GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Tue, 20 Aug 2019 10:46:32 +0200 Tue, 20 Aug 2019 10:46:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-835 Tue, 20 Aug 2019 10:23:31 +0200 Fridays vor Future https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/835-fridays-vor-future/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6b6f12cb22c01d167f766957d6d37645 Demonstration am 16. August 2019 Die GEW Wiesbaden-Rheingau verweist auf die Pressemitteilung des Bündnis "Fridays for Future" vom 12. August:

PRESSEMITTEILUNG

Wiesbaden, 12. August 2019 Fridays for Future Wiesbaden - Gemeinsam mit Fridays for Future Frankfurt am Main

Demonstration am 16. August 2019

Am Freitag, den 16. August 2019 demonstrieren in Wiesbaden wieder Schüler*innen für „Fridays for Future“. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker“ kooperierenFridays for Future Wiesbaden und Fridays for Future Frankfurt am Main. Die Versammlung beginnt um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof, wo die Frankfurter Schüler*innen mit dem Zug ankommen. Von dort aus werden die Demonstrierenden zum Luisenplatz ziehen, wo es eine Abschlusskundgebung geben wird.

„Gemeinsam sind wir stärker“

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Frankfurter Ortsgruppe zu demonstrieren“, erklärtDominik Lawetzky von Fridays for Future Wiesbaden. „Der vergangene Wocheveröffentlichte IPCC-Bericht hat uns nochmal deutlich vor Augen geführt, dass die Bundesregierung handeln muss. Gleiches gilt auch für die HessischeLandesregierung, die sich auf ihren gegenwärtigen Erfolgen nicht ausruhen darf.“

Angelina Fiehl aus Frankfurt ergänz weiter: „Die Kooperation von Fridays for Future Frankfurt/M. und Wiesbaden ist ein wichtiger Schritt, denn die Klimakrise ist ortsübergreifend und betrifft uns alle – egal, woher wir kommen. Nur gemeinsam können wir die schlimmsten Folgen der Katastrophe verhindern.“

Details zur Demonstration

Freitag, den 16.08.2019 12:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr Beginn der Abschlusskundgebung mit Reden: ca. 13:00 Uhr

Start am Wiesbadener Hauptbahnhof, anschließend Demonstrationszug und Abschlusskundgebung

Route (Änderungen vorbehalten!)

Wiesbadener Hauptbahnhof, links auf den Kaiser-Friedrich-Ring, rechts in die Moritzstraße, links in die

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Adelheidstraße, Oranienstraße, Rheinstraße, Luisenplatz

Die GEW Wiesbaden-Rheingau unterstützt die Wiesbadener FRidays-For-Future-Bewegung und verweist auf ihre eigene Mitteulung dazu:

www.gew-wiesbaden.de/home/details/816-gew-wiesbaden-rheingau-unterstuetzt-fridaysforfuture/

 

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news-834 Tue, 20 Aug 2019 10:20:23 +0200 DIE ROTE LINIE – VOM WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/834-die-rote-linie-vom-widerstand-im-hambacher-forst/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=68848c547d59d501d739d9361dde79ad Dokumentarfilm mit Diskussionsveranstaltung Wiesbadener Erstaufführung: Bereits seit vielen Jahren wird der Hambacher Forst zwischen Köln und Aachen von Umweltschützern besetzt. Zuletzt artete der Kampf zwischen RWE und den Demonstranten im Herbst 2018 aus: Denn der Energieriese will das Gebiet roden, um so seinen benachbarten Braunkohletagebau weiter auszubauen. Doch die Aktivisten des Waldes wollen den letzten grünen Fleck in der Gegend, nicht kampflos aufgeben. Es folgt ein „Kräftemessen“ zwischen Baumbesetzern und Anwohnern auf der einen und dem Großkonzern auf der anderen Seite. Schon bald zog der David-gegen-Goliath-Konflikt das Interesse vieler weiterer Bürger aus dem Umland, später auch deutschlandweit, auf sich. Der öffentliche Widerstand wuchs weiter an. Bereits seit 2015, angefangen bei ihren einzelnen Aufbegehren bis hin zu den bald bundesweit bekannten Protesten gegen die Abholzung des Hambacher Forsts, begleitet die Filmemacherin die Umweltaktivisten und erzählt ihre Geschichte von Hoffnung, Kampf und Willenskraft.

Zur Verleiher-Seite und zum Trailer geht’s hier.
 

