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		<title>GEW Kreisverbände Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus</title>
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		<description>Aktuelles aus den GEW Kreisverbänden Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus</description>
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			<title>GEW Kreisverbände Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus</title>
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			<description>Aktuelles aus den GEW Kreisverbänden Wiesbaden-Rheingau-Untertaunus</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2010 15:54:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>VGH Baden-Württemberg: Land ist für den Arbeitsschutz für die Lehrkräfte zuständig</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2282&#38;cHash=46b438aed676c506079980ef4fd4e84c</link>
			<description>Für die Lehrer im Dienst des Landes muss nicht die Kommune als Schulträger, sondern das Land als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim hat Klarheit für viele Länder geschaffen: Der Arbeitsschutz an Schulen in Baden-Württemberg ist Sache des Landes Baden- Württemberg. Die Hauptpersonalräte haben ein umfassendes Mitbestimmungsrecht, entsprechende Verfahren zu gestalten. Mit Verweis auf die Schulträger hatte sich das Land jahrelang aus der Zuständigkeit gestohlen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die rechtsgültige Entscheidung vom März 2010 bestätigt die Auffassung des klagenden Hauptpersonalrats (HPR), der bereits 2008 vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart erfolgreich war, in allen Punkten. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die VGH-Entscheidung könnte ein Ende des &quot;Schwarzer&nbsp;Peter&quot;-Spiels bedeuten, das in fast allen Bundesländern läuft: Länder und Kultusbehörden lehnten bislang ihre Verantwortung für den Arbeitsschutz mit der Begründung ab, die Schulträger – die Kommunen – seien neben der Unterhaltung der Schulhäuser auch für äußere Schulangelegenheiten wie Arbeitssicherheit verantwortlich. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für NRW kann dies, auch wenn das Land zum Teil diese Verantwortung (siehe BAD) schon übernommen hat, heißen, dass zu prüfen ist, welche bisherigen Arbeitssicherheitsaspekte immer noch an den kommunalen Träger abgeschoben werden. Hierbei wird auch die Urteilsbegründung in dieser Sache weiterhelfen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Pressemitteilung des VGH Baden-Württemberg vom 18.08.2010:&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Kurzbeschreibung:&nbsp; Für die Lehrer im Dienst des Landes muss nicht die Kommune als Schulträger, sondern das Land als Arbeitgeber die Fachkräfte für Arbeitssicherheit bestellen. Dies hat der für das Personalvertretungsrecht zuständige 15. Senat des Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in einem jetzt bekannt gegebenen Beschluss entschieden und damit dem Hauptpersonalrat für Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen beim Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden Würt-temberg (HPR) Recht gegeben.</p>
<p class="bodytext">Dieser hatte gegenüber der Kultusministerin eine Initiative gestartet, um in den Schulen des Landes den Aufbau von Fachkräften für Arbeitssicherheit ab Januar 2007 zu erreichen. Das Kultusministerium vertrat die Auffassung, das Land müsse nur die für den Gesundheitsschutz zuständigen Betriebsärzte bestellen. Für die sicherheitstechnische Betreuung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit hätten dagegen nach dem Schullastenausgleich die Schulträger (also die Kommunen) zu sorgen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mangels Zuständigkeit lehnte die Kultusministerin daher die Durchführung eines Mitbestimmungsverfahrens ab. In dem daraufhin eingeleiteten personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart hatte der HPR Erfolg. Die Beschwerde der Kultusministerin wies der VGH zurück.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Der VGH kam, wie auch das Verwaltungsgericht, zu dem Ergebnis, dass sich das Land Baden- Württemberg nicht auf seine fehlende Zuständigkeit berufen könne. Die im Arbeitssicherheitsgesetz geregelte Verpflichtung der Arbeitgeber, Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen, treffe als öffentlichen Arbeitgeber und Dienstherrn der angestellten und beamteten Lehrer das Land. Zwar seien nach dem Schulgesetz die Kommunen als Schulträger verpflichtet, die Schulgebäude und Schulräume zu errichten und zu unterhalten sowie sonstige Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Dies entbinde das Land jedoch nicht von seiner Verpflichtung, die Lehrer an ihrem Arbeitsplatz gegen Gefahren für Leben und Gesundheit zu schützen. Diese auf dem Fürsorgegedanken basierende Verpflichtung des Dienstherrn und Arbeitgebers könne durch Regelungen über die Kostentragung zwischen dem Land und den Schulträgern nicht verdrängt werden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Die sowohl den Fachkräften für Arbeitssicherheit als auch den Betriebsärzten obliegende Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung zu unterstützen, beziehe sich zwar bei den Sicherheitsfachkräften auf Fragen der Arbeitssicherheit und bei Betriebsärzten auf Fragen des Gesundheitsschutzes, so der VGH weiter. Daraus könne aber nicht geschlossen werden, dass Betriebsärzte vorrangig personenbezogene und Fachkräfte für Arbeitssicherheit vorrangig sachbezogene Aufgaben zu erfüllen hätten, weshalb die Letzteren von den Schulträgern zu bestellen sei- en. Denn Fachkräfte für Arbeitssicherheit hätten in einem umfassenden Sinn darauf hinzuwirken, dass sich alle im Betrieb Beschäftigten den Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung entsprechend verhielten. Eine sicherheitstechnische Beratung könne daher beispielsweise auch die Gestaltung von Experimenten im naturwissenschaftlichen Unterricht oder den Umgang mit technischen Geräten im Werkunterricht und damit unmittelbar in den schulischen/pädagogischen Bereich hineinreichende Belange der Lehrkräfte betreffen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Beschluss ist rechtskräftig (Az.: PL 15 S 1773/08).&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nur die Reichen können sich einen magersüchtigen Staat leisten</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2281&#38;cHash=31b02b8b9ee894146721e5489b757967</link>
			<description>Sparen heißt heutzutage: wegnehmen, privatisieren, Menschen entrechten, Reichtum immer brutaler von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Forderung, der Staat solle »sparen«, ist populär. Sie findet gerade nach den »Rettungspaketen« für die deutschen Banken, für Griechenland und den Euro in der (Medien-)Öffentlichkeit eine überwiegend positive Resonanz, weil »Sparen« eben mit vernünftigem »Maßhalten« im persönlichen Bereich gleichgesetzt wird, wenngleich es dort ganz anders zu bewerten ist: Hat der legendäre Familienvater oder die berühmte schwäbische Hausfrau wenig Geld zur Verfügung, müssen sie damit möglichst sparsam umgehen, während der Staat die Wirtschaft mittels öffentlicher Investitionen gerade dann ankurbeln muß, wenn diese aufgrund einer noch keineswegs überwundenen globalen Wirtschafts- und Finanzkrise lahmt.</p>
<p class="bodytext">Eine sparsame Haushaltsführung des Staates wird heute vielfach mit »Generationengerechtigkeit« in Verbindung gebracht, wohingegen die öffentliche Kreditaufnahme als Verletzung des Gebotes der Nachhaltigkeit gilt. Häufig tun Neoliberale so, als hätten künftige Generationen hohe Schuldenberge abzutragen, wozu sie weder willens noch in der Lage wären. Dabei lastet dieser Schuldendienst nur auf einem Teil der kommenden Generationen; ein anderer erhält viel mehr Zinsen aus (geerbten) Schuldverschreibungen des Staates, als er selbst an Steuern zahlt, und zieht dadurch aus heutigen Budgetdefiziten sogar Profit. </p>
<p class="bodytext">Trotzdem verfängt die Argumentationsfigur von »Zechprellern zu Lasten unserer eigenen Kinder«, wie der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen die heutige Generation nennt. Da die Verschuldung der Gebietskörperschaften unseren Kindern und Enkeln laut Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder »die Chancen für ihre Zukunft raubt«, sei die Konsolidierungspolitik ein Gebot der Generationengerechtigkeit, hören wir immer wieder. Aus der Staatsverschuldung resultieren aber sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten, und beide werden an die nächste Generation »vererbt«. Blickt man getrennt auf die gegenwärtige oder auf die folgende Generation, liegt immer ein gesamtwirtschaftliches Nullsummenspiel vor. Durch die Instrumentalisierung der nachwachsenden Generationen unter Schlagworten wie »Nachhaltigkeit der Finanzpolitik« (Papier der Bundesregierung zur »Sparklausur« im Kanzleramt am 6./7. Juni 2010) wird eine fragwürdige Politik der Haushaltskonsolidierung gerechtfertigt, die gerade für Kinder und Jugendliche verheerende Folgen hat, weil den Kindergärten, Schulen,&nbsp;Jugendzentren und Hochschulen nicht mehr die nötigen Mittel zufließen. Zwischen ökologischen und finanziellen Ressourcen besteht nämlich ein entscheidender Unterschied: Einmal vernutzte fossile Brennstoffen fehlen künftigen Generationen, während deren nötigen Beiträgen zur Tilgung von Schulden für öffentliche Aufgaben nützliche Infrastrukturangebote gegenüberstehen. Geld wird&nbsp;zwar im Jugendjargon als »Kohle« bezeichnet, verbrennt oder verschwindet aber&nbsp;nicht, sondern fließt nur von einer in die andere Tasche. Geld ist genug da, wenn&nbsp;es sich auch meist in der falschen Tasche befindet!</p>
<p class="bodytext">Ein Staat darf sich nicht ohne jedes Maß ver- oder überschulden. Die extrem&nbsp;starke Thematisierung des »Sparens« in Haushaltsdebatten lenkt den Blick allerdings einseitig auf die Ausgabenseite, obwohl die gegenwärtigen Probleme des&nbsp;Sozialstaates in erster Linie auf der Einnahmenseite entstehen. Der »Schuldenberg« ist nicht deswegen auf eine Höhe von 1,7 Billionen Euro gewachsen, weil&nbsp;»wir« über unsere Verhältnisse gelebt hätten oder weil der Staat schlecht gehaushaltet hätte, sondern weil die etablierten Parteien seit Jahrzehnten die Kapital-&nbsp;und Gewinnsteuern gesenkt und damit ausgerechnet die reichsten Bürger systematisch entlastet haben. Da wurde die Börsenumsatzsteuer abgeschafft, der Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer mehrfach gesenkt, die&nbsp;Vermögenssteuer seit 1997 nicht mehr erhoben, die Körperschaftsteuer für Kapitalgesellschaften&nbsp;zu einer Bagatellsteuer gemacht und die betriebliche Erbschaftsteuer ab dem 1.&nbsp;Januar 2010 dermaßen reduziert, daß sie bloß noch ein Phantom ist.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Häufig wird gar nicht »gespart«, sondern die finanzielle Belastung nur anders verteilt, also von der Bundesebene zu den Ländern und Kommunen oder&nbsp;von der Solidargemeinschaft auf jeden Einzelnen verlagert oder von der Gegenwart in die Zukunft verschoben. So will die Bundesregierung jährlich 1,8 Milliarden Euro »sparen«, indem Hartz-IV-Bezieherlnnen aus der Gesetzlichen Rentenversicherung ausgeschlossen und keine Beiträge mehr für sie entrichtet werden. Dadurch erhöht sich zwangsläufig die Altersarmut, und sowohl die Kommunen als auch die künftigen Generationen, die angeblich entlastet werden sollen, müssen demnächst entsprechend mehr für die Grundsicherung der Alten&nbsp;und Behinderten aufbringen. Noch mehr Geld will die schwarz-gelbe Koalition&nbsp;im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik »einsparen«, indem Maßnahmen der&nbsp;beruflichen Weiterbildung und Umschulungen für Erwerbslose, die bisher&nbsp;Pflichtleistungen waren, zu Ermessensleistungen der JobCenter werden. Damit&nbsp;zeigt die Bundesregierung, daß sich ihr Bekenntnis zur »Bildungsrepublik&nbsp;Deutschland« und das Versprechen der Kanzlerin, »Bildung für alle« zu ermöglichen, bloß auf sogenannte Exzellenzbereiche und die Elitebildung von Privilegierten bezieht, aber Erwerbslose ausschließt. Dadurch erhöht sich die (Langzeit- )Arbeitslosigkeit, und es entstehen Mehrkosten im Bereich der passiven Arbeitsmarktpolitik.</p>
<p class="bodytext">Zu fragen ist, ob eine so reiche Gesellschaft wie die Bundesrepublik einerseits immer mehr Milliardäre und Multimillionäre und andererseits leere öffentliche Kassen haben will oder ob sie einen sozialen Ausgleich und eine nachhaltige Entwicklung anstrebt. Bekanntlich können sich nur die Reichen einen magersüchtigen Staat leisten. Denn sie schicken ihre Kinder auf Privatschulen und&nbsp;(ausländische) Eliteuniversitäten, kaufen sich selbst alles, was ihr Leben verschönert, und sind auf öffentliche Schwimmbäder, Bibliotheken oder andere&nbsp;kommunale Einrichtungen, die zunehmend geschlossen werden, gar nicht angewiesen. Alle übrigen Bevölkerungsschichten benötigen jedoch staatliche beziehungsweise kommunale Leistungen und kommen ohne öffentliche Infrastruktur&nbsp;nicht aus. Wohlfahrtseinrichtungen, Kunst, Kultur, (Weiter-)Bildung, Wissenschaft und Forschung dürfen nicht von kommerziellen Interessen oder der Spendierfreude privater Unternehmer, Mäzene und Sponsoren abhängig werden. Genau das droht, wenn der Staat in neoliberaler Manier kaputtsaniert wird.</p>
<p class="bodytext"><span class="name-of-person"><sup>Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität zu Köln.&nbsp;Jüngste Buchveröffentlichung: »Armut in einem reichen Land. Wie das Problem&nbsp;verharmlost und verdrängt wird«, Frankfurt am Main/New York 2009</sup></span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><sup></sup></p>
<p class="bodytext"><sup></sup></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> &quot;Ich wäre ein Trottel, wenn ich dies tun würde, während alle anderen sparen müssen ...&quot;</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2280&#38;cHash=6a580e10d1332d7a9076dd374ba8838a</link>
