GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 07 Dec 2019 10:41:28 +0100 Sat, 07 Dec 2019 10:41:28 +0100 TYPO3 EXT:news news-844 Thu, 14 Nov 2019 09:07:34 +0100 100 Lehrer*innen bei Aktion „A 13 für alle“ https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/844-100-lehrer-innen-bei-aktion-a-13-fuer-alle/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=52a27c9f5605ccfe9512c30a6960e1f3 Pressemitteilung vom 13.11.2019 Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Wiesbaden-Rheingau und Untertaunus vom 13.11.2019

100 Lehrer*innen bei Aktion „A 13 für alle“ – 1. Tag der unbezahlten Arbeit der Grundschullehrkräfte vor dem Hessischen Kultusministerium

Ab heute arbeiten Lehrkräfte an hessischen Grundschulen bis zum Jahresende unbezahlt. Zumindest, wenn man die Besoldung aller anderen Lehrämter nach A13 als Vergleich zugrunde legt. Ein Unterschied von 6.000 Euro jedes Jahr.

Die GEW-Kreisverbände Wiesbaden-Rheingau und Untertaunus machten heute mit nahezu 100 Grundschulkolleg*innen aus Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis vor dem Kultusministerium in Wiesbaden auf diese Schlechterstellung der Grundschullehrkräfte auf kritisch-kreative Weise aufmerksam:

Da geht die Reise hin… Gespräch auf gepackten Koffern

Da sieben Bundesländer mit der Anhebung des Grundschullehrergehalts bereits vorangehen und Hessen einen unrühmlichen viertletzten Platz in der Grundschulbesoldung bundesweit einnimmt, führten die Lehrerinnen Christine Dietz und Klaudia Lakatos von der GEW ein Gespräch „auf gepackten Koffern“ mit der Grundschulkollegin Katja Giesler von der Geschwister-Scholl-Schule in Wiesbaden sowie den bildungspolitischen Sprecher*innen im hessischen Landtag Kathrin Andres (Grüne), Christoph Degen (SPD) und Elisabeth Kula (Linke).

Giesler: „Die schlechtere Bezahlung empfinden wir zunehmend als Degradierung bei den täglichen Leistungen, die wir vollbringen. Dazu gestiegene Herausforderungen durch Integration, Inklusion, Ganztag. Und das bei Lehrkräftemangel, wenn wir auch noch fachfremdes Personal an die Hand nehmen müssen.“

Degen führte aus, dass die SPD über die Angleichung der Ausbildungsdauer für alle Lehrämter auf zehn Semester zu „A13 für alle!“ kommen und die Bestandskolleg*innen in einem Stufenplan besser besolden möchte. Die Linke habe aktuell in die Haushaltsberatungen den wiederholten Antrag nach A13 auch für Grundschullehrkräfte eingebracht, der bisher immer abgelehnt wurde, so Kula. Die Grüne, Andres, sprach sich für ein bundeseinheitliches Vorgehen laut Koalitionsvertrag aus.

 

Koalitionsvertrag endlich umsetzen

Kritik gab es am Stillhalten der hessischen Landesregierung, obwohl seit einem Jahr die Verständigung mit den anderen Bundesländern über A13 für Grundschullehrkräfte im Koalitionsvertrag steht.  „Keine Pause für A13, der nächste Dominostein muss fallen“, forderte Christine Dietz von der GEW-Wiesbaden-Rheingau. Weiteres Warten verschärfe den Unmut in den Kollegien sowie den Fachkräftemangel nur, die Qualität von Bildung nehme dabei zwangsläufig ab – Stichwort „innere Emigration“.

Kollegien fordern: (K)Eine Pause für A13!

An den Grundschulen im Schulamtsbezirk wurden in den letzten Wochen in Pausenaktionen Postkarten ans Kultusministerium geschickt und mehr als 100 Stück liebevoll selbst gestaltet. Unter dem Motto „Hessen bietet weniger…“ waren Fachkräftemangel, gestiegene Herausforderungen und Belastungen, hohe Unterrichtsverpflichtung, ausbleibende Wertschätzung und schwindende Motivation Thema.

Die gesammelten Karten sollen dem Kultusminister persönlich übergeben werden, wenn er für die Belange der Grundschullehrer*innen nicht verhindert ist.