Pressestimmen:

„Die Langzeitdokumentation DIE ROTE LINIE - WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST porträtiert diesen Kampf bewusst einseitig mit Protagonisten des historischen Widerstands und zeichnet den Weg bis zum „Kohlekompromiss“ nach. Ein wichtiges und teilweise begeisterndes Zeitdokument.“ (programmkino.de)

„Karin de Miguel Wessendorf setzt in diesem durchwegs ohne RWE-Vertreter in Szene gesetzten Dokumentarfilm von Beginn an auf ein solidarisches „Wir“-Gefühl und ein sicherlich zu erwartendes, dennoch emotional funktionierendes David-gegen-Goliath-Setting.“ (kino-zeit.de)

In Kooperation mit der Linksfraktion im Hessischen Landtag und der Linksjugend solid Wiesbaden. Weitere Informationen finden Sie hier oder hier.

Foto oben: © 2019 mindjazz pictures

Mi 28.8. 20.15 DF
Wohin mit der Umweltbewegung?
DIE ROTE LINIE – VOM WIDERSTAND IM HAMBACHER FORST
Regie: Karin de Miguel Wessendorf, DE 2019, 121 min, DCP, DF, FSK: ab 0

Diskussion mit Emely Dilchert von Fridays for Future Wiesbaden und Torsten Felstehausen (MdL) von der Linksfraktion im Hessischen Landtag im Anschluss Eintritt: frei

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news-833 Tue, 13 Aug 2019 16:33:49 +0200 Einfluss rechter Gruppierungen auf Mädchen und Frauen https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/833-einfluss-rechter-gruppierungen-auf-maedchen-und-frauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8f7300eb2e6f86979f3d22532c69bd24 Fachtagung der PG Frauen 17. September 2019, Frankfurt Frauen, Frauenrechte und rechte Gruppierungen

Dienstag, 17. September 2019
10 bis 16 Uhr | DGB-Haus Frankfurt | Wilhelm-Leuschner-Str. 69–77, 60329 Frankfurt
Wilhelm-Leuschner-Saal

Rechte Gruppierungen sind überall in Europa auf dem Vormarsch. Dass sich bestimmte Männer und Jugendliche von rechtsnationalen Ideen angezogen fühlen können, kann sich frau vielleicht noch mit den Männlichkeitsbildern innerhalb dieser Gruppierungen erklären.

Dass rechtes Gedankengut auch unter Frauen und Mädchen Verbreitung findet, wird jedoch oft nicht wahrgenommen, da sie meist nicht so offen auftreten wie Männer und ein eher angepasstes Verhalten zeigen.

Wodurch aber werden Frauen und junge Mädchen von rechten Vereinigungen und Parteien wie der AfD angezogen?
Welche Mechanismen werden hier eingesetzt und warum und wie wirken sie auf Frauen?
Warum schreckt sie das antifeministische, antidemokratische Frauenbild, das diese Gruppierungen verbreiten, nicht ab?
Welchen Herausforderungen muss sich die Schule im Hinblick auf die politische Entwicklung von Mädchen stellen?

Diese und andere Fragen zur Attraktivität von rechtem Gedankengut auf Frauen und Mädchen möchten wir in der Fachtagung untersuchen und diskutieren.

Referate und Diskussion

Der Soziologe und Publizist Andreas Kemper, der schon lange in diesem Bereich forscht, wird ein Referat zur „Attraktivität rechter Gruppierungen auf Frauen“ halten. Er wird anschaulich rechte Strömungen innerhalb der AfD vorstellen und Mechanismen und Plattformen der Einflussnahme auf Frauen verdeutlichen.

Ina Pallinger promoviert am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg im Forschungsschwerpunkt Gender und Rechtsextremismus. Sie wird  in einem weiteren Referat die hessische und schulische Perspektive durch das Thema „Rechte Lebenswelten in Hessen – Attraktionsmomente und Involviertheit von Frauen und Mädchen“ in den Fokus nehmen. Sie hat Politik und Deutsch für das Lehramt studiert und ist Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus.