			<description>... ein unveröffentlicher Leserbrief von Hans-Joachim Barth zum Artikel &quot;Wiesbadener EBS schmiedet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie bitte ... EBS-Präsident Prof. Dr. Chr. JAHNS hat eine Vision vom RheingauCampus mit einer Investitionssumme von 75 Millionen Euro&nbsp;&nbsp;-&nbsp;und diesmal will er sogar keine öffentlichen Mittel beantragen. Da haben die Rheingauer aber Riesenglück gehabt!?</p>
<p class="bodytext">I think I read not right: Den hessischen Landes- und den kommunalen Wiesbadener Haushalt hat er gerade mit einer fantastischen Fundraising-Strategie um rund&nbsp;<br />50&nbsp;Millionen Euro&nbsp;geplündert ... und nun bricht sich ohne Vorwarnung die EBS'sche Wirtschaftsethik Bahn?&nbsp;<br /><br />Sollte seine späte Einsichtsfähigkeit in sozioökonomische Zusammenhänge (&nbsp;&quot;Ich wäre ein Trottel, ...&quot; ) tatsächlich ernst gemeint sein, dann ergeben sich für die GEW-Wiesbaden drei Fragen:</p>
<p class="bodytext">1. Wie wäre dann aus heutiger Sicht Dr. JAHNS o.a. Verhalten dem Land Hessen und der Stadt Wiesbaden gegenüber zu bezeichnen?</p>
<p class="bodytext">2. Wann wird die wirtschaftsethisch geläuterte EBS&nbsp;die erschlichenen 50&nbsp;Millionen Euro&nbsp;an die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen zurückzahlen?</p>
<p class="bodytext">3. Wann endlich wird sich der hessische Landesrechnungshof mit dieser skrupellosen Subventionierung einer Privathochschule befassen?<br /><br />Als GEW versprechen wir den Wiesbadener BürgerInnen, dass wir gerade auch im kommenden Kommunalwahlkampf diesen finanz- und bildungspolitischen EBS-Skandal&nbsp;thematisieren und in enger Abstimmung mit dem&nbsp;RUNDEN TISCH der Sanierungsschulen&nbsp;weiterhin für die sofortige Sanierung der betroffenen Schulen kämpfen werden.<br /><br />Erfolgreich werden wir allerdings nur dann sein, wenn die Schulen&nbsp;diese Aktivitäten solidarisch und engagiert mittragen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 19:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prominenter Besuch an der Comeniusschule</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2278&#38;cHash=28fe613084ef877fbe69f23d6ecd2e47</link>
			<description>Am Dienstag, 17.8.2010, besuchte Thorsten Schäfer-Gümbel, der Vorsitzende der SPD Hessen, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie bereits mehrfach berichtet, gehört die Comeniusschule zu denjenigen Sanierungsschulen Wiesbadens, deren Neubau&nbsp; trotz jahrelanger Planung und bereits in den städtischen Haushalt eingestellter Mittel&nbsp; im letzten Jahr gestrichen wurde. Die skandalösen räumlichen, baulichen und hygienischen Bedingungen, unter denen hier seit vielen Jahren gearbeitet wird, war bereits mehrfach Thema in der Presse, im HR sowie auf Sat 1 und RTL. Von der Frankfurter Rundschau treffend als „Schimmelschule“ bezeichnet, steht die Comeniusschule stellvertretend für alle Lernhilfeschulen Wiesbadens sowie einiger Grundschulen – auch nach dem letzten „Runden Tisch“ im Juni 2010, an dem der Oberbürgermeister Müller persönlich teilnahm, gab es keine konkreten Zusagen bezüglich des Beginns von Sanierungen oder Neubauten.</p>
<p class="bodytext">Thorsten Schäfer-Gümbel führte ein Gespräch mit Schulleitungs- und Personalratsmitgliedern, in dem er sich ausführlich über das pädagogische Konzept der Comeniusschule, aber auch über den Stand und die „Chronologie“ der Sanierungs- bzw. Neubaupläne informierte. Der anschließende Rundgang über das Gelände zeigte das Ergebnis, das man immer beobachten kann, wenn schulfremde Personen diese Schule das erste Mal sehen: Ungläubiges Erstaunen, Erschrecken und Unverständnis, warum die wohlhabende Landeshauptstadt über viele Jahre hinweg nicht in der Lage war, diesen Schandfleck der Wiesbadener Schullandschaft zu sanieren und unserer Schülerschaft ein menschenwürdiges Lernen zu ermöglichen. Thorsten Schäfer-Gümbel zeigte sich am Ende des Rundgangs dementsprechend auch „nachhaltig“ beeindruckt und versprach, den Oberbürgermeister Dr. Müller in einem Brief über seinen Eindruck zu informieren.&nbsp; Er veröffentlichte noch am gleichen Tag eine Pressemitteilung auf seiner Homepage.</p>
<p class="bodytext">Immerhin konnte Thorsten Schäfer-Gümbel auch neben dem eher deprimierenden Zustand des Schulgeländes einen Einblick in unsere Arbeit gewinnen: Bei der Probe zur am nächsten Tag stattfindenden Einschulungsfeier waren unsere Schülerinnen und Schüler fröhlich und motiviert.</p>
<p class="bodytext">Das Kollegium der Comeniusschule weiß es außerordentlich zu schätzen, dass sich der Vorsitzende der hessischen SPD in dieser Weise den Belangen unserer Lernhilfeschule annimmt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Hier die aktuellen Forderungen – August 2010 - des Kollegiums:</p>
<p class="bodytext"><b>Forderungen der Personalversammlung der Comeniusschule zur Wiederaufnahme der Planungen eines Neubaus an die Stadt Wiesbaden:</b></p>
<p class="bodytext">Der Architektenentwurf für den&nbsp; Neubau der Comeniusschule sollte wie geplant realisiert werden; es ist nicht einzusehen, dass Steuergelder in beträchtlicher Höhe sowie viel Zeit und Aufwand investiert wurden und dies alles umsonst gewesen sein soll.</p>
<p class="bodytext">Der ursprüngliche Entwurf des Neubaus&nbsp; wurde&nbsp; fachlich und inhaltlich so geplant, dass inklusive Perspektiven&nbsp; in Hinblick auf Schulentwicklung in Wiesbaden mit berücksichtigt wurden.&nbsp; Wir fordern die schnellstmögliche Wiederaufnahme der Planungen – nicht erst im Jahr 2011 – und eine konkrete Zusage der Stadt Wiesbaden bezüglich eines Zeitplans der tatsächlichen&nbsp; Realisierung des Neubaus; das Kollegium sollte an diesen Planungen mit beteiligt werden.</p>
<p class="bodytext">In der Comeniusschule werden ca. 200 Schülerinnen und Schüler mit Problemen im Bereich „Lernen“ unterrichtet, die aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Lage sind, am Unterricht einer Regelschule teilzunehmen. Gerade diese Schülerschaft, die keinerlei Lobby in der Öffentlichkeit hat und die oft genug in schwierigsten familiären Bedingungen lebt, braucht ein Umfeld, das freundlich und&nbsp; menschenwürdig ist. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Räume, die nicht gesundheitsgefährdend sind und in denen sie so gefördert werden können, wie es in vielen Schulen selbstverständlich ist.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch Lehrkräfte brauchen Bedingungen, unter denen sie sinnvoll unterrichten können.&nbsp; Das Kollegium der Comeniusschule fordert auch aus diesem Grund einen Arbeitsplatz, an dem wir nach zeitgemäßen Unterrichtsmethoden und unserem Engagement entsprechend unterrichten können – dies ist in Unterrichts“käfigen“, wie es Container sind, nicht möglich. Unterricht in Containern findet an unserer Schule bereits seit Herbst 2006 statt. Der Unterricht in Containern sowie in abbruchreifen Pavillons unter unzumutbaren baulichen und sanitären Umständen kann kein Dauerzustand sein.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wann wird &quot;Prestige-Müller&quot; zum Kaiser von Wiesbaden ernannt?</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2277&#38;cHash=a1537bae9492fa671343d13f9a187809</link>
			<description>Über 77 Millionen Euro für das nächste Prestigeobjekt des OB Müller an privaten Investor -  derweil...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Gemeinsame Presseerklärung von Fraktion Linke Liste Wiesbaden und DIE LINKE.Wiesbaden</p>
<p class="bodytext">Wiesbaden, 2. Juli 2010</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE.Wiesbaden und die Wählergruppe Linke Liste mit ihrer Fraktion im Stadtparlament lehnen die jetzt bekannt gewordenen Planungen für ein &quot;PPP&quot; zur Bebauung des Platzes der deutschen Einheit strikt ab und erklären:</p>
<p class="bodytext">OB Dr. Müller und seine PPP-Freunde versuchen den Stadtverordneten weis zu machen, 30 Jahre lang 2 ½ Millionen an Miete an einen Privaten zu zahlen sei billiger als die für 19 Millionen Euro geplante Sporthalle durch die Stadt mit einem Kommunalkredit selbst zu bauen.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE.Wiesbaden und die Linke Liste halten das PPP-Projekt für eine gigantische Verschleuderung städtischer Gelder an Private, die verhindert werden muss.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dies wird nur gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger unüberhörbar ihren Protest zahlreich bekunden und fordern diesen Irrsinn zu stoppen. Viele kreative Protestaktionen sind jetzt notwendig. An ihnen werden sich DIE LINKE.Wiesbaden und die Linke Liste beteiligen und sie werden auch solche Aktionen initiieren. In den nächsten Tagen werden dazu Gespräche mit anderen Personen und Organisationen geführt. Auch über die Einleitung eines Bürgerbegehrens wird nachgedacht.</p>
<p class="bodytext"><b>Für Montag, den 19. Juli 2010, um 17 Uhr, haben DIE LINKE.Wiesbaden und die Linke Liste eine Kundgebung unter dem Motto &quot;Gegen die Plünderung des Stadthaushaltes durch PPP“ auf dem Platz der Deutschen Einheit angemeldet. Anschließend soll eine Demonstration durch die Innenstadt zum Rathaus führen, wo eine weitere Kundgebung stattfinden soll.</b></p>
<p class="bodytext">Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender Linke Liste Wiesbaden</p>
<p class="bodytext">Manuela Schon und Jörg Jungmann, Kreisvorsitzende DIE LINKE.Wiesbaden</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 19:50:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder ohne legalen Aufenthalt</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2276&#38;cHash=9891eaaa927b4b4ff39460df3f7d47cf</link>
			<description>Schulen müssen keine Meldung mehr erstatten, wenn Kinder und Jugendliche ohne legalen Aufenthalt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Schulen müssen keine Meldung mehr erstatten, wenn Kinder und Jugendliche ohne legalen Aufenthalt den Unterricht besuchen. Diese Kinder und Jugendliche sind in der Regel nicht versichert und damit ist die ärztliche Versorgung für sie nicht gewährleistet. Das Gesundheitsamt Wiesbaden versucht daher Impfstoffe zu besorgen, damit sie zumindest geimpft werden können.</p>
<p class="bodytext">Es gibt noch eine weitere medizinische Versorgungsmöglichkeit, nämlich die Medizinische Vermittlungsstelle&nbsp; in Mainz für Flüchtlinge, MigrantInnen und Menschen ohne Papiere (Medinetz). &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Medinetz: Sprechstunden&nbsp; montags 18.00 – 20.00 Uhr nach tel. Terminabsprache,&nbsp;Telefon 06131 205 2015</p>
<p class="bodytext">Laut Medien soll es in Wiesbaden vom kommenden Jahr an eine so genannte Humanitäre Sprechstunde für Menschen ohne Papiere geben.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 16:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungsrepublik Deutschland bleibt Fata Morgana</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2275&#38;cHash=9d6575e750058989fcb5eda23367a20a</link>
			<description>GEW zum Bundesländer-Schulleistungsvergleich ... 
und wie Kultusministerin Henzler aus dem nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Die 'Bildungsrepublik Deutschland' bleibt eine Fata Morgana. Fast zehn Jahre nach PISA gibt es keine substanziellen Verbesserungen des deutschen Schulsystems. Politik muss jetzt endlich energisch gegensteuern. Mehr Gerechtigkeit und mehr Leistung sind nur in einem gerechten inklusiven Schulsystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam lernen und individuell gefördert werden, möglich&quot;, sagte Marianne Demmer, für Schule verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf den heute veröffentlichten Schulleistungsvergleich der Bundesländer. &quot;Auch die Länder, die beim Ranking vorne liegen, haben keinen Grund zum Jubeln. Die Lesekompetenz der Schüler hat sich im Vergleich zu PISA 2000 sogar geringfügig verschlechtert. Zudem ist in diesen Bundesländern die Abhängigkeit des schulischen Erfolges von der sozialen Herkunft der Kinder besonders stark ausgeprägt. Chancengleichheit bleibt im deutschen Schulsystem ein Fremdwort.&quot;<br /><br />&quot;Die Politik hat sich in den vergangenen Jahren verzettelt und die falschen Akzente gesetzt: Statt Chancengleichheit und individuelle Förderung zum zentralen Thema zu machen und massiv in die Fortbildung des pädagogischen Personals zu investieren, hat sie den Schwerpunkt bei der Qualitätssicherung gesetzt&quot;, betonte Demmer. &quot;Die Schulen werden zwar ständig mit Leistungsvergleichen überzogen. Aus den Testergebnissen werden jedoch keine Konsequenzen gezogen: Es mangelt an Personal und Mitteln für die individuelle Förderung. Zudem werden die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Lehrkräfte systematisch verschlechtert.&quot; Darüber hinaus würden unsinnige Entscheidungen getroffen, wie die gymnasiale Schulzeit zu verkürzen, ohne gleichzeitig ein stimmiges Konzept vorzulegen. Vor allem die Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe hätten darunter zu leiden.<br /><br />&quot;Um die Lesekompetenz zu verbessern, hatten die Kultusministerien zehn Jahre Zeit. Das Ergebnis: Ein 90-seitiges Literaturverzeichnis der von Bayern geleiteten Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz 'ProLesen' und eine Sammlung von über 100 Lese-Projekten in den Bundesländern, die kaum ein Lehrer kennt,&quot; sagte Demmer. Eine repräsentative Online-Befragung der GEW unter Lehrkräften hatte ergeben, dass drei Viertel die Förderkonzepte gar nicht oder nur vom Hörensagen kennen.&nbsp;<br /><br />&quot;Deutschland muss sich endlich auf den Weg zu einem inklusiven Schulsystem machen&quot;, mahnte die GEW-Schulexpertin. Die unsinnige Aufteilung in unterschiedlich anspruchsvolle Schulformen und die Aussonderung junger Menschen mit Behinderungen müsse endlich überwunden werden. &quot;Individuelle Förderung braucht gut ausgebildetes und motiviertes Personal, genügend Zeit und gute Lernbedingungen wie kleine Klassen&quot;, betonte sie.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">____________&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Presseerklärung&nbsp;des HKM vom 23.6.2010</p><table width="100%" cellpadding="0" cellspacing="0" border="0" class="contenttable"><tbody><tr><td colspan="2" style="font-family: Arial; font-size: 11px; font-weight: bold; "><p class="bodytext">Ländervergleich Bildungsstandards: Kultusministerin Henzler erfreut über gutes Abschneiden Hessens</p></td></tr><tr><td height="25" colspan="2"></td></tr><tr><td colspan="2" style="font-family: Arial; font-size: 9px; "><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sehr erfreut hat sich die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler über das erfolgreiche Abschneiden Hessens im Ländervergleich Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) gezeigt. „Die positiven Ergebnisse belegen eindeutig, dass wir in der Bildungspolitik in Hessen auf einem guten und richtigen Weg sind. Sie sind zugleich eine hervorragende Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und noch besser zu werden. Insbesondere die frühe und umfassende Weiterbildung der hessischen Lehrerinnen und Lehrer im Bereich des kompetenzorientierten Unterrichtens trägt offenbar Früchte. Deshalb werden wir diese gerade im Hinblick auf die Einführung der Bildungsstandards im kommenden Jahr nochmals intensivieren.“</p>