„Hessen bietet weniger Motivation, Lehrer zu werden“ schreibt eine Grundschullehrkraft. Konsequenz: Die Reise geht in ein anderes Bundesland oder einen anderen Beruf. Die Quote an unqualifiziertem Personal beträgt aktuell 10% in hessischen Grundschulen – Tendenz steigend.

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news-843 Sun, 03 Nov 2019 11:29:21 +0100 Podiumsdiskussion zur Situation der Gesamtschulen https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/843-podiumsdiskussion-zur-situation-der-gesamtschulen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b22850651da5c9f0af67281c7df5b23 Veranstaltung des Bündnisses Gesamtschule am 26.11.2019.2019, um 19 Uhr in der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule

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news-842 Mon, 28 Oct 2019 13:26:14 +0100 Ganztagsschulen: Marathonlauf mit Hindernissen https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/842-ganztagsschulen-marathonlauf-mit-hindernissen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b3741e48eca8febb065619bbe1cdf0f 6. November, Frankfurt Zu Diskussionsrunde laden GEW und Frankfurter Rundschau Die Mehrheit der Eltern will Schulen, in denen ihre Kinder ganztägig lernen und leben. Dennoch kommt das Projekt zu schleppend voran. Welche Hürden sind zu nehmen? Fehlt der politische Wille, das Geld oder behindert der Lehrkräftemangel entscheidende Fortschritte?

Zu einer Diskussionsrunde laden ein die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Frankfurter Rundschau

Mittwoch, 6. November, 19 Uhr | im Haus am Dom, Domstraße 3, Frankfurt

Es diskutieren: 

  • Ilka Hoffmann, GEW-Vorstandsmitglied Schule
  • Wolf Schwarz, Ministerialdirigent des Hessischen Kultusministeriums
  • Klaus Klemm, Bildungsforscher  

Es moderiert:

Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

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news-841 Mon, 28 Oct 2019 08:49:27 +0100 1. Tag der unbezahlten Arbeit der Grundschullehrkräfte https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/841-1-tag-der-unbezahlten-arbeit-der-grundschullehrkraefte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f6ed5b1239438f5b6b095dca2d230306 Aufruf für den 13.11.2019 für weitere Infos & Materialien: https://www.gew-hessen.de/mitmachen/a-13-fuer-alle-november-2019/

Liebe Kolleg*innen  an den Grundschulen in Wiesbaden, im Rheingau und im Untertaunus,

wieder rückt der 1. Tag der unbezahlten Arbeit der Grundschullehrkräfte am 13.11. näher. Ab diesem Tag arbeiten wir, gemessen an der Besoldung der anderen Lehrämter, bis zum Jahresende unbezahlt. Das bedeutet eine Gehaltslücke von brutto ca. 6000 Euro. Was man damit machen könnte…?

Wir wollen diese Schlechterstellung des Grundschullehramts nicht zuletzt wegen der gestiegenen Anforderungen, nicht länger hinnehmen. Die Grundschulkolleg*innen in sieben Bundesländern haben sich mit dem Ruf nach A13 bereits durchgesetzt!

Allerdings haben die fünf großen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und eben auch Hessen gemeinsames Stillhalten vereinbart. Auf die im Koalitionsvertrag versprochenen Gespräche mit den anderen Bundesländern, um in einem einheitlichen Vorgehen in der Debatte um die gleiche Eingangsbesoldung zu gelangen, warten wir seit fast einem Jahr!

Da bereits die ersten „Dominosteine“ in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein gefallen sind, fordern wir in Hessen: „Keine Pause für A13!“ Der nächste Dominostein muss fallen, und warum soll es nicht Hessen sein, das als reiches Bundesland die benötigten 70 Millionen Euro pro Jahr gut für die Aufwertung des Grundschullehramts aufbringen kann? Gehaltsanreize steigern bekanntlich die Attraktivität des Berufs – ein wirksames Mittel gegen Fachkräftemangel.[1]

Wir laden euch ein, euch an der diesjährigen Aktion zahlreich zu beteiligen, ob an der Pausenaktion und/oder beim hessenweiten, dezentralen Aktionstag am 13.11.2019. Die Politiker*innen in Regierung und Opposition müssen jetzt mehr denn je sehen, dass wir nicht locker lassen.