Geplanter Ablauf

  • 10.00 Uhr Ankommen und Anmeldung
  • 10.30 Uhr Begrüßung durch Birgit Koch, Vorsitzende GEW Hessen
  • 10.45 Uhr Vortrag Andreas Kemper „Die Attraktivität rechter Gruppierungen für Frauen“ mit anschließender Diskussion
  • 12.45 Uhr    Mittagspause
  • 13.45 Uhr  Referat Ina Pallinger „Rechte Lebenswelten in Hessen – Attraktionsmomente und Involviertheit von Mädchen und Frauen“ mit anschließender Diskussion
  • 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Organisatorisches

Teilnahmebeitrag
5 Euro für GEW-Mitglieder
10 Euro für Nichtmitglieder
kostenfrei für Studierende/Schülerinnen und Schüler

Anmeldung bis 5. September 2019
Barbara Lösel | Michelle Paulus
 069–971293–11
geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Vor- und Nachnamen sowie Telefon oder E-Mail-Adresse an und ob Sie GEW-Mitglied sind. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Kinderbetreuung brauchen.

Akkreditierung

Die Anerkennung als Fachtagung bei der hessischen Lehrkräfteakademie ist beantragt.

Bild: Istock_adobe Avanne Troar

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news-832 Thu, 08 Aug 2019 19:46:39 +0200 Einladung zur Mitgliederversammlung https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/832-einladung-zur-mitgliederversammlung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=520fb9c7a5e24b66af0e25017eda09f2 29. August 2019 Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wir laden Dich herzlich ein zu unserer gemeinsamen Mitgliederversammlung am

 

29. August 2019
18.00 Uhr

Fasanerie

Wilfried-Ries-Strafie
65195 Wiesbaden

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16 - 18 Uhr

Führung durch die Fasanerie

Wir treffen uns am Haupteingang der Fasanerie (Wilfried-Ries Str. 22, 65195 Wiesbaden)

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Tagesordnung der Mitgliederversammlung (18:30 - 21:30 Uhr)

  • Begrüßung
  • Grußwort von Harald Freiling und
  • Ehrung langjähriger Mitglieder
  • Kabarett Duo "Kabbaratz"
  • Wahlen: Bezirksdelegierte, Landesdelegierte, GPRLL-Liste
  • Verschiedenes

Teile uns bitte telefonisch oder unter info@gew-wiesbaden.de mit, ob Du kommst, damitwir für Getränke und ein Buffet sorgen können.

Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit Dir und auf Dein Kommen!

Mit kollegialen, sommerlichen Grüßen vom GEW Kreisverband Wiesbaden-Rheingau

Chris Hahn, Tel.: 0611/2678901
Thomas Eilers, Tel.: 0151/22393052

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news-831 Mon, 24 Jun 2019 20:00:25 +0200 KZ-Gedenkstätte "Unter den Eichen" https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/831-kz-gedenkstaette-unter-den-eichen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a843f9581853a9f3fb982ae1f1a91d27 Angebot einer Führung Aus einer Nachricht der Rote Hilfe OG Wiesbaden:

Wir möchten Euch herzlich einladen, mit uns an einer Führung durch die
KZ Gedenkstätte "Unter den Eichen" in Wiesbaden teilzunehmen. Die
Führung findet am  Sonntag, den 30. Juni statt. Die Führung ist kostenlos.
Wir treffen uns um 13:46 an der Bushaltestelle "Unter den Eichen".
Wenn Ihr teilnehmen möchtet, bitten wir um kurze Rückmeldung an unsere
E-Mail Adresse wiesbaden@rote-hilfe.de.

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news-830 Sat, 25 May 2019 23:35:41 +0200 Bildungsgespräch (Presseerklärung) https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/830-bildungsgespraech-presseerklaerung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1b2f700ea0c955303ecb0cd07e40299c GEW im Gespräch mit Oberbürgermeisterkandidat der SPD, Gert-Uwe Mende vom 23.05.2019 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sieht es als beachtliches Signal, dass der Oberbürgermeisterkandidat der SPD sich so kurz vor dem Wahltag einem intensiven und fruchtbaren Gedankenaustausch mit der Gewerkschaft gestellt hat.

 

Zentrales Thema zwischen den Vertreterinnen und Vertretern des Vorstands der GEW und dem SPD-Kandidaten war die Planung der neuen Gymnasien. Hier betonte Mende , „ dass im städtischen Schulentwicklungsplan der Neubau lediglich eines Gymnasiums und einer integrierten Gesamtschule vorgesehen ist.“ Dies sei ihm wichtig, da er die Notwendigkeit der Schaffung einer neuen IGS sieht. „Ich bedauere, dass die Frage des Gymnasiums so in dem Mittelpunkt gerückt ist und setzte hier einen anderen Schwerpunkt.“ Ihm sind die Sanierung, der Ausbau und die Stärkung der IGSen durch eine gymnasiale Oberstufe an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Kostheim ein politisches Anliegen. 