<p class="bodytext">Der Ländervergleich, dessen Ergebnisse heute in Berlin vorgestellt wurden, löst seit dem Jahr 2009 die Zusatzuntersuchung zur PISA-Studie (PISA-E-Studie) bezogen auf die deutschen Bundesländer ab. Hierbei werden die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler bezogen auf die nationalen Bildungsstandards im Fach Deutsch und in den Ersten Fremdsprachen (Englisch und Französisch) bestimmt und ein Vergleich der Länder erstellt. In Hessen waren rund 120 Schulen mit jeweils einer 9. Klasse beteiligt. Im Zentrum des Vergleichs stehen die Kompetenzen Zuhören, Lesen und Orthografie im Fach Deutsch und Hörverstehen sowie Leseverstehen in der Ersten Fremdsprache.</p>
<p class="bodytext">Im Fach Englisch belegt Hessen einen vorderen Rang in der Spitzengruppe der Länder, nämlich einen vierten Platz im Leseverstehen und ebenfalls einen vierten Platz im Hörverstehen. „Das zeigt eindrucksvoll, dass die Qualität des Unterrichts in Hessen sehr gut ist und die Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern“, sagte Henzler. Ein ähnliches Bild ergebe sich im Fach Französisch. Auch hier habe Hessen im Ländervergleich sehr gut abgeschnitten. Im Fach Deutsch belegt Hessen insgesamt einen mittleren Platz (Rang 8 in der Lesekompetenz, Rang 9 beim Zuhören), wobei es aber im Teilbereich Orthografie mit Platz 4 wiederum zur Spitzengruppe der Länder gehört. „Auch das ist ein sehr positives Ergebnis, das zeigt, welch großen Stellenwert das korrekte schriftliche Ausdrucksvermögen im Deutschunterricht einnimmt. Unser Ziel ist es natürlich, uns auch in den anderen Teilbereichen weiter zu verbessern. Hier können die Ergebnisse der Studie, die wir jetzt intensiv auswerten, wichtige Erkenntnisse liefern.“ Bemerkenswert sei, so Henzler, dass im Fach Deutsch 85% der Schülerinnen und Schüler, die einen Mittleren Schulabschluss anstrebten, bereits in Klasse 9 über die notwendigen Kompetenzen (die Regelstandards) verfügten.</p>
<p class="bodytext">In Bezug auf die soziale Herkunft wurden in der Studie in den Fächern Deutsch und Englisch deutliche Signifikanzen festgestellt. Die soziale Herkunft für Leistungen bleibe in Deutschland ausgeprägt, sie wirke sich als Faktor auf die Leistungen in Deutsch und Englisch aus. In Hessen allerdings deutlich unter dem Durchschnitt. Bei der Orthografie liege in Hessen der geringste Einfluss der sozialen Herkunft vor. „Dieses Ergebnis belegt eindeutig, dass individuelles Fördern in Hessen besser gelingt als in anderen Ländern“, sagte Henzler. „Und nicht nur das: Die Chance für Kinder aus bildungsfernen Schichten erfolgreich im Gymnasium mitzuarbeiten, ist in Hessen überdurchschnittlich groß.“</p>
<p class="bodytext">Die Kultusministerin dankte ausdrücklich allen Lehrerinnen und Lehrern in Hessen für ihre hervorragende Arbeit. „Die Ergebnisse der Studie sind auch eine Wertschätzung der Arbeit, die tagtäglich in hessischen Klassenzimmern geleistet wird. Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie Schülerinnen und Schüler haben allen Grund, auf das Erreichte stolz zu sein. Es sollte zugleich für uns alle Ansporn und Motivation sein, uns weiter zu verbessern.“</p></td></tr></tbody></table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Privatuniversitäts-Stadt Wiesbaden</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2274&#38;cHash=1c2f6186d32fb37f0f1cef9b7c004110</link>
			<description>Jetzt ist es vollbracht: Wiesbaden ist Universitätsstadt! Mit einem Festakt wurde am Mittwoch, 16....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Sonne strahlte, 1000 geladene Gäste waren gekommen …&nbsp;aber auch eine Gruppe von GEW–Kolleginnen und -Kollegen, die daran erinnerten, dass sich Wiesbaden eine Privat-Universität leistet, die von Steuergeldern gesponsert wird, gleichzeitig aber auch Schulen unter dem Niveau einer &quot;Bananenrepublik&quot;&nbsp;unterhält bzw. verkommen lässt.</p>
<p class="bodytext">Um diesen Widerspruch zu verdeutlichen, wurde für Sanierungsschulen gesammelt sowie im szenischen Spiel anschaulich die finanziellen Verwicklungen von EBS und&nbsp; Oberbürgermeister dargestellt – eine kurzweilige, witzige Veranstaltung, die bei Passanten, aber auch der anwesenden Presse für hohe Aufmerksamkeit sorgte.</p>
<p class="bodytext">Die Ankündigung der GEW, eine Aktion zu planen, führte wohl offenbar dazu, dass ca. 20 Polizei- und Mannschaftswagen sowohl eine Vielzahl martialisch aussehender Polizisten diese hochrangige Veranstaltung bewachten – ein Anlass für einige interessante Gespräche mit den Ordnungshütern, die viel Verständnis für unsere Aktion zeigten und teilweise Geld für die Sanierungsschulen spendeten.</p>
<p class="bodytext">Typisch für die Wiesbadener Lokalpresse wiederum war, dass sie keinerlei Notiz von der GEW–Aktion nahmen, sondern lieber die Gründung der EBS bejubelten. Zum Nachlesen deswegen lieber folgende Links der FR:</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 10:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Bundesregierung bürdet Schwächeren Krisenlasten auf“</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2273&#38;cHash=814f6a40de96256855eaf234d2e73cc9</link>
			<description>Bildungsgewerkschaft zum Sparpaket von Schwarz-Gelb</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Frankfurt – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat das Sparpaket, das die Bundesregierung jetzt vorgelegt hat, scharf kritisiert. „Schwarz-Gelb bürdet die Lasten der Wirtschafts- und Finanzkrise einseitig den Schwächeren in dieser Gesellschaft auf. Die Verursacher der Krise und die Reichen kommen ungeschoren davon, Hartz IV-Empfänger sollen zahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist vor der Klientel der FDP eingeknickt“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M. „Das Sparpaket weist auch wirtschaftlich in die falsche Richtung. Statt die Binnenkonjunktur anzukurbeln, würgen die Kürzungen bei finanziell Schwächeren den Konsum, die Nachfrage ab.“ Thöne schlug – auch mit Blick auf den Bildungsgipfel am Donnerstag - eine „Bildungsoffensive gegen die Krise“ vor. Die im Sparpaket geplanten Maßnahmen führten zu Bildungsabbau und damit tiefer in die Krise.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 11:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gegen die fortschreitende Militarisierung in Bildungseinrichtungen und Gesellschaft!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2271&#38;cHash=0cdf9a4ad13ba1ad81d654dbc752948e</link>
			<description>Eine demokratische politische Bildung und Friedenserziehung gehört in die Hände ausgebildeter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Einflussnahme der Bundeswehr auf Schulen&nbsp;nimmt zu - Der fortschreitenden Militarisierung der&nbsp;Gesellschaft an den Schulen entgegentreten!</p>
<p class="bodytext">Am 2. April 2007 erhielt Karin Wolff, damals noch Kultusrninisterin von Hessen, die &quot;Ehrenmedaille der&nbsp;Jugendoffiziere&quot;. Gelobt wurde sie u.a. für die Einbindung der Bundeswehr in die &quot;Aus- und Weitebildung der hessischen Lehrkräfte&quot; und für die Realisation&nbsp;des Internetauftritts der Jugendoffiziere auf dem hessischen Bildungsserver. Schon 2003&nbsp;hatte sie sich in einer Dienstversammlung der Leiter der Schulämter für den verstärkten&nbsp;Einsatz von Jugendoffizieren als Referenten an Schulen eingesetzt.</p>
<p class="bodytext">Andere Bundesländer standen dem in nichts nach und legten sogar noch eins drauf. 2008&nbsp;besiegelte die nordrhein-westfälische Schulministerin Sommer (CDU) die erste Kooperationsvereinbarung zwischen einem Kultusministerium und der Bundeswehr. Darin wird ua.&nbsp;festgehaIten:</p>
<p class="bodytext">• eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Rahmen der politischen Bildung</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;die Möglichkeit der Einbindung von Jugendoffizieren in die Aus- und Fortbildung von&nbsp;Lehrkräften</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;die Veröffentlichung von Bildungsangeboten der Bundeswehr im Amtsblatt und in&nbsp;den Onlinemedien des Kultusministeriums</p>
<p class="bodytext">• regelmäßige Gespräche zwischen Jugendoffizieren und den Leitern der Schulabteilungen der Bezirksregierungen.</p>
<p class="bodytext">Baden-Württemberg und das Saarland zogen mit eigenen Kooperationsvereinbarungen&nbsp;nach, und nun steht wohl auch Hessen kurz vor dem Abschluss einer solch weitreichenden&nbsp;Vereinbarung.</p>
<p class="bodytext">Die Bundeswehr erhält somit praktisch einen exklusiven Zugang zur Lehreraus- und -fortbildung sowie zur politisch-gesellschaftlichen Bildung größter Schülerschichten, ohne&nbsp;dass dem eine zivilgesellschaftliche Alternative entgegengestellt würde.</p>
<p class="bodytext">Schon jetzt werden ganze Unterrichtseinheiten von der Bundeswehr gestaltet (z.B. vermittels des &quot;Strategiespiels POL&amp;IS&quot;, in dem weltweite militärische Interventionen als politische Maßnahme nicht nur möglich, sondern als nahezu zwingend notwendig erscheinen).&nbsp;Einer der größten Stände auf der Bildungsmesse <i>didacta</i> im Februar 2010 wurde von der&nbsp;Bundeswehr gestellt.</p>
<p class="bodytext">Schon jetzt werden Klassenausflüge in lokale Kasernen organisiert, in denen das Soldatenleben als Mischung zwischen faszinierendem High-Tech-Arbeitsplatz und sportivem Abenteuercamp präsentiert wird. Sogar Schießübungen für die Schüler fanden in diesem Rahmen schon statt.</p>
<p class="bodytext">Schon jetzt wird die Anzeigenwerbung in Jugendmedien intensiviert und auch redaktionelle&nbsp;Berichterstattung über Bundeswehrthemen in Schülerzeitungen lanciert. Hinzu kommen&nbsp;die von der Bundeswehr finanzierten kostenlosen Unterrichtsmaterialien der Reihe &quot;Frieden &amp; Sicherheit&quot; aus der Universum Verlags GmbH (an dem die FDP einen 50% Anteil&nbsp;hat), deren Intention nur als äußerst tendenziös bezeichnet werden kann (es finden sich&nbsp;hier z.B. unter der Überschrift &quot;BEDROHUNG&quot; Bilder von vollbesetzten Flüchtlingsbooten&nbsp;vor der spanischen Küste).</p>
<p class="bodytext">Vor dem Hintergrund einer schwindenden Akzeptanz für Auslandseinsätze versucht die&nbsp;Bundeswehr dem&nbsp;Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften mit einer breit angelegten&nbsp;Offensive entgegenzutreten und die öffentliche Meinung entsprechend zu beeinflussen.&nbsp;Altemativen zu militärischem Einsätzen zu entwickeln, ist dabei nicht das Ziel und verschwiegen wird auch, dass es sich bei dem &quot;Beruf&quot; eines Soldaten keineswegs lediglich um&nbsp;einen &quot;sicheren&quot; Arbeitsplatz mit guter Bezahlung handelt, sondern es dabei immer um&nbsp;Leben und Tod geht - für die Soldaten beider Seiten wie auch für zivile Opfer.</p>
<p class="bodytext">Die GEW spricht sich deutlich gegen den zunehmenden Einfluss der Bundeswehr an&nbsp;Schulen aus (siehe den Beschluss des GEW Hauptvorstands vom 6.3.2010). Wir fordern&nbsp;die Kolleginnen und Kollegen auf, diese Entwicklung an den Schulen im Kollegium und in&nbsp;den Klassen sowie mit den Eltern zu diskutieren und der Einflussnahme von Jugendoffizieren an ihren Schulen, sei es durch Infoveranstaltungen an Ausbildungstagen, Angebote,&nbsp;das Planspiel &quot;POL&amp;IS&quot; durchzuführen oder gar Ausflüge in Kasernen zu organisieren,&nbsp;vehement entgegenzutreten.</p>
<p class="bodytext">Die po1itische Bildung - auch in Fragen der Sicherheitspo1itik - gehört in die Hand der&nbsp;dafür ausgebildeten pädagogischen Fachleute und nicht in die von JugendoffIzieren.</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen sind im Internet zum Beispiel unter folgenden Adressen zu finden:</p>
<p class="bodytext">www.imi-online.de</p>
<p class="bodytext">www.kehrt-marsch.de</p>
<p class="bodytext">www.dfg-vk.de</p>
<p class="bodytext">www.gew.de</p>
<p class="bodytext">www.uni-kasseLde/fb5/frieden/themen</p>
<p class="bodytext">Informationsmaterial kann auch bei der GEW Hessen angefordert werd</p><div></div><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 30 May 2010 12:54:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.gew-wiesbaden.de/uploads/media/bundeswehrGEW.PDF" length ="122491" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Dort unten in Biebrich, eingeklemmt zwischen Zweckbauten und Wohnhäusern, die frühe Schatten werfen, zweigeteilt und durchgetrennt von einer lauten, quirligen Hauptverkehrsstraße, mit schäbiger Fassade und handtuchschmalen Pausenhöfen, alt, </title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2269&#38;cHash=c4f1f14459d4eb186f08fc9920e564cf</link>