Bei Rückfragen, für weitere Informationen oder Hilfe bei der Pausenaktion meldet euch bei uns:

Für Wiesbaden und Rheingau: Christine Dietz (c.dietz@gew-wiesbaden.de, 0170-8702006)

und Katja Giesler (Geschwister-Scholl-Schule, Geschwister-Scholl-Str.2, 65197 Wiesbaden)

 

Für den Untertaunus: Klaudia Lakatos (GEW.UT.Lakatos@gmx.de, Silberbachschule Mainzer Allee 18, 65232 Taunusstein-Wehen)

 


[1] Bis zum Jahr 2025 fehlen laut Studie der Bertelsmann-Stiftung 26000 Lehrerstellen vor allem an Grundschulen. Auf Hessen bezogen heißt das laut Berechnungen der GEW-Hessen 1450 unbesetzte Stellen im Grundschulbereich schon in zwei Jahren.

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news-840 Fri, 11 Oct 2019 11:27:29 +0200 Haushaltsturbulenzen in Wiesbaden https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/840-haushaltsturbulenzen-in-wiesbaden/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d7c90e2730cd8c74f3ff221c00f944d9 Kooperationsparteien favorisieren das Thema VERKEHR zu Lasten der SCHULEN Bündnis Schulsanierung in der Landeshauptstadt Wiesbaden Pressemitteilung

Haushaltsturbulenzen in Wiesbaden: Kooperationsparteien favorisieren das Thema VERKEHR zu Lasten der SCHULEN

29.09.2019

Der Entwurf des Haushalts 2020/21, verantwortet von den Kooperationsparteien SPD, CDU und Grünen, empört alle, die sich für Bildung und Schule in Wiesbaden einsetzen.

Obwohl die Wiesbadener Schulen in einem erbärmlichen Zustand sind, und die Stadt einen Schulsanierungsstau von mindestens 400 Mio. € vor sich herschiebt, wird der Investitionsetat für Schulen im neuen Doppelhaushalt nahezu halbiert. 'Gewinner' ist das Ressort Verkehr, dem der den Schulen gekürzte Betrag u.a. für die Erforschung von intelligenten Ampelanlagen zufällt.

Nun bezweifelt im Bündnis niemand, dass in der Klimafrage Maßnahmen zur Verkehrswende auch auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle spielen. Das kann aber nach unserer Meinung nicht dazu führen, dass man die erst kürzlich gewonnenen Einsichten in Sachen Schulbau einfach wieder über Bord wirft.

Das Bündnis Schulsanierung aus Vertreter*innen von Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Gewerkschaften und politischen Parteien fordert die Stadt auf, die Gründe für diese Prioritätensetzung offenzulegen und insbesondere den von den Kürzungen betroffenen Schulen zu erläutern, warum sie schon wieder von der aktuellen Liste der Sanierungsmaßnahmen gestrichen wurden.

Es ist völlig unverständlich, dass in der Landeshauptstadt Wiesbaden in den Jahren 2020/2021 lediglich 27,7 Mio. € in die Schulen investiert werden sollen – dies trotz wachsender Schülerzahlen in zahlreichen Neubaugebieten und vielen desolaten Schulgebäuden.

Dabei profitiert Wiesbaden aktuell von Landesprogrammen für die Schulsanierung (16,61 Mio. €) und veräußert zudem lukrative Schulgrundstücke (z.B. Carl-von-Ossietzky- Schule). Verschleppte Schulsanierungen 'fressen' durch gestiegene Baukosten im neuen Haushalt bereits Mittel in Millionenhöhe wieder auf. Gleiches gilt für hohe Energiekosten durch schlecht isolierte Schulbauten.

Angesichts der Tatsache, dass Wiesbaden eine Stadt mit satten Rücklagen (aktuell ca.
300 Mio. € zuzüglich der Rücklagen der stadteigenen Gesellschaften) und guten Gewerbesteuereinnahmen ist, muss sie ihre Schulen endlich sanieren und energetisch sowie konzeptionell auf den neuesten Stand bringen.