 

Im Hinblick auf das geplante neue Gymnasium befürworte er, wenn auch nicht mit Verve, den Bau in Dotzheim. Die integrierte Gesamtschule Alexej von Jawlensky- Schule, die wenige Meter vom vorgesehenen Bauplatz des Gymnasiums entfernt ist, sei besser aufgestellt, so dass der Eingriff verkraftbar sei. 

 

Wichtig war der GEW festzuhalten, wie notwendig ein konzeptioneller Blick auf die Schullandschaft in Wiesbaden sei. Man stolpere in die Zweigliedrigkeit. Auf der einen Seite die Gymnasien, auf der anderen Seite der Rest. Dies verstärke gesellschaftliche Gräben. Dies mache die eine zur guten und die andere zur schlechten Seite. Wer auf der guten Seite stehe, sei dann schon ausgemacht. Es gelte bewusster, pädagogischer und gesellschaftspolitischer die Frage von Schulentwicklung und Planung zu betrachten. Für die GEW besteht der Weg darin, die Gesamtschulen zu stärken, denn jede Gesamtschule sei auch ein Gymnasium. Unterschiedliche Schulabschlüsse seien so garantiert - und dies individueller, flexibler, ohne Abschulung, Schulversagen und Schulängste.

 

Der Übergang zum zweiten Schwerpunkt des Gedankenaustausches fiel nicht schwer. Der Stand der Sanierung einer Schule lässt sich leider vielfach an der Schulform erkennen – obwohl leider auchGymnasien Mängel im baulichen Zustand haben. Aber die anderen Schulformen weisen Mängel in erheblicherem Maße auf. Einigkeit bestand, dass deutlich mehr Mittel für die Sanierung und Investitionen in Schulen in der Stadt Wiesbaden zur Verfügung stehen müssten. 

 

An der Planung und Sanierung von Um- und Neubauten sollten alle an Schule beteiligten Interessenvertreterinnen und Interessenvertreter eingebunden werden. Ziel sollte sein, gerade die Gesamtschulen der Landeshauptstadt besonders in den Blick zu nehmen.

 

Dies befürwortete Mende sowohl als Verfechter der gemeinsamen Lernformen wie von partizipativenProzessen. 

 

Die Errichtung eines Expertengremiums für alle schulpolitischen Fragen hielt der Kandidat sowieso für eine gute Idee und wollte sich – auch im Hinblick auf die Entscheidung, welche Schulformen in einer Stadt geplant und umgesetzt werden sollen – für die Erweiterung der Beteiligten, wie beispielsweise die GEW, einsetzen. 

 

Des Weiteren möchte sich Mende dafür einsetzen, die Wertschätzung der Erzieherinnen- und Erzieher Ausbildung mit einer Ausbildungsvergütung sowie einer praxisnahen Ausbildungsstruktur zu verbessern.

 

Erfreulich war, dass dieser intensive und konstruktive Gedankenaustausch am 23. Mai, dem 70. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik, stattfand. Gelebte Demokratie, so soll es sein.

 

 

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news-829 Wed, 15 May 2019 10:02:24 +0200 Bildungs- und finanzpolitische Tagung mit Fraktionsvorsitzenden des Hessischen Landtags https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/829-bildungs-und-finanzpolitische-tagung-mit-fraktionsvorsitzenden-des-hessischen-landtags/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f4a75c66904d2411743efba3d0ce3c2 Aufbruch im Wandel oder beharrlich den Mangel weiter verwalten? Mittwoch, 29. Mai 2019 | DGB-Haus Frankfurt Die GEW diskutiert mit: Fraktionsvorsitzenden des Hesssischen Landtags  

Bettina Wiesmann, MdB CDU (i.V. für Michael Boddenberg)
Mathias Wagner, BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD
René Rock, FDP
Jan Schalauske, DIE LINKE
Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen

Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger, Universität Duisburg-Essen, Sachverständigenrat

Die Veranstaltung ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Der Koalitionsvertrag der am 18. Januar gebildeten schwarz-grünen Landesregierung trägt den Titel „Aufbruch im Wandel durch Haltung, Orientierung und Zusammenhalt“. Gemessen an den Forderungen der GEW nach einem 500 Millionen Euro umfassenden Sofortprogramm für den Bildungsbereich stellt die Vereinbarung von Union und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN alles andere als einen Aufbruch dar. Zwar werden hier und da Verbesserungen – etwa im Bereich der Hochschulen – in Aussicht gestellt, aber von wirklich durchgreifenden und substanziellen Veränderungen kann kaum die Rede sein. Zudem stehen fast alle im Koalitionsvertrag verabredeten Maßnahmen unter einem Finanzierungsvorbehalt.