			<description>aber nicht ehrwürdig, liegt die Freiherr-vom-Stein-Grundschule. Wahrlich kein Schmuckstück, kein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><div><p class="bodytext">Auch in Zukunft werden beklagenswerte Zustände an Wiesbadener Schulen an &nbsp;der Tagesordnung sein. Das ist, kurz gesagt, das nüchterne Fazit aus der Veranstaltung vom 18. Mai in der Freiherr-vom-Stein-Schule in Biebrich. Kollegium und Schulleitung hatten bereitwillig ihre Turnhalle als Versammlungsraum angeboten, so dass alle, die wollten, das Mängellager Grundschule in Augenschein nehmen konnten. Die GEW hatte dazu VertreterInnen &nbsp;der betroffenen Schulen, Elternbeiräte sowie Oberbürgermeister Dr. Müller, die Schuldezernentin Frau Scholz und Hochbaudezernentin Frau Thies eingeladen.</p></div><div><p class="bodytext">Der 2. Runde Tisch sollte auch klären, was sich seit der letzten Gesprächsrunde im Januar an den Schulen getan hatte. Allgemein war man sich einig, dass sich die Kommunikation zwischen Schulen und Magistrat verbessert habe. Nun, das ist brav, aber eigentlich selbstverständlich und reicht hier einfach nicht.</p></div><div><p class="bodytext">Leider hat sich nichts geändert, so fasste Stefanie Schulz von der Freiherr-vom-Stein-Schule den kollektiven Missmut zusammen. Weiterhin versiffte Klassenzimmer, zum Teil unbenutzbare Räume, zu wenig Platz für die Kleinen. Die FR titelte dazu anschaulich: &quot;Käfighaltung für die Kleinen&quot;. Zu wenig Ausweich- und Fachräume. Toiletten, immerhin vorhanden, allerdings auf dem Hof und in betrüblichem Zustand.</p></div><div><p class="bodytext">Raumnot allenthalben, auch an den anderen Schulen.</p></div><div><p class="bodytext">Wann passiert endlich was?, fragte die Grundschullehrerin. Darauf blieb der Oberbürgermeister die Antwort schuldig.</p></div><div><p class="bodytext">Schulleiterin Bender berichtete von der Albert-Schweitzer-Schule, wo der Raumbedarf nur zu 54% gedeckt sei. Außerdem sei das Raumklima ein Problem: Im Sommer zu heiß, dafür im Winter eiskalt.</p></div><div><p class="bodytext">An der Niemöller-Schule wird die versprochene, wegen Ganztagbetriebs dringend erforderliche Mensa, auf eine Cafeteria geschrumpft.</p></div><div><p class="bodytext">Die Mängelliste und die Liste der unerfüllten Wünsche wurde, wie beim letzten Termin, immer länger. Und es ist nach wie vor augenfällig, dass hinter Wiesbadens hübscher und mondäner Fassade ausgerechnet die Grund- und Förderschulen ihrem langsamen Verfall wegen öffentlicher Vernachlässigung entgegendämmern.</p></div><div><p class="bodytext">Der OB redete viel und ausführlich über Geld, das eigentlich nicht vorhanden sei, das aber dennoch - wegen Prioritäten – dann für andere Projekte (mit Hinweis auf das Sonderkonjunkturprogramm) ausgegeben werden müsse. Dadurch könne die eine oder andere Schule auch immer mal wieder von der Hitliste verschwinden. Immerhin räumte er ein, dass seit Jahrzehnten die Schulgebäude bei der Verteilung der Gelder nicht ausreichend &nbsp;berücksichtigt worden seien.</p></div><div><p class="bodytext">Apropos Geld. Die Public-Private-Partnership Projekte (PPP) sind – genau genommen – Sale– und Leaseback-Geschäfte nach privatkapitalistischer Manier. Der Staat verkauft Gebäude u.A. an Investoren und mietet sie von diesen zurück. Der für die Weiternutzung zu zahlende Mietzins führt zu einer mindestens den Folgen der Kreditaufnahme vergleichbaren Belastung. So sollen fünf Schulen (Johannes-Maaß-Schule, Albert-Schweitzer-Schule, August-Hermann-Francke-Schule, Comenius-Schule und Freiherr-vom-Stein-Schule), deren Zustand am desolatesten ist, als &quot;interne öffentlich-private&quot; Projekte saniert oder neu gebaut werden. Also doch Schulden machen! Das hat die GEW schon vor einem Jahr gefordert!</p></div><div><p class="bodytext">Wie sieht’s denn &nbsp;nun konkret aus? Baubeginn an den Schulen? Zum Beispiel an der auch völlig maroden Comenius-Schule?</p></div><div><p class="bodytext">Na ja, 2011 sei man mit der Planung und der Erstellung des Finanzrahmens soweit. Bis dann alles genehmigt sei, könne es hoffentlich(?) 2013 losgehen.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Ob die Bürger so viel Stillstand wählen wollen? Immerhin stehen in der Stadt 2011 die Kommunalwahlen an.</p></div><div><p class="bodytext">Für die GEW heißt es jedenfalls: Bloß nicht locker lassen! Noch mehr Öffentlichkeit herstellen!</p></div><div><p class="bodytext">Denn: Mit Worten allein (oder doch mit einem Zauber?) beseitigt man weder Schimmel, noch Verfall, noch Raumnot. Da hilft nur, den Staatssäckel zähneknirschend aufschnüren und endlich loslegen ...!</p></div><div></div><div></div><div></div></div><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 18 May 2010 19:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW übt massive Kritik an den Lernstandserhebungen in der Grundschule</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2270&#38;cHash=034fd870f1cc49b4bff53a0400584708</link>
			<description>Frankfurt (GEW): Die gerade laufenden Lernstandserhebungen in den 3. Klassen übertreffen die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Man wusste, dass in diesem Jahr, dem 7.&nbsp;Jahr der landesweiten Überprüfungen, andere, nämlich von der Kultusministerkonferenz vorgegebene Arbeiten gestellt würden. Doch mit diesem „Hammer auf die Köpfe der 8jährigen“ (ein Klassenlehrer aus Südhessen) hatte niemand gerechnet. In vielen Protestschreiben, die der Fachgruppe Grundschule der GEW Hessen vorliegen, wird teilweise massive Kritik an den Inhalten und dem Verfahren geübt.</p>
<p class="bodytext">Gemeinsam erklären Engelbert Jennewein, Fachgruppenvorsitzender Grundschule, und Jochen Nagel, Landesvorsitzender der GEW Hessen, dass sie diese berechtigte Kritik teilen.</p>
<p class="bodytext">Die Drittklässler müssen sich an den 3 Tagen durch 8 Seiten Lesetexte (40 Minuten Zeit), 5 Seiten Rechtschreibdiagnose (32 Minuten Zeit) und in 60 Minuten durch 21 lange Seiten Mathematik kämpfen. Die Mathematikarbeit mit dem Teil „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“ dreht sich um Kombinatorik, qualitative Wahrscheinlichkeitsaussagen, Aussagenlogik und Interpretation von Diagrammen, Themen, die in den Mathebüchern – wenn überhaupt – auf maximal 2-4 Seiten abgehandelt wurden. Hier sollen die Kinder auf 12 Seiten 16 Aufgaben lösen, die Stoppuhr im Hintergrund. Im noch gültigen Rahmenplan von Hessen ist dieser Themenbereich überhaupt nicht vorgesehen. </p>
<p class="bodytext">Es stellt sich die Frage, wer diese qualitativ und quantitativ inakzeptablen Lernstandserhebungen zu verantworten hat und wie das hessische Kultusministerium so etwas unkommentiert weiterleiten kann? Dabei wurde der Zeitraum von der Bekanntgabe der Aufgabenstellungen bis zur Durchführung der Erhebungen so knapp gehalten, dass&nbsp; aus den Schulen keine Hinweise auf notwendigen Korrekturen möglich waren.</p>
<p class="bodytext">Bisher hatten die Kinder Klassenarbeiten von maximal 30 Minuten zu schreiben. Das entspricht erfahrungsgemäß der Konzentrationsspanne 8jähriger Kinder. Für die Feststellung des „Lernstandes“ werden auch in diesem Jahr diese Werte erneut weit überschritten und dabei wird weder auf Erfahrungen der Lehrkräfte noch auf lernpsychologische Erkenntnisse Rücksicht genommen.</p>
<p class="bodytext">„Diese Diagnosearbeiten unterscheiden sich wesentlich von den bisherigen hessischen Orientierungsarbeiten, sowohl im Umfang als auch in punkto Anforderungen – hier werden Kinder eher „beschämt“ (Rektorin einer Grundschule) und vorgeführt, als deren Leistungsstand fair ermittelt. Es ist eine Überforderung der Kinder und eine Brüskierung der Lehrkräfte, so die Fachgruppe Grundschulen. „Hier werden keine Kompetenzfähigkeiten festgestellt, sondern Leidensfähigkeit der 8jährigen. Als Diagnoseinstrumente sind diese Arbeiten in Umfang und Inhalt völlig unbrauchbar“, erklärte Engelbert Jennewein abschließend.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 20:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulbau in Wiesbaden Dezernentin Scholz bereist 6 Schulen mit Schüler- und Elternvertretern </title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2267&#38;cHash=3db8c23aa97accd16c00141bc5d8693f</link>
			<description>Unter diesem Titel erschien unter &quot;www.frankfurt-live.com&quot; ein Bericht über eine Bustour zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unter dem Motto „Schulbau von Förder- und Grundschulen in Wiesbaden“ hat das Städtische Schuldezernat zu einer Bustour eingeladen. Start war für viele Interessierte der Neubau der Comeniusschule, in der benachteiligte und im Lernen beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler endlich ganztägig gefördert werden können; auf dieses Ereignis wartete die Schulgemeinde seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Ältere Kolleginnen und Kollegen hatten Tränen in den Augen, dass nach so langer Wartezeit der Neubau tatsächlich realisiert wurde!&nbsp; Weiter ging es zu den beiden anderen Lernhilfeschulen (August–Hermann–Francke –Schule, Albert–Schweitzer–Schule), die ebenfalls in Kürze einen Neubau beziehen können, nachdem das Gesundheitsamt vor nicht allzu langer Zeit einen Aufenthalt in den alten Räumlichkeiten definitiv untersagt hatte. Besichtigt wurde ebenfalls die Freiherr-vom–Stein–Schule; hier hat die Stadt Wiesbaden endlich ihre jahrelange Zusage eines Neubaus auf einem anderen Gelände eingelöst, nachdem das Unterrichten in den bisherigen beiden Schulgebäuden nicht mehr zumutbar war. Weiter ging es zur Rudolf–Dietz–Schule, die nun endlich diejenigen&nbsp; Gebäudeteile nutzen kann, die beispielsweise durch Schimmel nicht mehr zugänglich waren. Auch die Kellerskopfschule braucht seit ihrer Sanierung der undichten Dächer keine Eimer mehr, um das einsickernde Regenwasser aufzufangen; die Johannes–Maas–Schule konnte schon vor längerem ihren funkelnagelneuen Verwaltungsbau beziehen ...</p>
<p class="bodytext">Die vorhandene Zeit reichte bei weitem nicht aus, um alle Bauprojekte zu besichtigen. Alle Beteiligen dieser Bustour waren voll des Lobes darüber, dass die Stadt Wiesbaden mit ihrer Ankündigung, Schulen als Lern- und Lebensort zu gestalten, trotz angespannter Haushaltslage so schnell Ernst gemacht hat.&nbsp; Hier hatten besonders die Grund- und Förderschulen einen immensen Nachholbedarf. In nahezu rekordverdächtiger Zeit hat die Stadt in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsgesellschaft einen prima Job gemacht! Die ebenfalls eingeladene Presse, der Hessische Rundfunk sowie SAT 1 und RTL brachten daraufhin die entsprechenden Meldungen und Sendungen, um die Öffentlichkeit über diese erfreuliche Entwicklung zu informieren. Positiv wurde ebenfalls vermerkt, dass die finanzielle Unterstützung der EBS (European Business School) entsprechend auf Null gefahren&nbsp; wurde, da sich bei den Kommunalpolitikern die Einsicht durchgesetzt hatte, dass eine private Universität mit ihren vielfältigen Kontakten und Fund - Raising – Möglichkeiten keine öffentliche Unterstützung nötig hat.“</p>
<p class="bodytext">Richtig: Die uns vorliegende ursprüngliche Pressemitteilung ist nur mit den Mitteln der Satire kommentierbar .</p>
<p class="bodytext">Ebenfalls richtig: Die Stadt Wiesbaden hat in der Realität noch sehr, sehr viele „Baustellen“ zu bearbeiten. Und dann ist da noch was ….. ach ja: Bei der vor uns liegenden Kommunalwahl sollten wir uns sehr gut überlegen, wem wir unsere Stimme geben können!</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 May 2010 18:41:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.gew-wiesbaden.de/uploads/media/Schulbau100410.doc" length ="32768" type="application/msword" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Arbeitsschutz an Wiesbadener Schulen ist mangelhaft, die Gesundheitsrisiken für Schüler wie Lehrer groß</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2266&#38;cHash=91b8a42fee759b845e22c049f15b1f21</link>
			<description>Die Wissenschaftler Wolfhard Kohte und Ulrich Faber erstellten ein Gutachten für die GEW,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Über die Wiesbadener Schulbruchbuden wurde hinreichend informiert. Diese sind in besonderem Maße und oft mehrfach mit Schadstoffen belastet. Zwar halten sich die Schülerinnen und Schüler nicht täglich acht Stunden in den Schimmelschulen auf, aber sie &quot;besuchen&quot; diese&nbsp;jahrelang fünf Tage pro Woche!</p><div><p class="bodytext">Das GEW-Gutachten<sup>1</sup>&nbsp;bemängelt einen minimalen Personaleinsatz und Zeitaufwand für den Arbeitsschutz an Schulen und dass die meisten Länder&nbsp;die&nbsp;Arbeitsschutzvorschriften&nbsp;missachten. Vielerorts spielen Länder und kommunale Schulträger &quot;Schwarzer Peter&quot; und streiten darüber, wer die Kosten der Arbeitsschutzorganisation zu tragen habe.</p>
<p class="bodytext">Lehrkräfte sind im Schulalltag permanent gefordert, tragfähige menschliche Beziehungen herzustellen, um erfolgreich Lernprozesse zu gestalten. Professor Wolfhard Kohte verweist in seinem Gutachten auf die besonderen Belastungsfaktoren im Klassenzimmer hin, die systematisch per&nbsp;<b>Gefährdungsbeurteilung&nbsp;</b>aufgearbeitet werden und&nbsp;<b>zeitnah</b>&nbsp;abgestellt werden&nbsp;müssten. Häufig wirken sich äußere Faktoren negativ aus, als das sind zu große Klassen, hoher Lärmpegel<sup>2</sup>,&nbsp;unzureichende Hygiene<sup>3</sup>&nbsp;und Ordnung am Arbeitsplatz, schlechtes Führungsverhalten und mangelhafte Organisation. Dass also Lehrkräfte häufiger unter psychischen (Fehl-)Belastungen leiden, ist kein individuelles Versagen, sondern Ergebnis ungesunder Arbeitsbedingungen.</p>
<p class="bodytext">Ein gutes Arbeitsklima hängt von der Stärke und der Zusammensetzung der Klassen, verfügbaren (intakten) Arbeitsmitteln, moderner Lärmdämmung und dem pädagogischen Führungsverhalten ab. &quot;Klassische Risiken&quot; wie Gefahrstoff- und Schimmelsanierung, Hygiene und Raumklima dürfen nicht vernachlässigt werden,&nbsp;sondern es muss sich um rasche Abhilfe bemüht werden.</p>
<p class="bodytext">Die Personalräte sind in der Mitbestimmung, geht es um die Arbeitsplatzbedingungen und die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen. Die Schulpersonalräte sollten eine Gefährdungsbeurteilung an ihren Schulen durchführen lassen, bei der die Gift- und&nbsp;Schadstoffbelastung, der Lärmpegel und die Raumluft besonders berücksichtigt werden müssen. Hier hilft ein Blick in das&nbsp;<b>Arbeitsschutzgesetz</b>&nbsp;(ArbSchG)<sup>4</sup>,&nbsp;dessen&nbsp;vollständiger Name lautet: &quot;Gesetz zur Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit&quot;, womit die Aufgabe klar umrissen ist:&nbsp;<b>Schimmelschulen sind sofort zu sanieren</b>!</p>
