen.

Im GPRS werde ich mich gezielt für die Interessen der angestellten Kolleginnen und Kollegen einsetzen: faire Arbeitsbedingungen, keine Kettenverträge und
echte Mitbestimmung. Mir ist wichtig, dass unsere Stimme gehört wird – engagiert, verlässlich und nah an der Praxis. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

Britt Schwab

Ich unterrichte seit 15 Jahren an der Kerschensteinerschule Naturwissenschaften und Politik. Seit dem ich denken kann, war und ist es mir immer noch wichtig,
die Interessen Anderer zu vertreten und für alle gute Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ob es während meiner Schulzeit in der SV war, während dem Studium im Fachbereichsrat, im Referendariat im Seminarrat oder als Lehrerin im Personalrat.

Seit Anfang des Jahres bin ich nun als Teil der GEWFraktion Mitglied im GPRS und möchte mich dort weiterhin für die Belange der Kolleginnen und Kollegen und der Schulgemeinschaften einsetzen.


Katja Thorn

An der Diltheyschule unterrichte ich die Fächer Deutsch und Geschichte und bin nun seit mehr als 25 Jahren im hessischen Schuldienst. Die ersten Jahre reihten sich etliche Vertetungsverträge und Arbeitsorte aneinander. Leider geht es auch heute Kolleginnen und Kollegen z. T. noch so, und das trotz Lehrermangels. Da ist eine gute Beratung und Vertretung der Interessen der Betroffenen wichtig. An meiner Schulform ist auch der hohe Korrekturaufwand ein großes Thema. Nach den Osterferien müssen parallel zum Unterricht viele Abiturklausuren korrigiert werden und in Hessen gibt es keine verbindlichen Regelungen zu Entlastungstagen. Die GEW will das ändern und setzt sich für gute Arbeitsbedingungen ein. Gemeinsam können wir Veränderungen anstoßen!

Dr. Manon Tuckfeld

Solidarität und der Gedanke, sich nicht immer alles gefallen zu lassen, hat mich schon in jungen Jahren in die Gewerkschaft eintreten lassen. Seitdem ist die Notwendigkeit, Solidarität zu üben, nicht weniger geworden. Der Spruch „wenn Du nur an Dich denkst und ich nur an mich, dann ist doch an alle gedacht“, ist zu
tief in das gesellschaftliche Bewusstsein eingesickert. Ein großer Schritt wäre schon, sich zu vergegenwärtigen, dass wir nur zusammen für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen streiten können. Und zwar für bessere Arbeits- und Lebensbedingung für alle. Und nicht nur für die wenigen, die es sich bereits schön eingerichtet haben.

Darum Gemeinsam, Engagiert und Wirkungsmächtig – GEW.