Im Rahmen der Tagung sollen zum einen die finanzpolitischen Spielräume der öffentlichen Haushalte in Hessen vor dem Hintergrund der Schuldenbremse und der aktuellen konjunkturellen Situation ausgelotet werden. Zum anderen sollen die bildungspolitischen Vorhaben der neuen Landesregierung kritisch bewertet und Alternativen diskutiert werden.

Ablauf

ab 9.30 Uhr Offener Beginn

10.00–10.30 Uhr Begrüßung und Einleitung: Bildungspolitik in Hessen – Anspruch und Wirklichkeit | Karola Stötzel, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen

10.30–11.30 Uhr Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger | Universität Duisburg-Essen, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

11.30–13.00 Uhr Arbeitsgruppenphase | Arbeitsbedingungen und Bedarfe in Kitas, Schulen und Hochschulen

13.00–13.30 Uhr Pause

13.30–15.00 Uhr Diskussion

  • Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • Bettina Wiesmann, MdB CDU
  • Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
  • Thorsten Schäfer-Gümbel, Fraktionsvorsitzender SPD     
  • René Rock, Fraktionsvorsitzender FDP
  • Jan Schalauske, stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE  

Moderation: Ludger Fittkau, Landeskorrespondent des Deutschlandradios

Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr. Für die Vorbereitung (auch für Essen und Getränke) bitten wir um Voranmeldung bis 24. Mai 2019.

 geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Oder per Post: GEW Hessen, Postfach 17 03 16 60077 Frankfurt

Flyer
Plakat

Bild: Jonas Tebbe, unsplash.com

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news-828 Fri, 10 May 2019 07:24:57 +0200 Umfrage zum Unterrichtsausfall in Hessen https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/828-umfrage-zum-unterrichtsausfall-in-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=967bfc6e062d5f53696f705947ad2cae Landeselternbeirat (LEB): Briefe an Eltern- und Schüler_innenvertretungen kommen nicht an. Frist verlängert! Teilnahme bis Ende Mai möglich! Wie der Vorsitzende des Landeselternbeirats Korhan Erkinici mitteilte, gingen bei ihm und in der Geschäftsstelle des Landeselternbeirats viele Beschwerden ein, dass Eltern- und Schülervertretungen Briefe des Landeselternbeirats nicht erhalten haben.

Der Landeselternbeirat informierte mit diesen Briefen über eine Online-Umfrage. Mit dieser Befragung soll ermittelt werden, ob die Personaldecke an den Schulen ausreichend dimensioniert ist, um einen reibungslosen Unterricht zu gewährleisten.

Aufgrund dieser Probleme bei der Zustellung der Briefe hat der Landeselternbeirat die Frist zur Teilnahme verlängert. Auch alle, die bereits teilgenommen haben, können bis zum Ende der Teilnahme Aktualisierungen vornehmen.

Die GEW Hessen bittet die Kolleginnen und Kollegen an den Schulen, die Elternbeiräte und die SchülerInnenvertretung auf die Umfrage des LEB und auf die Verlängerung der Teilnahmefrist bis Ende Mai hinzuweisen.

Die entsprechende Mitteilung des Landeselternbeirats und den Link zur Online-Befragung findet man auf der Homepage https://leb-hessen.de.

Den schulbezogenen Zugangscode findet man auf dem Anschreiben. Ist dieses nicht eingegangen, kann man den Zugangscode auch per E-Mail anfordern:

tanja.pfenning@leb.hessen.de

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news-827 Mon, 06 May 2019 09:24:16 +0200 Bildungsgerechtigkeit in Wiesbaden https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/827-bildungsgerechtigkeit-in-wiesbaden/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e7dbe98074d59e7c260b633373ab34e8 Rede von Manon Tuckfeld zum 01. Mai 2019 (DGB-Kundgebung am Kranzplatz Wiesbaden) Rede von Manon Tuckfeld zum 1. Mai 2019

Bildungsgerechtigkeit in Wiesbaden

 

Bildungsgerechtigkeit– ein großes Wort

Gerechtigkeit – Was ist gerecht?