<p class="bodytext">Der Arbeitgeber (für die Schulen sind das Staatliche&nbsp;<i>und</i>&nbsp;das&nbsp;Städtische Schulamt zuständig!) hat nach §5(1) ArbSchG die mit der Arbeit verbundenen gesundheitlichen&nbsp;Gefährdungen sowohl der Beschäftigten wie auch der Schülerinnen und Schüler&nbsp;zu ermitteln,&nbsp;die Maßnahmen zur&nbsp;Beseitigung der Gefahren zu benennen&nbsp;und dieses für jede Schule zu dokumentieren (ArbSchG §6(1)).</p>
<p class="bodytext">Dazu sollten die örtlichen Personalräte den&nbsp;<b>Arbeitsschutzausschuss</b><sup>5</sup>&nbsp;des Staatlichen Schulamtes (Erlass des HKM vom 4.6.2002) über die baulichen und gesundheitsgefährdenden&nbsp;Mängel an ihren Schulen informieren und auf eine Gefährdungsbeurteilung drängen.&nbsp;</p></div><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 May 2010 16:59:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.gew-wiesbaden.de/uploads/media/Schule_und_Gesundheit-_grundsaetze.pdf" length ="634180" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Wer die Nachtigall stört,</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2264&#38;cHash=df4b10d2375f2edeb769159885d49074</link>
			<description>weltberühmter Roman der amerikanischen Schriftstellerin Harper Lee, thematisiert die Duldung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Atticus Finch, Protagonist des Romans, Anwalt und alleinerziehender Vater zweier Schulkinder, tut letzteres, nicht ohne seine Familie und sich selbst zu gefährden. Denn man riskiert seinen Ruf, wenn man im amerikanischen Süden der dreißiger Jahre eine faire Gerichtsverhandlung für einen schwarzen Angeklagten durchsetzen will.</p>
<p class="bodytext">Als Atticus’ kleine Tochter ihn direkt angeht und sagt, er solle doch einfach Tom Robinsons Verteidigung ablehnen, antwortet ihr der Vater: Wenn ich das täte, könnte ich nie mehr von dir oder Jem Respekt verlangen.</p>
<p class="bodytext">Man wünscht sich einen Atticus Finch in der Missbrauchsdebatte, die die Republik umtreibt. Auch in Wiesbaden, seit der unseligen Stellungnahme der ehemaligen Schulleiterin der IGS Helene-Lange, Enja Riegel, zu einem etliche Jahre zurückliegenden Missbrauchsgeschehen an ebendieser Schule.</p>
<p class="bodytext">Frau Riegel, alte Sünden werfen halt lange Schatten. Eltern machten vor kurzem öffentlich, was vor Jahren ihren Söhnen widerfuhr: Ein Lehrer hatte sich in seiner Wohnung an den Kindern vergangen.</p>
<p class="bodytext">Damals war der Vorfall von der Schulleitung und dem Kollegium vertuscht worden. Schlimm genug.</p>
<p class="bodytext">Heute wäre es zumindest an der Zeit gewesen ein falsches Vorgehen&nbsp;&nbsp;auch&nbsp;&nbsp;falsch zu nennen. Was passiert jedoch? Frau Riegel verteidigt alle und alles mit unglaublicher Chuzpe und haarsträubenden Argumenten:&nbsp;</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;es sei doch alles mit allen Beteiligten besprochen worden •&nbsp;bei dem Lehrer habe es sich um einen allseits beliebten Pädagogen und geschätzten Kollegen gehandelt •&nbsp;man habe den guten Ruf der Schule nicht beschädigen wollen •&nbsp;und (<b>unfassbar</b>!) an anderen Schulen und obendrein in dieser Zeit seien solche Fälle durchaus gang und gäbe gewesen</p>
<p class="bodytext"><b>Die Interessen der Schüler blieben unerwähnt, besonders empörend.</b></p>
<p class="bodytext">Empörend aber auch, dass Frau Riegel ihr Verhalten rechtfertigt mit dem nur dürftig verschleierten Hinweis, dass unter Lehrern halt eine nicht vernachlässigbare Anzahl Pädophiler herumliefe!</p>
<p class="bodytext">Atticus Finch wurde bereits zitiert. Sein Standpunkt könnte durchaus als Maxime für Erwachsene gelten.</p>
<p class="bodytext">Auch für Sie, Frau Riegel.</p>
<p class="bodytext">Nachtigallen (ver)stört man nicht. Eigentlich weiß das jedes Kind.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 15:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lebensarbeitszeitkonto - Anträge auf vorzeitige Inanspruchnahme des Zeitguthabens</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2263&#38;cHash=a81ef573ad8a6b7c73b762a695fc9460</link>
			<description>Die GEW Hessen lehnt das Konzept eines so genannten &quot;Lebensarbeitszeitkontos&quot; (LAK) nach wie vor ab.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Mit der Verordnung zur Änderung der Pllichtstundenverordnung und den entsprechenden Richtlinien über das Lebensarbeitszeitkonto vom 29.1.2010 wird das LAK rückwirkend zum 1.1.2007 eingeführt.</p></div><div><p class="bodytext">Gemäß IV.4 der Richtlinien ist eine vorzeitige Inanspruchnahme des Zeitguthabens auf Antrag möglich, sofern &quot;dienstliche Belange nicht beeinträchtigt werden&quot; und ein Ansparzeitraum von mindestens 4 Schuljahren erreicht wurde.</p></div><div><p class="bodytext">Das bedeutet, dass Lehrkräfte und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die unter 50 Jahre alt sind oder im Laufe des ersten Schulhalbjahres 2010/2011 50 Jahre alt werden (VgL Richtlinien 11.1) einen Antrag auf vorzeitige Inanspruchnahme beispielsweise zum 1.2.2011 stellen können.</p></div><div><p class="bodytext">Laut 11.7 und IV.6 der Richtlinien müssen Anträge auf vorzeitige Ermäßigung am 31.1. für den 1.8. und am 31.7. für den 1.2. des Folgejahres gestellt werden.</p></div><div><p class="bodytext">Da die GEW immer wieder die Dringlichkeit einer sofonigen zeitlichen Entlastung betont hat, kann es nur in ihrem Interesse sein, wenn sich möglichst viele um eine vorzeitige Inanspruchnahme des Zeitguthabens bemühen, auch wenn die Entlastung nur temporiirer Natur ist (Schuljahr oder -halbjahr).</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ELENA beschleunigt und fördert Datenmissbrauch: Überwachung und Entmündigung der Beschäftigten und Erwerbslosen stoppen!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2262&#38;cHash=f84fb5f16890650b3f55b89bd3c69f6c</link>
			<description>Information des Vertrauenleuteausschusses Südhessen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">ELENA kommt? Nein, es ist schon da! Dahinter verbirgt sich die seit 1. Januar 2010 unter der verharmlosenden Bezeichnung &quot;ELektronischer ENtgeltNAchweis&quot; laufende Vorratsdatenspeicherung der staatlichen Sozialversicherung über alle Beschäftigten. Verharmlosend deshalb, weil es eben nicht bloß um einen ab 2012 abrufbaren Entgeltnachweis in elektronischer Form geht, sondern um mehr: auch um die Erfassung und das Speichern personenbezogener Daten, die eigentlich niemanden etwas angehen.</p></div><div><p class="bodytext">&quot;Weniger Bürokratie, mehr Effizienz!&quot; So wirbt das Bundeswirtschaftsministerium für ELENA. Denn angeblich seien damit &quot;die Bürokratiekosten deutlich zu senken&quot;, weil in erster Linie lediglich &quot;die Papierbescheinigungen für Arbeitslosen-, Eltern- und Wohngeld durch elektronische Bescheinigungen ersetzt&quot; würden. Doch warum werden dann in der Zentralen Speicherstelle (ZSS) neben Name, Anschrift, Geburtsdatum und Einkommen auch beispielsweise &quot;Fehlzeiten&quot; durch Krankheit und unbezahlten Urlaub erfasst? Und weshalb wird außerdem sogenanntes &quot;Fehlverhalten&quot; wie Abmahnungen und Kündigungen einschließlich möglicher Gründe des Arbeitgebers gespeichert? Ab 2015 sollen auch &quot;Entgeltersatzleistungen&quot; wie Krankengeld, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld und Renten in die staatliche Sammlung einbezogen werden.</p></div><div><p class="bodytext">Wer an solchen Informationen interessiert sein wird, das lässt sich schnell erraten: die Bundesagentur für Arbeit, die Erwerbslose unter Druck setzen könnte, weil früheres &quot;Fehlverhalten&quot; eine Vermittlung erschweren würde; die Ausländerbehörde, die das &quot;Wohlverhalten&quot; geduldeter oder aufenthaltsberechtigter Beschäftigter ohne deutschen Pass gerne im Auge behalten möchte; die Sozialämter, die mit dem Wissen über ehemalige &quot;Fehlzeiten&quot; die Hartz-IV-Empfänger mit 1-Euro-Jobs als &quot;Wiedereingliederung&quot; gängeln könnten. Diesen Behörden wird es als &quot;abrufende Stellen&quot; künftig erlaubt sein, auf den ZSS Bestand zuzugreifen.</p></div><div><p class="bodytext">Keine Frage, auch die Arbeitgeber sind an den gesammelten Daten dann interessiert, wenn sie neue Beschäftigte einstellen möchten. Denn bekanntlich fehlen in den Bewerbungsunterlagen zu Recht die &quot;Fehlzeiten&quot; und das &quot;Fehlverhalten&quot;. Wer den schwunghaften Handel hierzulande mit personenbezogenen Informationen kennt, der kann sich ausmalen, wie schnell sich die Grenze zwischen Behörden und Unternehmen verwischen und der neue Arbeitgeber in das Sammelsurium der ZSS vielleicht nicht direkt, aber durch helfende behördliche Hände einsehen könnte. Und niemand sollte so blauäugig sein, dass die in ELENA Gespeicherten nicht in eine Situation kommen könnten, in der sie sich gezwungen sehen, dem Arbeitgeber oder einer Behörde über ihre persönliche &quot;Signaturkarte&quot; den unmittelbaren Zugriff auf die gesammelten Daten zu ermöglichen.</p></div><div><p class="bodytext">ELENA ist also nur vordergründig ein Schritt zum Abbau von Bürokratie, wohl aber ein Sprung in Richtung &quot;gläserner&quot; Menschen, über deren lebenssituation und Verhalten am Arbeitsplatz viele sensible Daten jederzeit und quasi überall abgerufen und gegen sie selbst eingesetzt werden können. Wissen ist Macht, aber in falschen Händen kann solches zur Ohnmacht der Beschäftigten und Erwerbslosen führen. Das kann und muss verhindert werden. Das entmündigende ELENA-Projekt ist zu stoppen. Unterstützt die Initiative des Vertrauensleuteausschusses Südhessen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. ELENA - weg damit!</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Nähere Informationen: Karin Harder, Geschäftsführerin ver.di Bezirk Südhessen</p></div><div><p class="bodytext">Telefon 06151/39080 oder karin.harder@verdi.de</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Südhessen</p></div><div><p class="bodytext">Rheinstraße 50, 64283 Darmstadt, Telefon 06151/39800, Telefax 06151/39 0888</p></div><div><p class="bodytext">Verantwortlich: Horst Gobrecht</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme des GEW-Landesvorslands zur &quot;Neuen Mittelschule&quot;</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2261&#38;cHash=daeb7ba0594eb92d08e413e6768ce17c</link>
			<description>Die sog. &quot;Neue Mittelschule&quot; wie sie die Hessische Landesregierung ab dem Schuljahr 2010/11...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Fakt ist, das bereits jetzt fast niemand mehr sein Kinder freiwillig im Bildungsgang Hauptschule anmeldet. Um aber diesen Bildungsgang nicht gänzlich sterben zu lassen, sollen zukünftig Haupt- und Realschulklassen bis in Klasse 7 zusammengefasst werden.</p><div></div><div><p class="bodytext">Mit dem gemeinsame Lernen von Haupt- und Realschülern von Klasse 5 bis 7 und das de-facto Ausweiten der Schulzeit für alle Schülerinnen und Schüler auf 10 Jahre wird nur das nachvollzogen, was ohnedies an den meisten Schulen Hessens mit Haupt- und Realschulbildungsgang gängige Praxis ist. So bleibt unter dem Strich, dass das Modell der &quot;Neuen Mittelschule&quot;, wie sie die hessische Landesregierung einführen will, die Selektion im gegliederten Schulwesen in Hessen nicht reduziert.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Im Gegenteil: Unter dem Deckmantel der angeblich individuelleren Förderung wollen (DU und FDP mit ihrer &quot;Neuen Mittelschule&quot; das System der individuellen Auslese verfestigen und das Überleben des gegliederten Schulsystems sichern.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Die Alternative sieht die GEW demgegenüber im längeren gemeinsamen Lernen in der Sekundarstufel, wie es an den hessischen integrierten Gesamtschulen erfolgreich praktiziert wird.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Erfahrungen aus der Schulpraxis, gerade an Grund- und Gesamtschulen mit integrierten Bildungsgängen sprechen gegen das Modell der &quot;Neuen Mittelschule&quot; und die wissenschaftlich nicht haltbar Theorie von den quasi genetisch bedingten Begabungsprofilen, wie sie Henzler und Koch als Begründung für ihre Reform anführen: Immer wieder gibt es Schüler, die sich nach pubertätsbedingten Tiefs fangen und noch im 9. oder 10. Schuljahr die Kurve zu höheren Abschlüssen kriegen. Gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund haben oft Entwicklungs- und Lernrückstände, die sie mitunter überraschend schnell überwinden können. Die Perspektive besserer Abschlüsse und weiterqualifizierender Bildungsgänge auf weitedührenden Schulen, wie sie die IGS</p></div><div><p class="bodytext">bietet, ist dann sehr motivierend. Nur sie verbessern die Aussichten, einen attraktiven Ausbildungsplatz zu finden.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Den Schülerinnen und Schülern, die letztendlich im Bildungsgang Hauptschule der &quot;Neuen Mittelschule&quot; landen, wird der Anteil der allgemeinbildenden Schulfächer um bis zu 50% gekürzt. Die anderen 50% dienen der &quot;Berufsvorbereitung&quot;. Mit der Behauptung, angeblich &quot;individuellere Förderung&quot; zu gewährleisten, wollen CDU und FDP mit ihrem Reformmodell tatsächlich jedoch das System der individuellen Auslese verfestigen und das Überleben des gegliederten Schulsystems sichern. Das Ziel, die Chancen der Haupt- und Realschüler zum Erlangen eines zukunftsfähigen Ausbildungsplatzes zu verbessern, kann nicht erreicht werden.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Die Fakten sprechen für eine längere und breitere allgemeinqualifizierende schulische Bildung und gegen das Konzept der &quot;Neuen Mittelschule&quot;: Jugendliche aus Hauptschulen stellen nur in 12 Bendsgruppen des Handwerks - im Bau-, Ausbaugewerbe, im Ernährungsgewerbe und in personenbezogenen Dienstleistungsberufen (Friseur/Friseurin) - die Mehrheit. Auch hier kommt bereits ein Drittel bis zu einem Viertel der Anfänger aus Realschulen. In den technischen Berufen sind Hauptschulabsolventen inzwischen die Minderheit, bei den kaufmännischen und den anspruchsvollen Facharbeiterberufen kommen sie seltener vor als Jugendliche mit Mittlerem Abschluss oder Abitur. Darüber hinaus gelingt nur noch jedem zweiten Hauptschulabsolventen ein direkter Übergang in ein Ausbildungsverhältnis. Die übrigen sind angewiesen, sich im Übergangs-</p></div><div><p class="bodytext">system zusätzlich zu qualifizieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die adäquate Beschäftigung &nbsp;nach dem Abschluss der Lehre deutlich zurückgeht. Davon sind vor allem Auszubildende in den Handwerks- und den personenbezogenen Dienstleistungsberufen betroffen.