Im aktuellen Schuletat sind z.B. von Kürzungen direkt betroffen:

die Johannes-Maaß-Schule, das Gymnasium am Mosbacher Berg, die Albrecht-Dürer-Schule, die Brüder-Grimm-Schule, die Sporthalle der Hermann- Ehlers-Schule.
Diese und weitere Schulen warten seit Jahren auf eine Sanierung. Dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen - keine Schönheitsreparaturen - werden erneut verschoben.

Grobe Versäumnisse der Stadt gibt es auch bei der systematischen Erfassung und Beseitigung von Schadstoffen an Wiesbadener Schulen. Der Asbestfund an der Helene- Lange-Schule sollte die Stadtpolitik in ihrer Verantwortung für Lehrer*innen und Schüler*innen längst aufgerüttelt haben. Weiterhin gibt es sicherheitsrelevante und gesundheitsgefährdende Mängel an Schulen, die noch immer auf ihre Behebung warten.

Das Bündnis Schulsanierung fordert endlich ein transparentes und verlässliches Konzept für Neubau und Sanierung der Wiesbadener Schulen. Grundlage muss die Verpflichtung aller politisch Handelnden sein, die Investitionen in den Schulbau dauerhaft hoch zu halten, um den Sanierungsstau abzubauen und zeitgemäße Bildungseinrichtungen zu schaffen.

Wir sind der Meinung, in einem Doppelhaushalt der Stadt Wiesbaden für die Jahre 2020 und 2021 muss sich die Wertschätzung für Lehrer*innen und Schüler*innen widerspiegeln. Zu den Bildungsanforderungen der Zukunft gehören nicht zuletzt auch die passenden Schulen, denn es helfen auch kein Smartboard und kein Laptop, wenn es ins Klassenzimmer hineinregnet...

Bündnis Schulsanierung, Wiesbaden

Bündnis Schulsanierung:

StadtschülerInnenrat Wiesbaden (SSR)
Stadtelternbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden (StEB)
elternbund hessen e.V. (ebh)
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW - Wiesbaden-Rheingau) LINKE&PIRATEN Rathausfraktion Wiesbaden
Linksjugend [‘solid] Wiesbaden
DGB Kreisverband Wiesbaden/Rheingau-Taunus

 

Die Forderungen des Bündnis Schulsanierung im Einzelnen:

Wir schlagen einen Planungshorizont von fünf Jahren vor. Zur Umsetzung eines solchen Konzeptes fordert das Bündnis Schulsanierung:

  • Die bestehenden baulichen Mängel an Schulen müssen systematisch erfasst werden. Es darf kein Zufall bleiben, ob Wasserleitungen saniert, Schadstoffe beseitigt oder undichte Fenster erneuert werden.
    Aus den Ergebnissen ist eine Sanierungsliste mit Festlegung von Art, Umfang und Rangfolge der Maßnahmen unabhängig von Schulformen zu erarbeiten.

  • In Übereinstimmung mit dem Schulentwicklungsplan ist eine Neubauliste benötigter Schulen aufzustellen.

  • Die jährlich eingesetzten Mittel zur Schulsanierung und Instandhaltung müssen so hoch sein, dass der Sanierungsstau mittelfristig abgebaut und der Neubaubedarf erfüllt wird.

  • Nur ausreichendes Fachpersonal in Bau- und Schulamt kann die Entwicklung an unseren Schulen sinnvoll planen und begleiten. Die Schulen müssen nicht nur gebaut und saniert werden, sie sind zu unterhalten, zu pflegen und den sich ändernden gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Bau und Unterhalt von Schulen ist eine Aufgabe der öffentlichen Hand und darf nicht weiter Gegenstand von Privatisierungen (ÖPP, PPP, o.ä.) sein.

  • Die Umsetzung aller Schulbaumaßnahmen muss einer öffentlichen Kontrolle unterzogen werden. Welche Maßnahmen wurden durchgeführt, haben welchen Status, welche Mittel wurden verwendet und wie lange hat die Maßnahme gedauert?

  • An der Konzeption, Planung und Umsetzung von Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen sind die Schulen zu beteiligen. Auch bei Neubauten sind partizipative Schulbauverfahren zu etablieren und Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrern und Eltern von Beginn an einzubinden.