Für die einen ist gerecht, dass der, der leistet besser gestellt ist.

Für die anderen ist das nicht so.

Viele landen ganz schnell bei der Frage der Chancengleichheit.

Gleiche Chancen für alle sind doch gerecht. Sind sie es?

 

Bildung– was ist das?

Bildung wird von Kindesbeinen an mitgegeben.

Wie isst das Kind? Wie kleidet es sich, wie wird es gekleidet? Wohin fährt es in den Urlaub, welche Sprachen hat es schon mal gehört? Haben Papa und Mama Bücher im Schrank? Hat das Kind ein eigenes Zimmer, in dem es ungestört lernen kann? 

 

Bildung beginnt mit der ersten Stunde nach der Geburt.

 

Und jetzt wird erkennbar, dass alle zu kurz springen, die auf die unterschiedlichen Bildungsvoraussetzung das Wort Chancengleichheitoder Gerechtigkeit setzen und meinen, dass es damit getan sei.

 

Bildung wird in allererster Linie vererbt. Und zwar schon vor der Geburt des Kindes. 

Die zu Recht in der Kritik stehende Pisa-Studie kommt immer wieder für Deutschland zu diesem Ergebnis. Kitas und Schulen vermögen nicht der vererbten Ungleichheit entgegenzusteuern.

 

Wen dem so ist, ist es die Aufgabe einer auf den Werten von Gleichheit, Schwesterlichkeit und Freiheit beruhenden Gesellschaft vehement dieser vererbten Ungleichheit entgegenzusteuern.

 

Wie behebt mensch Ungleichheit? Durch Gleichheit? Nein, durch Ungleichheit!

  • durch unterschiedlich intensive Förderung
  • durch differenzierte Zuwendung
  • durch bedarfsgerechte finanzielle Unterstützung

Also durch ein Mehr für die, die von Geburt an auf der Schattenseite dieser Gesellschaft stehen. 

 

Aber dieser Weg ist kompliziert.

 

Dass die, die mehr brauchen, auch mehr bekommen sollen, widerspricht dem Leistungsgedanken und den Prinzipien einer auf Marktkonformität, Konkurrenz und Gewinn aufgebauten Gesellschaft.

 

Welche Antworten geben Parteien, die sich aufgeklärt wähnen? 
Wie retten sich Parteien, die es den bürgerlichen Werten von Freiheit, Gleichheit und Schwesterlichkeit recht machen wollen? 

 

Sie wählen den Ausweg der Freiheit.

 

Frei sollen die Eltern sein in der Umsetzung ihres Wunsches für den Bildungsgang ihrer Kinder.

 

Frei?

 

So frei, dass die Eltern davon absehen sollen, dass ihr Kind bereits vor der Einschulung abgehängt ist, weil es mit dem Spracherwerb zurück ist?

So frei, dass die Eltern davon absehen sollen, dass ihr Kind nicht die Kita besuchen konnte, da die kostenlose Kita für alle noch eine Zielvorstellung, aber keine Wirklichkeit ist.

So frei, dass die Eltern davon absehen sollen, dass für ihr Kind die regelmäßige Mahlzeit nach der Schule und die Aktivität beim Sport am Nachmittag nicht stattfinden?

 

Nein anders frei – nur frei in der Wahl!

 

Mit dieser freien Wahl aber reproduziert sich die Ungleichheit, die fehlende Gerechtigkeit aufs Neue.

 

Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Und was ist das Beste in der Schulbildung?  Das Gymnasium. Ist jemandem zu verdenken, dass er oder sie das vermeintlich Beste für das eigene Kind wählt?

 

Nein! 

 

Den einzelnen Eltern nicht – aber es ist einer Gesellschaft, den politisch Verantwortlichen, zu verdenken, dass diese im Wissen um die ungleichen Voraussetzungen der Kinder ein auf gleiche Leistung ausgelegtes System anbieten. 

 

In Wiesbaden sollen zwei neue Gymnasien gebaut werden.

  • Dadurch wird bewusst in Kauf genommen, dass 20 % der in der 5ten Klasse auf das Gymnasium kommenden Schüler*innen aus dem System fallen.
  • Die Not der Kinder wird in Kauf genommen
  • Not der Pädagogen
  • und die Not der Schulleitung der IGSen und Haupt- und Realschulen, die diese 20% aus dem System Gymnasium Gefallenen aufnehmen sollen

 

Dieses System wird nicht nur nicht erkannt 
– es wird durch die Entscheidung zwei neue Gymnasien bauen zu wollen, gefördert.