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Aber auch die RealschuIabsolventen der &quot;Neuen Mittelschule&quot; werden benachteiligt: Die verstärkte Berufsvorbereitung auch in ihrem Zweig geht zu Lasten der Anteile der allgemeinbildenden Fächer, die nur noch an vier Tagen unterrichtet werden sollen. Die Chancen des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe sinken. Aber selbst bei formaler Eignung werden sich die Wissenslücken in den allgemeinbildenden Fächern negativ auf ein erfolgreiches Bestehen der 11. Klassen von Gymnasien und Fachoberschulen auswirken. Darüber hinaus gilt auch für Realschulabsolventen: Selbst mit Mittlerem Abschluss sind die Ausbildungsaussichten nicht zufriedenstellend. Sie müssen verstärkt mit Abiturientinnen und Abiturienten konkurrieren. Diese bilden bereits die</p></div><div><p class="bodytext">Mehrheit im oberen der vier Segmente von Ausbildungsberufen, die entweder neu geschaffen oder modernisiert wurden.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Jugendliche müssen möglichst optimal und umfassend auf die Zukunft vorbereitet werden: Es wächst der Bedarf an Hochqualifizierten, der an Geringqualifizierten geht immer weiter zurück. Eine Einschränkung einer breiten Allgemeinbildung zugunsten der Vermittlung begrenzter handwerklicher Fähigkeiten und dem Dauereinsatz in Betriebspraktika, in denen Jugendliche oft nur als Zuschauer und Handlanger eingesetzt werden, ist keine Ausschöpfung von Begabungsreserven, sondern deren Vergeudung. Die Alternative ist das längere, gemeinsame Lernen bis Klasse 10 für alle. Natürlich mit Betriebspraktika in den Abschlussklassen, natürlich mit Berufsorientierung in einem Fach Arbeitslehre, aber auch mit der gesamten Palette des naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichts sowie den Fächern im kreativen Bereich wie Musik und Kunst. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass die Vorbereitung auf das spätere Berufs- und Arbeitsleben nur ein Teil des schulischen Bildungsauftrages ist. Zu einer möglichst breiten Allgemeinbildung gehört es, die Jugendlichen auf eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und demokratischen Leben in der Gesellschaft zu befähigen.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 12:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nazi-Aufmarsch am 8. Mai in Wiesbaden verhindern!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2260&#38;cHash=627e19e91efa8102b7b0a14693fec323</link>
			<description>Überregionales Bündnis mobilisiert gegen Naziaufmarsch am 8. Mai</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b></b>Ein breites überregionales Bündnis  mobilisiert gemeinsam gegen den von Nazis geplanten Marsch in der hessischen  Landeshauptstadt. </p>
<p class="bodytext">Unter dem Motto „Wir stellen uns  quer – kein Fußbreit den Faschisten“ soll die Strategie der Nazis durchkreuzt  werden, den öffentlichen Raum zu besetzen und damit die Demokratie als  ohnmächtig darzustellen. </p>
<p class="bodytext">Für den 08. Mai, den 65. Gedenktag  der Befreiung vom Faschismus und Krieg, ruft das Bündnis alle Bürgerinnen und  Bürger Wiesbadens und des Rhein-Main-Gebietes  auf:</p>
<p class="bodytext">„Wiesbaden ist und bleibt bunt, es  darf nicht braun werden!“</p>
<p class="bodytext"><b>Die  Auftaktkundgebung findet am 8. Mai um 09 Uhr auf dem  Bahnhofsvorplatz statt. </b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mitglieder des  „Rhein-Main-Bündnis 8. Mai gegen den Naziaufmarsch in Wiesbaden“  sind: </p>
<p class="bodytext"><sup>Antifaschistische  Bildungsinitiative e.V. Wetterau | Anti-Nazi-Koordination Frankfurt | Attac  Wiesbaden | Arbeiterwohlfahrt-Kreisverband Wiesbaden e.V. | Caritasverband  Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. | DGB Wiesbaden | DIE LINKE. Fraktion im  hessischen Landtag | DIE LINKE. Hessen | DIE LINKE. Ortsverband Kirn- Meisenheim  | DIE LINKE. Kreisverband Frankfurt/M | DIE LINKE. Stadtverband Mainz |  Evangelisches Dekanat Wiesbaden | Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. /  Regionale Arbeitsgruppe Rhein-Main | <i>Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft  Wiesbaden</i> | Gewerkschaft NGG Rhein-Main | Hunsrücker AntifaschistInnen |  &nbsp;IG Bauen-Agrar-Umwelt Wiesbaden-Limburg | IG Metall Wiesbaden-Limburg |  Jusos Wiesbaden | Jüdische Gemeinde Wiesbaden | &nbsp;Katholische Kirche  Wiesbaden | NaturFreunde in Wiesbaden | Sozialforum Wiesbaden | SPD Mainz |  SPD-Rathausfraktion Wiesbaden | SPD Rheingau-Taunus | SPD-Unterbezirk Wiesbaden  | ver.di Jugend Hessen | ver.di Jugend Rheinland-Pfalz | ver.di  Wiesbaden-Limburg | Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der  AntifaschistInnen KV Mainz-Bingen | Vertrauenskörper Federal Mogul Richard Altz  | Wiesbadener Bündnis gegen Rechts: Aktives Museum Spiegelgasse | Antifa  Wiesbaden | Antirassistisches Fussballsyndikat | Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden  (AKU) | Arbeitskreis Umwelt und Frieden AKK (AUF) | Ausländerbeirat Wiesbaden |  Bildungswerk Anna Seghers | Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Wiesbaden |  Cafe Klatsch | DIE LINKE. Wiesbaden | Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte  KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) | Flüchtlingsrat Wiesbaden | Frauen in Schwarz  Kreatief | Druckerei Gegendruck | Grüne Jugend Wiesbaden / Rheingau-Taunus-Kreis  | Infoladen linker Projekte | Kulturpalast Wiesbaden | Kulturzentrum Schlachthof  Wiesbaden | Linke Liste Wiesbaden | Linksjugend [´solid] Wiesbaden | REBELL  Wiesbaden | Politische Lesben- und Schwulengruppe Rosa Lüste | Revolutionär  Sozialistischer Bund (RSB) | Stadtjugendring Wiesbaden +  Einzelpersonen</sup></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Beschlüsse zur Martin-Niemöller-Schule sind ein Armutszeugnis</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2259&#38;cHash=ddc1db39de351405d7dad7d8c24b64b8</link>
			<description>Presseerklärung der Fraktion Linke Liste zum Abstimmungsverhalten in den Ausschusssitzungen und der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit den gestrigen Beschlüssen zur Martin-Niemöller-Schule stellt sich die Parlamentsmehrheit ein Armutszeugnis aus. 10 Millionen und mehr waren und sind für die private Geld-Elite-Fachhochschule EBS da, um eine Mensa für 900.000 Euro in die Baumaßnahme Martin-Niemöller-Schule zu integrieren, ist angeblich kein Geld da. Die Linke Liste hatte in den zurückliegenden 27 Monaten seit dem Brand immer wieder erklärt, sie werde keiner „Ausführungsvorlage“ zustimmen, die keine Mensa vorsieht. Die Errichtung einer Mensa ist nun auf den „St.-Nimmerleinstag“ vertagt und wird – wenn sie überhaupt dann mal kommt –&nbsp; nur ein Provisorium werden oder viel teurer als zum im letzten Jahr von Architekten berechneten Betrag zu haben sein.</p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Die Architekten hatten vorgeschlagen, statt der – laut Schulleitung – nicht mehr benötigten Hörsäle einen Lichthof vorzusehen, der der MNS nicht nur eine hellere und freundlichere Innengestaltung gegeben hätte, sondern auch jede Menge Stromkosten beim Licht eingespart hätte. Nun sollen die Hörsäle unsaniert geschlossen bleiben, ohne den sinnvollen Architektenentwurf umzusetzen.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Überhaupt soll „von einer Sanierung der Fachklassen … aus Kostengründen abgesehen“ werden. Dass es in der Martin-Niemöller-Schule Fachklassen im vom Brand tangierten Erdgeschoss gibt, war (zumindest) der Hochbaudezernentin offensichtlich unbekannt, wie die Diskussion im gestrigen Schulausschuss zeigte.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Es ist jetzt schon klar, dass die Sanierungsarbeiten nicht bis zum Schuljahresbeginn 2011/2012 abgeschlossen sind, so dass im Schuljahr umgezogen werden muss.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Rund 13 Millionen sind für die jetzt beschlossene Form der Gebäudesanierung vorgesehen – ohne in den beiden zurückliegenden Jahren entstandene millionenschwere „Nebenkosten“. Die finanzielle Schätzung stammt aus dem Sommer 2009 und es darf – im Hinblick auf die üblichen Wiesbadener „Preisentwicklungen“ bei städtischen Planungen – davon ausgegangen werden, dass die 13 Millionen nicht reichen werden.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Während bei Joh.-Maaß-Schule, Comeniusschule, u.a. Untersuchungen angestellt wurden, die ergaben, dass Neubauten wirtschaftlicher sind als die Sanierung der vorhandenen Gebäude, hat sich die Parlamentsmehrheit beharrlich geweigert, solche Untersuchungen auch bei der Martin-.Niemöller-Schule vorzunehmen. Bei solch einer Untersuchung wären natürlich nicht nur die Kosten einer „Wiederherrichtung“ den Kosten gegenüber zu stellen, die ein Neubau verursachen würde, sondern die Tatsache, dass ein Neubau eine um mehrere Jahrzehnte längere „Haltbarkeit“ hätte im Vergleich zu einem bald 40 Jahre alten Bau, bei dem aktuell z. B. nur die Setzrisse beseitigt werden, die statisch relevant sind.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Ob die mit der Versicherung in den letzten Tagen ausgehandelten 10,535 Mio. Euro Zahlung an die Stadt ein gutes Verhandlungsergebnis sind – wie Stadträtin Scholz als Verhandelnde betont – kann schwer beurteilt werden. Bis heute erhielten die Stadtverordneten nämlich keinerlei Informationen, welche strittigen Posten und Summen zwischen den beiden Gutachtern existieren.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Die zwischen Stadt und Versicherung vereinbarten Bedingungen sehen vor: „Weichen die Feststellungen (der Gutachter) voneinander ab, so übergibt der Versicherer sie<i>&nbsp;unverzüglich</i>&nbsp;dem Obmann. Dieser entscheidet über die streitig gebliebenen Punkte innerhalb der durch die Feststellung der Sachverständigen gezogenen Grenzen.“ Warum die strittigen Feststellungen selbst über zwei Jahre nach dem Schadensfall nicht an den Obmann gegeben wurden, wurde auf mehrfache Nachfrage niemals von den zuständigen Dezernentinnen Scholz und Thies irgendwie plausibel beantwortet.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Die Fraktion stimmte deshalb auch gegen diese zweite Sitzungsvorlage mit „NEIN“. Die Fraktion Linke Liste war und ist nicht bereit, diese undurchsichtige, jahrelange Verzögerungshaltung im Nachhinein zu billigen und ohne Prüfungsmöglichkeit den Verantwortlichen Freibriefe auszustellen.</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de">Hartmut Bohrer, Fraktionsvorsitzender und schulpolitischer Sprecher</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freiherr-vom-Stein-Schule - für Schülerinnen und Schüler ungeeignet!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2258&#38;cHash=3dc425f32f8491ed1a3037f09c558012</link>
			<description>&quot;Eine Lösung muss gefunden werden!&quot; - aber nur, wenn die Stadtverordneten sie finden wollen!...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Schule fällt noch nicht zusammen, so zitierte die junge Schulleiterin Sandra&nbsp;Emmerich einen Vertreter der Bauaufsicht der Stadt Wiesbaden.&nbsp;Ja, tatsächlich. Es steht noch, das alte Gebäude aus der Vorkriegszeit, als die Straßen&nbsp;noch ruhiger und die Umgebung noch nicht restlos zubetoniert war. Aber halt, es&nbsp;handelt sich gar nicht um ein Gebäude, sondern um zwei, die etwa hundert Meter von&nbsp;einander entfernt und durch die Biebricher Hauptdurchfahrtsstraße von einander&nbsp;getrennt, von rund 190 Grundschülern besucht werden.</p>
<p class="bodytext">Keinen Schritt können die Kleinen alleine tun, wenn sie zwischen den Gebäuden hin-&nbsp;und hergeführt werden müssen. Platz? Platz gibt es nicht, auch nicht auf den engen,&nbsp;zwischen irgendwelchen Zweckbauten eingeklemmten Pausenhöfen. Wohin man blickt,&nbsp;Tristesse. </p>
<p class="bodytext">Eigentlich kein Ort für Kinder.</p>
<p class="bodytext">Aber eigentlich auch kein Ort für Lehrer. </p>
<p class="bodytext">Betrachtet man zum Beispiel das&nbsp;Lehrerzimmer: Wohnstubengröße, Schränke aufstellen nicht möglich.&nbsp;Die Toilette:&nbsp;Eine einzige, dafür aber zusätzlich mit einer Badewanne unbestimmbarer Provenienz&nbsp;ausgestattet.&nbsp;Schülertoiletten: Dringend renovierungsbedürftig.&nbsp;Das Zimmer der Schulleiterin: Überfüllt, wenn sie, wie sicher häufig, auch nur ein&nbsp;Elternpaar zum Gespräch bittet.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Und die Klassenräume? Schulzimmer sollte man sie besser nennen. Zu klein, zu laut&nbsp;wegen der Hauptverkehrsstraße, im Sommer oft unerträglich warm, schlecht zu belüften.</p>
<p class="bodytext">Was guten Eindruck macht, ist allein das Werk der Kolleginnen, die aus ungeeigneten&nbsp;Räumen mit vielen Dekorationsideen und viel Material ein ansprechendes,&nbsp;kindertaugliches Interieur geschaffen haben.</p>
<p class="bodytext">Die Zukunft? Nun, die Zukunft währt mittlerweile schon satte 16 Jahre. Man kann es&nbsp;kaum glauben. Seit 16 Jahren ist ein Neubau geplant. Und genauso lange vertröstet die&nbsp;Stadt Wiesbaden Kollegen, Schüler und Eltern. Im Gespräch ist, dass die derzeitige&nbsp;Außenstelle Riehlschule vielleicht umgebaut, vielleicht neu gebaut werden soll als Ersatz&nbsp;für die alten Grundschulgebäude. Vielleicht. Termin ist noch keiner in Aussicht.</p>
<p class="bodytext">Zusagen der Verantwortlichen: Fehlanzeige.</p>
<p class="bodytext">Haben sie denn alle die engen Gänge, die gemeingefährlichen steilen Treppen und den&nbsp;vom Kollegium geschlossenen gruseligen Werkraum im Keller sowie alle anderen&nbsp;Unzulänglichkeiten übersehen? Oder ist 'Sanierung Grundschule' etwa ein&nbsp;zweitrangiges&nbsp;Projekt?</p>