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news-839 Thu, 10 Oct 2019 11:40:03 +0200 Lehrerinnen und Lehrer gesucht! Veranstaltung am 28. Oktober 2019 https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/839-lehrerinnen-und-lehrer-gesucht-veranstaltung-am-28-oktober-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e5661f657101927120d954b52430dd58 Quer- und Seiteneinstieg als mögliche Lösung für den Lehrkräftemangel? Genau wie in den Vorjahren sind auch aktuell wieder viele Stellen im Schuldienst nicht mit qualifiziertem Personal besetzt worden. In dieser Situation werden in manchen Bundesländern immer mehr Seiten- und Quereinsteiger eingestellt. Auf diesem Weg können Hochschulabsolventinnen und -absolventen auch ohne ein entsprechendes Studium als Lehrkraft arbeiten – entweder durch Zugang zum Vorbereitungsdienst (Quereinstieg) oder durch den direkten Berufseinstieg mit berufsbegleitender Qualifizierung (Seiteneinstieg). In Hessen versucht die Landesregierung, dem Lehrkräftemangel vor allem mit befristet eingestellten Personen zu begegnen, die häufig keine abgeschlossene Lehramtsausbildung aufweisen.

Im Rahmen der Tagung soll der Frage nachgegangen werden, welche Perspektiven Quer- und Seiteneinstieg zur Beschaffung von ausreichend qualifiziertem Personal im Schuldienst bieten. Mit den bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien wollen wir über die Politik der Landesregierung und mögliche Alternativen diskutieren.

Datum: 28. Oktober 2019
Beginn: 9.30 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt

Ablauf 

  • ab 9.30 Uhr offener Anfang
  • 10.00–10.15 Uhr Begrüßung
  • 10.15–12.00 Uhr Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann: Lehrkräftemangel, Quer- und Seiteneinstieg | Harald Freiling: Die Verwaltung des Lehrkräftemangels in Hessen
  • 12.00 –12.30 Uhr Pause
  • 12.30–14.00 Uhr Arbeitsgruppenphase ((World Café) zu Quer- und Seiteneinstieg im Schuldienst
  • 14.00–16 Uhr Diskussion mit:
    Birgit Koch (Vorsitzende der GEW Hessen)
    Armin Schwarz | CDU
    Kathrin Anders | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
    Christoph Degen | SPD
    Elisabeth Kula | DIE LINKE
    Moritz Promny | FDP

Moderation: Michaela Bergholz, Hessischer Rundfunk

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr. Für die Vorbereitung der Veranstaltung (auch für Essen und Getränke) bitten wir um eine Voranmeldung bis 23. Oktober 2019.

 geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Oder per Post: GEW Hessen, Postfach 17 03 16 60077 Frankfurt

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news-838 Wed, 18 Sep 2019 18:11:07 +0200 Politische Bildung an Schulen stärken! https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/838-politische-bildung-an-schulen-staerken/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b22c3a74209c5fd33476238dbc452653 Fachtagungen am Donnerstag, 31. Oktober 2019 und Freitag, 1. November 2019 Auftrag der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Übernahme staatsbürgerlicher Verantwortung zu befähigen. Sie sollen durch individuelles Handeln und durch die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen mit anderen zur demokratischen Gestaltung des Staates und zu einer gerechten und freien Gesellschaft beitragen. Diesen hohen Anspruch formuliert das Hessische Schulgesetz als Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Gleichwohl haben die Fächer der politischen Bildung in den letzten Jahren bildungspolitisch eher ein Schattendasein geführt. Vorhandene Ressentiments werden mittlerweile von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppen und Parteien immer vehementer aufgegriffen, verstärkt und gezielt geschürt. Aber auch die akuten globalen Krisen – von abbrennenden Regenwäldern am Amazonas bis zur (Wieder)Aufrüstung mit Nuklearwaffen – zeigen den Bedarf für eine fundierte politische Bildung. Unterdessen haben die Schülerinnen und Schüler mit ihrem nachdrücklichen Engagement für den Klimaschutz aufgezeigt, dass wir es keineswegs mit einer „politikverdrossenen“ Generation zu tun haben. Mit dieser Fachtagung will die GEW Hessen diskutieren, welchen Herausforderungen sich politische Bildung heute stellen muss und einen Beitrag zu deren Stärkung leisten.