Denn neue Gymnasien heißt auch mehr Platz für Kinder, die scheitern.

 

Dass diese beiden neuen Gymnasien auch noch in Steinwurfweite von bestehenden Integrierten Gesamtschulen gebaut werden sollen, setzt dem Unsinn die Krone auf.

 

  • Durch diese Entscheidung wird den IGSen die Grundlage entzogen. 
    Die Schüler*innen wählen die Schulform nicht an und haben noch ganz in der Nähe das bevorzugte Gymnasium. 

 

Die Entscheidung für ein Gymnasium ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis einer jahrzehntelang verfehlten Politik, die das Gymnasium systematisch bevorzugt. 

 

Die IGS ist auch ein Gymnasium.
Aber das wollen diejenigen politisch Verantwortlichen, die sich für den Neubau zweier Gymnasien ausgesprochen haben, nicht mehr wahrhaben.

 

Eine IGS lebt von der Vielfalt. Kinder sind unterschiedlich begabt – alle Begabungen zusammen bilden die Grundlage für die Idee und eine gut lebbare Praxis einer IGS.

Zieht mensch viele SuS von der IGS ab, so wird diese ihres Geistes und ihres Konzeptes beraubt.

 

Aber viele Bildungsbürger wollen die Vielfalt der IGSen nicht 
– für sie ist Vielfalt, ob sie einen roten oder schwarzen SUV fahren. Schmuddelkinder, Kriegsflüchtlinge, Migranten gehören nicht dazu. 
– vor dieser Vielfalt und Realität ist das Kind aus gutem Hause zu schützen.

 

Hier wird früh angelegt, was sich gesellschaftlich reproduziert. 

 

Die IGSen werden zu konzeptionellen Restschulen, die alles auffangen, was nicht gymnasial zu sein scheint.

 

Womit wird es begründet?

 

Mit der Freiheit!

 

Freiheit, Gleichheit und Schwesterlichkeit stehen miteinander in Verbindung – wird der eine Aspekt zu dominant, sterben die anderen.

 

Für die Kommunalpolitik heißt dass:

Schaffen wir IGS,

schaffen wir im positiven Sinne Ungleichheit,

unterstützen wir das System, das die strukturellen Nachteile von vielen Kindern 

durch strukturelle Vorteile in integrierten Gesamtschulen ausgleicht.

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news-826 Tue, 16 Apr 2019 12:22:00 +0200 Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte https://www.gew-wiesbaden.de/home/details/826-deine-anne-ein-maedchen-schreibt-geschichte/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cedec000b9a72e8a6ba13d2678ced29d Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung und des Begleitprogrammes Der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ lädt am 15. Mai um 18 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung und des Begleitprogrammes ein.

Rund um die Wanderausstellung des Anne Frank Zentrums Berlin und des Anne Frank Hauses Amsterdam „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ haben über 30 Organisationen ein Programm mit über 50 Einzelveranstaltungen organisiert. 

Zur Eröffnung im Festsaal des Wiesbadener Rathauses wird das Begleitprogramm zur Ausstellung vorgestellt.  Patrick Siegele, der Direktor des Anne Frank Zentrums, führt in die Ausstellung ein. Die jugendlichen Peer Guides stellen ihr Angebot vor. Die Schauspielerin Eleni Tsaousidou wird aus dem Tagebuch von Anne Frank lesen. Silvia Willecke und Claus Weyrauther begleiten die Veranstaltung musikalisch. 

Wir freuen uns sehr, dass wir zum Start des Projektes die Ausstellung im Rathaus zeigen können. Am selben Tag beginnen auch schon die Begleitungen von Schulklassen durch Peer Guides. Am 7. und am 8. Juni wird die Ausstellung nicht zu besuchen sein. Sie wird vom 9. bis zum 27. Juni im Palast Hotel am Kranzplatz ein zweites Mal präsentiert. 

Wann
Mittwoch, 15. Mai 2019, 18:00 Uhr

Wo
Festsaal im Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Veranstaltende
Jugendinitiative Spiegelbild, Anne Frank Zentrum Berlin, Landeshauptstadt Wiesbaden, Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“ 

Link zur Veranstaltungsseite

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