<p class="bodytext">Man fragt sich wirklich.</p><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildungsgewerkschaft zur Einigung in der Tarifrunde öffentlicher Dienst/Bund und Kommunen</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2257&#38;cHash=9edcffea3f232acb449e0e9e2de0e854</link>
			<description>Potsdam - „Das ist kein Anlass zum Jubeln, aber ein vertretbarer Kompromiss“, sagte Ilse Schaad,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sie erinnerte daran, dass die Arbeitgeber mit Blick auf die Finanzkrise und sinkende Steuereinnahmen, die die Steuergeschenke der Bundesregierung den Kommunen beschert haben, eine Erhöhung der Gehälter lange blockiert hatten. „Die Gewerkschaften haben durchgesetzt, dass die Reallöhne der Beschäftigten in einer schwierigen gesellschaftlichen und finanziellen Situation stabil bleiben“, betonte Schaad.<br /><br />Sie wies darauf hin, dass die Tarifeinigung Aussagen zu allen Elementen enthält, die die Gewerkschaften eingebracht hatten. „Beschäftigte, denen Aufstiege entgangen sind, erhalten eine pauschale Ausgleichszahlung. Außerdem haben wir uns mit den Arbeitgebern auf eine Prozessvereinbarung verständigt, nach der die neue Entgeltordnung bis Ende des Jahres stehen soll“, sagte die Gewerkschafterin. Zudem gebe es tarifliche Regelungen zur Altersteilzeit und der Übernahme von Auszubildenden.&nbsp;<br /><br />„Leider konnten wir die Arbeitgeber, insbesondere die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), nicht von ihrem Irrweg abbringen, das Leistungsentgelt aufzustocken. Im Bildungsbereich ist die Leistungszulage sinnlos und hat bei den Beschäftigten keine Akzeptanz“, unterstrich Schaad.<br /><br />Direkt im Anschluss an diese Tarifrunde solle für die Lehrkräfte des Bundes, die an Bundwehrfach-, Zivildienst- und Katastrophenschutzschulen beschäftigt sind, sowie der Kommunen, die es in Bayern gibt, eine Reihe tariflicher Regelungen aus dem Länderbereich übernommen werden. Dafür hatte sich die GEW stark gemacht. „Bei Bund und Kommunen ist das Bewusstsein für die Bedeutung auch in den von ihnen verantworteten Bildungsbereichen zu vernünftigen Regelungen zu kommen, noch unterentwickelt“, kritisierte die GEW-Verhandlungsführerin die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber.<br /><br />Info: Die Gremien der GEW haben der Tarifeinigung unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Mitglieder der GEW, die im Zeitraum von Anfang bis Mitte März befragt werden, dieses Votum bestätigen.<br /><br />Die Tarifeinigung sieht eine Erhöhung der Gehälter um 1,2 Prozent zum 1. Januar 2010 vor. Am 1. Januar 2011 gibt es eine zweite Steigerung von 0,6 Prozent und eine Einmalzahlung von 240 Euro. Die dritte Gehaltserhöhung um 0,5 Prozent erfolgt am 1. August 2011.<br />Im Juli 2010 erhalten Beschäftigte, die nach dem 1. Oktober 2005 eingestellt worden sind oder die Stelle gewechselt haben, als Ausgleich für nicht vollzogene Aufstiege pauschal 250 Euro. Mit der Ablösung des Bundesangestelltentarifvertrages (BAT) durch die Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) sind die BAT-Aufstiege weggefallen. Da es noch keine Entgeltordnung für den TVöD gibt, haben viele Beschäftigte Einkommenseinbußen hinnehmen müssen.<br /><br />Das Leistungsentgelt soll in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013 jeweils um 0,25 Prozent aufgestockt werden und beträgt damit ab 2013 zwei Prozent (bezogen auf das Gesamtgehaltsvolumen). Diese Aufstockungen werden nicht mit den Gehaltserhöhungen verrechnet. Diese Regelungen zum Leistungsentgelt gelten nur für die Beschäftigten der Kommunen.&nbsp;<br /><br />Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 26 Monaten und läuft am 29. Februar 2012 aus. &nbsp;&nbsp;<br /><br />Ulf Rödde<br />Pressesprecher&nbsp;<br /><br />GEW-Hauptvorstand<br />Reifenberger Str. 21<br />60489 Frankfurt<br />069/78973-0<br /><a href="http://www.gew.de/" target="_blank" >www.gew.de</a><a href="http://www.gew.de/" target="_blank" >http://www.gew.de/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>8. Mai 2010 – 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus – keine Handbreit den Nazis!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2255&#38;cHash=7ef29fdb4a1ca4bcef95774753857358</link>
			<description>Über 20 Vertreter von Wiesbadener Organisationen, Parteien und Verbänden trafen sich am 25.02.2010...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Anwesenden verständigten sich darauf, an diesem Tag selbst Demonstrationen und Kundgebungen unter dem Motto „8. Mai, 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus“ durchzuführen.</p>
<p class="bodytext">Sie betonten, dass Wiesbaden keinen Platz habe für den braunen Sumpf, so Harris Ziebarth, DGB Sekretär in Wiesbaden. „Wiesbaden ist und müsse bunt bleiben“. Neben der vom DGB Wiesbaden bereits angemeldeten Demonstrations- und Kundgebungsstrecke werden weitere Wiesbadener Organisationen an anderen Örtlichkeiten Anmeldungen vornehmen. Die Vertreter der Organisationen waren sich einig, den Nazis keine Handbreit Raum zu geben. Weitere demokratische Organisationen können sich beteiligen und sich beim Deutschen Gewerkschaftsbund, Büro Wiesbaden, melden.</p>
<p class="bodytext"><sup>Folgende Organisationen, Parteien und Verbände waren bei dem heutigen Treffen vertreten:&nbsp;Kath. Kirche Wiesbaden, SPD-Stadtfraktion Wiesbaden, SPD-Unterbezirk Wiesbaden, Gewerkschaft ver.di Wiesbaden, AKU-Wiesbaden, IG Metall Wiesbaden-Limburg, Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden, Grüne/Bündnis 90 Wiesbaden, Die Linke Wiesbaden, Linke Liste Wiesbaden, Sozialforum Wiesbaden, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Wiesbaden, SPD Rheingau-Taunus, Grüne Wiesbaden, Jüdische Gemeinde, Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten Region Rhein-Main, IG BAU Wiesbaden-Limburg, Wiesbadener Bündnis gegen Rechts,&nbsp;</sup></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:30:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Streiksanktionen gegen die Kolleginnen + Kollegen</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2256&#38;cHash=f13fcb385be7aaf55c3c6ff397706d6f</link>
			<description>Verbeamtete Lehrkräfte erhalten Missbilligungen und gegen angestellte Lehrkräfte werden Abmahnungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="news-title"><p class="bodytext">Nicht zu akzeptieren ist aus unserer Sicht, dass Schulleitungen der Schwarze Peter&nbsp; zugeschoben werden soll: jetzt sollen sie die Missbilligungen aussprechen.</p></div><div class="news-single-item"><p class="bodytext">Es ist inakzeptal, wenn die Landesregierung, die für die schlechten Arbeitsbedingungen verantwortlich ist, sich wieder einmal auf eine obrigkeitstaatliche Auslegung des Beamtenrechts zurückziehen will und gegen diejenigen, die sich mit ihrer Teilnahme am Streik für Verbesserungen engagiert haben, Sanktionen aussprechen. Deshalb werden wir, gestärkt durch die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, auch dagegen mit aller Entschiedenheit vorgehen.</p>
<p class="bodytext">Im folgenden einige Mustervorlagen, die Betroffene in entsprechenden Verfahren nutzen können und sollen.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 20:16:00 +0100</pubDate>
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			<enclosure url="http://www.gew-wiesbaden.de/uploads/media/Musterschreiben_fuer_Angestellte.htm" length ="20637" type="text/html" />
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		</item>
		
		<item>
			<title>Und weiter wird an den Kindern gespart … Im Schulbudgetdebakel geht die düstere Zukunft der Jugendverkehrsschule (JVS) unter</title>
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			<description>Mit ihren stolzen 40 Jahren könnte sich die Jugendverkehrsschule in Wiesbaden nicht nur als Rarität...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mit ihren stolzen 40 Jahren könnte sich die Jugendverkehrsschule in Wiesbaden nicht nur als Rarität in den hessischen Kommunen bezeichnen, sondern auch als lebendiger Baustein Wiesbadener Stadtgeschichte. Welcher Wiesbadener hat keine Erinnerungen an seine eigene Verkehrserziehung zum Fußgänger oder Radfahrer mit den extra dafür ausgebildeten Polizisten? Offenbar muss Stadtgeschichte aber – zumindest wenn es nach der Koalition der Stadtverordnetenversammlung geht – nicht lebendig gehalten werden, sondern eher in einem architektonisch sehr fragwürdigen, kostenspieligen Neubau als Stadtmuseum neu konstruiert werden. Drei bis vier Millionen Euro für den Neubau der JVS am Moltkering sind, laut Schuldezernentin Scholz (WK, 20.10.09), aber im Haushalt 2010/11 nicht aufzubringen. Randnotiz: 2009 waren übrigens schon einmal 1,2 Millionen Euro für den Neubau in den Haushalt eingestellt. Was wurde denn mit dem Geld tatsächlich getan? Und: Warum wurde überhaupt Geld für einen Neubau bereitgestellt, wenn die Schulhofvariante der Verkehrserziehung nach dem „Mainzer Modell“ auf einmal <i>gleichwertig </i>ist?</p>
<p class="bodytext">Da beruhigt es doch gewaltig, dass sich die Stadt nun doch einen Ruck gegeben hat und ca. sechs Millionen Euro springen lässt – allerdings für den Erwerb des Köllmann-Baus, um ihn an die private EBS als Übergangsquartier (!) vermieten zu können. So viel Fürsorge und Weitsicht von der Stadt wünscht sich der Wiesbadener Steuerzahler sicher nicht nur für eine <i>private</i> Hochschule, sondern auch für die Verkehrssicherheit unserer lobbylosen Kinder!</p>
<p class="bodytext">Anstatt Investitionen in Prestigeobjekte zu unterlassen, ergreift OB Müller auf einmal wieder Partei für die maroden Wiesbadener Schulen und gibt ihnen die klare Priorität vor der Jugendverkehrsschule. Weitere Randnotiz: Wenn man sich den Stellenwert betrachtet, den die Gesamtheit der Schulsanierungen im aktuellen Haushalt hat, ist es wohl allzu realistisch davon auszugehen, nie wieder eine Jugendverkehrsschule in Wiesbaden zu haben, die doch immer von so immenser Wichtigkeit war.</p>
<p class="bodytext">Abgesehen vom Finanzierungsmonopoly unserer Politiker gibt es einfach viele Gründe, die für einen Erhalt der Jugendverkehrsschule sprechen:</p><ul style="list-style-type: disc"> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Ein Schulhof-/Realraummodell ist für einzelne Schulen mit guter Verkehrslage attraktiv, aber keinesfalls für alle Wiesbadener Schulen (z.B. im Umfeld der Riederbergschule: lauter Einbahnstraßen, abschüssiges Gelände).</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">D.h. die Kinder dieser Schulen müssen, wie bisher auch, einen Weg zurücklegen, bis sie den ihnen zugeteilten Schulhof erreichen. Und da liegt die JVS am Platz der Deutschen Einheit zentraler als die in Betracht gezogene Ludwig-Beck-Schule und die Bodelschwinghschule am Gräselberg sowie die Karl-Gärtner-Schule in Delkenheim oder die Fläche hinter der Taunushalle in Nordenstadt.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Zudem müssen nicht nur die Kinder, sondern auch die Polizeibeamten an- und abreisen und darüber hinaus noch Zeit für den Auf- und Abbau zur Verfügung stellen. Hieraus resultiert ein höherer Personalbedarf bzw. weniger Lernzeit für die Kinder.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Witterungsbedingt kann es zu mehr Ausfällen kommen, weil der überdachte Teil der JVS nicht mehr genutzt werden kann.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Schulen haben ständig Raumnot. Jetzt auch noch Platz für Fahrräder und Unterstände bereitstellen? Oder mit einem Anhänger die Räder bei Bedarf immer von A nach B transportieren? So wird eine unnötig frühe Abnutzung der Räder bestimmt nicht vermieden.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Bei fast 40 Grund- und ca. 10 Förderschulen in Wiesbaden sind drei Gelände,&nbsp;die letztendlich in Betrieb genommen werden sollen,&nbsp;doch recht wenig.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Kinder in den Klassenräumen sind leichter ablenkbar (ständige Bewegungen und erhöhter Geräuschpegel auf dem Schulhof).</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Der Pausenhof ist ständig durch mehrere Schulen belegt. Wann sollen zu Sommerzeiten dann noch Bewegungsstunden für die Schüler der Stammschule draußen stattfinden? Man denke hierbei auch an die Vertretung, die im Rahmen der „Verlässlichen Schule“ läuft. Wer im Schuldienst tätig ist, weiß, dass diese Vertretungsstunden oft zu Bewegungsstunden auf dem Hof genutzt werden.</li> <li style="margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Times New Roman">Für Kinder hat &quot;der andere Ort&quot; in der JVS noch erhebliche Bedeutung. Verkehrserziehung hebt sich dadurch als besondere Veranstaltung vom regulären Schulunterricht ab.</li> </ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die GEW fordert daher:</p>
<p class="bodytext">Gute Verkehrserziehung darf kein Luxusgut sein! Sie kommt <i>allen</i> VerkehrsteilnehmerInnen zu Gute und verschwendet somit keine Steuermittel. Wir sind <i>für</i> eine Wiesbadener Jugendverkehrsschule – wenn nicht am Platz der Deutschen Einheit,&nbsp;dann muss „alternativlos“ einen anderen Ort zur Verfügung gestellt werden!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verbände begrüßen Urteil und fordern Systemwechsel für Kindergrundsicherung</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2253&#38;cHash=2aa8f787eb184bf58f40ddbdd647349e</link>