Vorgesehener Ablauf, 31. Oktober, Frankfurt

  • 15.30 Uhr    Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten globaler Verwerfungen 
                        Prof. Dr. Bernd Overwien, Universität Kassel
  • 17.15 Uhr    AG 1 „Die Zukunft tanzt im Heute“.
                        Ein wenig Theorie und viel Praxis Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
                        Michael Schlecht, Umweltlernen in Frankfurt am Main e.V.
                        AG 2 PoWi auf der Höhe der politisch-ökonomischen Probleme
                        Herbert Storn, ehem. Berufsschullehrer, Autor
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick
                        Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Vorgesehener Ablauf, 1. November, Kassel

  • 15.30 Uhr     Anmeldung, Ankommen
  • 16.00 Uhr    Begrüßung | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 16.15 Uhr    Vortrag und Diskussion: Politische Bildung in Zeiten der Krise
                        Prof. Dr. David Salomon, Universität Hildesheim
  • 17.15 Uhr    AG 1 Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen
                        Konzepte und praktische Beispiele
                        Dr. Claudia Wucherpfennig, Umweltlernen in Frankfurt  e.V., Goethe-Universität Frankfurt
                        AG 2 Herausforderung Rechtspopulismus 
                        Möglichkeiten der kritischen Auseinandersetzung im Politikunterricht
                        Dr. Andreas Füchter, Studienseminar für Gymnasien Heppenheim
                        AG 3 Politische Bildung als integriertes Fach
                        Prof. Dr. Wolfgang Sander, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 18.45 Uhr    Zusammenfassung und Ausblick | Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 19.00 Uhr    Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Zielgruppe
Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Interessierte

Tagungsgebühr
10 Euro / 5 Euro für GEW-Mitglieder
Ermäßigt (Studierende und LiV): 5 Euro / 0 Euro für GEW-Mitglieder

Anmeldungen bis 28. Oktober 2019
Bitte Namen, Tag und Ort sowie ggf. Ermäßigung angeben.
E-Mail: geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Fax: 069-971293-93

Akkreditierung
Die Anerkennung als Fachtagung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie beantragt.

Anfahrt Gewerkschaftshaus Frankfurt
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Das Gewerkschaftshaus ist ab Frankfurt Hauptbahnhof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Mit dem PKW: Kostenpflichtiges Parken ist u.a. möglich im Parkhaus Hotel Intercontinental APCOA, Wilhelm-Leuschner-Straße 43 oder im Parkhaus Baseler Platz, Gutleutsraße 89.

Anfahrt Haus der Kirche Kassel
Mit dem öffentlichen Personennahverkehr: Ab Bahnhof Wilhelmshöhe mit der Straßenbahn der Linie 1 bis zur Haltestelle Hessischer Rundfunk
Mit dem PKW: Anfahrt zum kostenfreien Parkdeck am Haus der Kirche über die Seitenstraße An der Insel 1

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news-837 Tue, 10 Sep 2019 11:53:25 +0200 Erwachsenwerden 4.0 https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/837-erwachsenwerden-40/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7fddcd1d046c6bb6a16617fb7e875265 Forum Bildung der SPD im hessischen Landtag Als Ankündigung weisen wir auf die geplante Veranstaltung der Landtagsfraktion der SPD Hessen hin unter dem dem Titel

Erwachsenwerden 4.0 -  Digital Lernen und Lehren

am Freitag, 27. September 2019 um 15:30 Uhr,

im Hessischen Landtag, Medienraum (Eingang Grabenstrasse)

 

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news-836 Fri, 30 Aug 2019 10:25:34 +0200 „NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!“ https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/836-nie-wieder-krieg-nie-wieder-faschismus/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=180b1e0c11e3dde4c595144dfda493b9  Aufruf zum Antikriegstag in Wiesbaden, am 05.09.2019, 17 Uhr Mauritiusplatz  „NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!“
Das ist die Antwort der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auslöste.
Achtzig Jahre nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann.
 Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden.
Das weiß niemand besser als wir Gewerkschaften. Deshalb waren wir von Anfang an zentraler Teil der Friedensbewegung und haben zu ihren Erfolgen beigetragen. Wir wissen aber auch: Unser Kampf gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und besinnungsloses Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Im Gegenteil: Wir leben heute in einer Welt, in der unser gewerkschaftlicher Einsatz für eine starke Friedensbewegung besonders gefordert ist.
Auch in Wiesbaden gehen wir in diesem Jahr im Kontext des Antikriegstages auf die Straße.
Gemeinsam mit den Wiesbadener ArbeitnehmerInnenvertretungen „Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft“ der Partei Die Linke und der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD“ rufen wir für den
05. September um 17 Uhrzu einer Kundgebung auf dem Mauritiusplatz in der Wiesbadener Innenstadtauf.
Den Aufruf findet ihr im Anhang.

 Als RednerInnen dürfen wir begrüßen:

Axel Gerntke(IG Metall Wiesbaden-Limburg)

Cara Speer(Fridays For Future)

Sascha Schmidt(DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus)

Arno Enzmann(Naturfreunde Hessen)

 Musikalische Begleitung erfolgt durch die Wiesbadner Hip Hop-Band One Love Crew

 Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen dazu auf, mit uns gemeinsam ein Zeichen zu setzen für eine friedliche Welt, für Abrüstung, für soziale Gerechtigkeit und sichere Zukunftsperspektiven statt Aufrüstung und nationalistischer Spalterei.

 Wir hoffen auf breite Unterstützung und freuen uns über eure Beteiligung.

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news-835 Tue, 20 Aug 2019 10:23:31 +0200 Fridays vor Future https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/835-fridays-vor-future/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b6f12cb22c01d167f766957d6d37645 Demonstration am 16. August 2019 Die GEW Wiesbaden-Rheingau verweist auf die Pressemitteilung des Bündnis "Fridays for Future" vom 12. August:

PRESSEMITTEILUNG

Wiesbaden, 12. August 2019 Fridays for Future Wiesbaden - Gemeinsam mit Fridays for Future Frankfurt am Main

Demonstration am 16. August 2019

Am Freitag, den 16. August 2019 demonstrieren in Wiesbaden wieder Schüler*innen für „Fridays for Future“. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ kooperierenFridays for Future Wiesbaden und Fridays for Future Frankfurt am Main. Die Versammlung beginnt um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof, wo die Frankfurter Schüler*innen mit dem Zug ankommen. Von dort aus werden die Demonstrierenden zum Luisenplatz ziehen, wo es eine Abschlusskundgebung geben wird.

„Gemeinsam sind wir stärker“

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Frankfurter Ortsgruppe zu demonstrieren“, erklärtDominik Lawetzky von Fridays for Future Wiesbaden. „Der vergangene Wocheveröffentlichte IPCC-Bericht hat uns nochmal deutlich vor Augen geführt, dass die Bundesregierung handeln muss. Gleiches gilt auch für die HessischeLandesregierung, die sich auf ihren gegenwärtigen Erfolgen nicht ausruhen darf.“

Angelina Fiehl aus Frankfurt ergänz weiter: „Die Kooperation von Fridays for Future Frankfurt/M. und Wiesbaden ist ein wichtiger Schritt, denn die Klimakrise ist ortsübergreifend und betrifft uns alle – egal, woher wir kommen. Nur gemeinsam können wir die schlimmsten Folgen der Katastrophe verhindern.“

Details zur Demonstration

Freitag, den 16.08.2019 12:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr Beginn der Abschlusskundgebung mit Reden: ca. 13:00 Uhr

Start am Wiesbadener Hauptbahnhof, anschließend Demonstrationszug und Abschlusskundgebung

Route (Änderungen vorbehalten!)

Wiesbadener Hauptbahnhof, links auf den Kaiser-Friedrich-Ring, rechts in die Moritzstraße, links in die

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Adelheidstraße, Oranienstraße, Rheinstraße, Luisenplatz

Die GEW Wiesbaden-Rheingau unterstützt die Wiesbadener FRidays-For-Future-Bewegung und verweist auf ihre eigene Mitteulung dazu:

www.gew-wiesbaden.de/home/details/816-gew-wiesbaden-rheingau-unterstuetzt-fridaysforfuture/

 

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