			<description>„Höhere Kinderregelsätze können nur ein erster Schritt sein“ AWO, DKSB, GEW und ZFF setzen sich für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Berlin, 9. Februar 2010. „Wir begrüßen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das endlich zu höheren Regelsätzen für die Kinder im Sozialgeldbezug&nbsp;führen muss“, sagten die Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO), des Deutschen Kinderschutzbundes, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft&nbsp;(GEW) sowie des Zukunftsforum Familie (ZFF). Zugleich betonten sie im Namen des Bündnis<i> </i>KINDERGRUNDSICHERUNG: „Höhere Kinderregelsätze&nbsp;können nur ein erster Schritt sein. Die nun höchstrichterlich verlangte eigenständige Berechnung des tatsächlichen Bedarfs von Kindern löst nicht die&nbsp;grundsätzlichen Systemmängel unserer milliardenschweren Familienförderung.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Es ist schon lange klar, dass die gültigen Regelsätze für Kinder im Sozialgeldbezug den wirklichen Bedarf nicht decken. Ein etwa achtjähriges Kind kann von&nbsp;251 Euro im Monat nicht vernünftig ernährt und gekleidet werden, geschweige&nbsp;denn am normalen Leben seiner Altersgruppe teilnehmen. Soziale Ausgrenzung, schlechtere Bildungschancen und gesundheitliche Defizite sind die Folgen“, erläutert der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.&nbsp;Deshalb haben alle Verbände seit langem gefordert, dass die Regelsätze für&nbsp;Kinder erhöht und ihr tatsächlicher Bedarf eigenständig ermittelt werden müsse, statt diesen prozentual aus dem Hartz-IV-Eckregelsatz für Erwachsene&nbsp;abzuleiten.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Doch höhere Kinderregelsätze alleine lösen die gravierenden Systemmängel&nbsp;unserer derzeitigen Familienförderung nicht: Dieses System ist insgesamt sozial ungerecht, bürokratisch und intransparent“, betont der Vorsitzende des&nbsp;Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers. „So bevorzugen die Kinderfreibeträge und Steuererleichterungen gutverdienende Familien, während Sozialgeldbezieher nicht mal von der Kindergelderhöhung profitieren. Diese wird ihnen in voller Höhe abgezogen.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das milliardenschwere System der Familienförderung habe nicht verhindert,&nbsp;dass mittlerweile mehr als 2,4 Millionen Kinder in unserem reichen Land offiziell&nbsp;als arm gelten, kritisieren die Verbände.&nbsp; „Wenn jetzt zur bürokratischen Ermittlung komplizierter Regelsätze ein weiterer Streit um Centbeträge in unübersichtlichen Warenkörben anhebt, wird das wirkliche Problem weiter verdeckt“,&nbsp;unterstreicht GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne. Bereits vor Jahren habe das&nbsp;Bundesverfassungsgericht das sächliche Existenzminimum von Kindern mit&nbsp;322 Euro im Monat beziffert. Hinzu kam der Bedarf für Bildung, Betreuung und&nbsp;Erziehung von 180 Euro im Monat. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Unsere Gesellschaft braucht alle Kinder! Und alle Kinder brauchen eine chancengleiche Grundlage für ihr Aufwachsen, sowohl finanziell als auch durch kostenfreien Zugang zu Bildung, Betreuung und Erziehung“, betont die ZFF-Vorsitzende Christiane Reckmann. „Deshalb fordert das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG<i> </i>die Politik zu einem mutigen Systemwechsel der Familienförderung auf.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext">„Bereits seit April 2009 bringen wir mit unserer Forderung nach einer Kindergrundsicherung von 502 Euro soziale Gerechtigkeit in die Familienförderung.&nbsp;Die Kinder von geringverdienenden oder langzeitarbeitslosen Eltern brauchen&nbsp;endlich eine bedarfsdeckende Förderung, um mit all ihren Potenzialen in unsere&nbsp;Gesellschaft hinein zu wachsen“, betonen die Vorsitzenden im Namen des&nbsp;Bündnis<i> </i>KINDERGRUNDSICHERUNG<i>. &nbsp;</i></p>
<p class="bodytext">Im<i> </i>Bündnis<i> </i>KINDERGRUNDSICHERUNG haben acht Verbände und sechs&nbsp;namhafte Wissenschaftler/-innen einen konkreten Vorschlag für einen echten&nbsp;Systemwechsel gemacht (www.kinderarmut-hat-folgen.de). Der Vorschlag zieht&nbsp;die Lehren aus dem skandalösen Anwachsen der Kinderarmut und den Urteilen&nbsp;des Bundesverfassungsgerichts. Solange die Politik entgegen all ihrer Sonntagsreden den kostenlosen Zugang zu Bildung und Betreuung nicht endlich&nbsp;durchsetzt, sondern die Gebühren und Zuzahlungen von der Krippe bis zur Uni&nbsp;ständig steigen, fordert das Bündnis seit April 2009 eine Kindergrundsicherung&nbsp;für alle Kinder von 502 Euro im Monat. Die neue Leistung soll alle bisherigen&nbsp;Förderungen ersetzen und der Einkommensbesteuerung unterliegen. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Kontakt:&nbsp;Barbara König, Geschäftsführerin Zukunftsforum Familie e.V.,&nbsp;Markgrafenstr. 11, 10969 Berlin,&nbsp;Tel.: 030 2592728-20, Fax: 030 2592728-60, &nbsp;info@zukunftsforum-familie.de</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RTL und SAT1 in der Comeniusschule - Öffentlichkeit macht Druck</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2252&#38;cHash=eda81c90fd41c0302584e33ce4ee9cb8</link>
			<description>RTL: http://www.rtl-hessen.de/videos.php?PHPSESSID=0idi5csos24i4rul005bof5vu4 (&quot;Montag...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Löcher im Turnhallenboden werden mit Klebeband verschlossen, damit die Turnhalle nicht geschlossen werden muss!</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Informationsveranstaltung TV-H, TV-Ü</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2249&#38;cHash=1f9a1637f80b5ffc7ad75eec67657e09</link>
			<description>Dienstag, 02. März 2010
15.30 Uhr
in der Fr.-v.-Bodelschwingh-Schule
Pörtschacher Str. 12
65187...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Liebe angestellte GEW-Kollegen und GEW-Kolleginnen des Landes Hessen,&nbsp;inzwischen sind die Bescheide vom Staatlichen Schulamt für die&nbsp;Überleitung des Beschäftigungsverhältnisses in den TV-H&nbsp;versandt.&nbsp;Wir möchten auf der Informationsveranstaltung offene Fragen klären, Informationen zum neuen TV-H geben und an Beispielen die Neuerungen erläutern.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit kollegialen Grüßen,&nbsp;<i>Christina Gerhardt, Roland Ulrich, Claudia Schneider, Hasan Bilge</i> (für die GEW Wiesbaden)</p><blockquote style="margin-bottom:0;margin-top:0;"><p class="bodytext"><span class="name-of-person"></span><sub>Für eine bessere Planung bitten wir um eine Rückmeldung, am besten per Email an: chr.gerhardt@gew-wiesbaden.de</sub></p></blockquote>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 08:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geld ist genug da, aber nicht für jeden!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2248&#38;cHash=420e6d5bff7b66bbd0c85ffd9cfd8b26</link>
			<description>Zum Teil haarsträubende Berichte über undichte Fenster in den Klassenräumen, von den Wänden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><span class="Apple-style-span"></span></h6>
<p class="bodytext">Geradezu zynisch erscheint dann das Gedankenspiel nach den damit verbundenen Wertaussagen. „Wenn Millionen für eine Eliteschule vorhanden sind und die öffentlichen Schulen zu Gammelschulen werden, dann lässt das nur einen Schluß zu: Geld ist genug da, aber nicht für jeden!“, so Ziebarth weiter. „Das kann nicht angehen!“</p>
<p class="bodytext">Gerade in öffentlichen Schulen haben Kinder und Schulpersonal einen berechtigten Anspruch auf Unterrichtsräume, die es ermöglichen, den Kindern eine bestmögliche Bildung angedeihen zu lassen und den Lehrerinnen und Lehrern ihre für die Gesellschaft wichtge Aufgabe zu erfüllen. „Das Thema Bildung darf kein Thema nur für Sonntagsreden sein, sondern muss montags bis freitags in die Tat umgesetzt werden“, erklärt Ziebarth.</p>
<p class="bodytext">Der DGB Wiesbaden, so Ziebarth, fordert die Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden auf, die Steuergelder im Interesse der Allgemeinheit einzusetzen und Sorge dafür zu tragen, dass sowohl den Kindern dieser Stadt als auch den Lehrkörpern eine Lernumgebung in Schulen geschaffen wird, die ein gedeihliches Lernen und Lehren im Interesse aller Beteiligten ermöglicht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EBS: „Campus mit Marktplatz und Kontemplation“ sowie „Ein Zeichen politischer Vitalität“?</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2251&#38;cHash=18c06d1329e5a1059e26ea386dbe7222</link>
			<description>Leserbrief von Katja Plazikowsky zum Artikel „Campus mit Marktplatz und Kontemplation“ in der FAZ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Als Lehrerin an einer Wiesbadener Lernhilfeschule möchte ich Ihren Artikeln zum Thema „Umgestaltung des alten Gerichtsgebäudes in eine „Law – School“ der EBS um einige Fakten ergänzen, die sie bedauerlicherweise in Ihrer Berichterstattung nicht zur Kenntnis nehmen.</p>
<p class="bodytext">Die von Ihnen so positiv beschriebene mögliche Aufwertung des ehemaligen Gerichtsviertels ist nur die eine Seite der Wiesbadener Realität, wie sie durch die Politik der Jamaika – Koalition geprägt wird. </p>
<p class="bodytext">In Zeiten von drastisch sinkenden Steuereinnahmen und einer als desolat beschriebenen Haushaltslage unterstützt die Stadt demonstrativ eine&nbsp; private Elite – Universität mit 10 Millionen Euro sowie weiteren Maßnahmen. Gleichzeitig beschließt die&nbsp; Stadt Wiesbaden eine beispiellose Kürzung der Mittel für Schulbauten, Sanierungen, Schulbudgets und andere, die schulische Arbeit unterstützende Maßnahmen. </p>
<p class="bodytext">Dringend benötigte Schulneubauten und Sanierungen wurden unmittelbar vor ihrer Realisierung gestoppt,&nbsp; Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte an vielen Schulen arbeiten weiterhin unter desaströsen baulichen, hygienischen und räumlichen Bedingungen. Konkrete Berichte über diese Vorgänge waren mehrfach in der Presse zu lesen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Von den beschriebenen Bedingungen einer „Law – School“ („ Der Campus wird einer der schönsten in ganz Deutschland“…..Einen Innenhof….als Ort der Kontemplation“) können die von den Kürzungen Betroffenen&nbsp; nur träumen. Sie arbeiten weiterhin in Gebäuden, die abbruchreif sind und in denen teilweise ein Unterrichten kaum noch möglich ist.</p>
<p class="bodytext">Die Stadt Wiesbaden hat jahrzehntelang – egal unter welcher Stadtregierung – viele ihrer Schulbauten verkommen lassen. Die dringend benötigten Maßnahmen nicht zu realisieren, die Unterstützung der EBS aber zu keinem Zeitpunkt in Frage zu stellen, ist nach Ansicht vieler Betroffener ein schulpolitischer Skandal.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:06:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.gew-wiesbaden.de/uploads/media/FAZ-Artikel_zum_EBS-Bau__20.1.10.jpg" length ="640127" type="image/jpeg" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Donnerwetter! Kein billiger Marketing-Gag: EBS-Studenten sollen guttätig Schulräume renovieren</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2246&#38;cHash=02517dea98cc4aba0ab513989688a60d</link>
			<description>Die EBS lehrt ihre Studenten, eine ganz besondere Verantwortung zu übernehmen. Gemeint ist die alte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nun lässt die EBS Taten folgen. Zwar gibt sie die mit Hilfe des Wiesbadener&nbsp;Oberbürgermeisters Dr. Müller&nbsp;der Allgemeinheit aus der Tasche gezogenen Millionen nicht mehr her, aber - erstaunlich - sie will auf die Sanierungsschulen zugehen. Anlässlich einer Veranstaltung des Wiesbadener Presseclubs zum Thema: &quot;Wird Wiesbaden durch die EBS jetzt Universitätsstadt?&quot; stellte die GEW–Wiesbaden ihre bekannte kritische Position hinsichtlich der Alimentierung der privaten EBS mit Wiesbadener Steuermitteln zur Diskussion.</p>
<p class="bodytext">In Anlehnung an das vom EBS–Präsidenten Prof. Jahns ins Spiel gebrachte<b> </b><i><b>Davoser</b></i><b>&nbsp;</b><i><b>Gelöbnis</b></i> regten wir ein simples <i><b>Wiesbadener Gelöbnis</b></i>&nbsp;an, verbunden mit dem wirtschaftsethischen Ziel, die clever eingesackten Steuergelder für unsere Sanierungsschulen zurückzugeben.</p>
<p class="bodytext">Die in Vertretung von Prof. Jahns&nbsp;referierende Vizepräsidentin Frau Sabine Fuchs versprach spontan, Studenten für Malerarbeiten an die Sanierungsschulen zu&nbsp;schicken und bekräftigte dieses mit:&nbsp;<i>&quot;…das meine ich im Ernst…&quot;</i>.</p>
<p class="bodytext">Gegen Ende der Veranstaltung gab es von der GEW den Vorschlag,&nbsp;wenn schon&nbsp;kein &quot;Refund&quot;&nbsp;der Gelder zu erwarten sei, zumindest ein EBS–Seminar einzurichten, welches sich mit dem Thema&nbsp;<b><i>Fundraising&nbsp; für Wiesbadener Sanierungsschulen</i></b> befasst.</p>
<p class="bodytext">Auch mit diesem Vorschlag, sowie der Teilnahme der GEW an einem solchen Seminar, konnte sich Frau Fuchs anfreunden.</p>
<p class="bodytext">Schon jetzt sind wir gespannt, was aus diesen Zusagen wird. Als Wiesbadener Bildungsgewerkschaft nehmen wir sie ernst und streben eine zeitnahe Realisierung an.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 11:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>EBS-Präsidenten Prof.Dr.Jahns fordert Ethik-Eid für die Weltwirtschaft</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2247&#38;cHash=aceae11e5b740c4b4aefa8a8c42c7810</link>
			<description>Endlich: Der EBS-Präsident, Prof. Dr. Jahns fährt eigens zum Weltwirtschaftsgipfel in die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div><p class="bodytext">Somit wird endlich die BWL-Ethik der privaten EBS in Oestrich-Winkel von dem lauschigen Gelände des Schlosses Reichartshausen in die Welt getragen … oder mit den Worten ihres Präsidenten: “Rein renditeorientierte Unternehmen werden keinen Erfolg mehr haben.“ Ob das die Studenten auch schon vor ihrem ‚Hippokratischen Eid für Manager“ wissen?</p>
<p class="bodytext">Die Bildungsgewerkschaft GEW–Wiesbaden stellt in diesem Zusammenhang folgende Überlegungen an:</p>
<p class="bodytext">1. Was ist diese EBS–Ethik eigentlich wert, wenn immer noch in Räumlichkeiten gelehrt wird, die der CDU-Spendenaffärenexperte W. L. Kiep gesponsert hat?</p>
<p class="bodytext">2. Wie ist dieser Manager-Ethik-Eid zu bewerten, wenn der Wiesbadener OB und Kämmerer (in Personalunion) Dr. Müller und der FDP–Landesvorsitzende F. Rentsch im Vorstand der EBS–Stiftung u.a. verpflichtet sind &quot;…Öffentlichkeitsarbeiten und Spendensammlungen …&quot; durchzuführen?</p>
<p class="bodytext">3. Entbehrt es nicht einer gewissen Scheinheiligkeit, wenn durch diese EBS–Lobbyarbeit Stadt und Land über 50 Millionen Euro an Steuergeldern für die Alimentierung der eigentlich privaten EBS verlieren?</p>
<p class="bodytext">4. Sollte es der weltweit vernetzten EBS nicht möglich sein, vor dem Hintergrund der immer wieder beschworenen wissenschaftlichen Reputation sich selbst zu finanzieren, oder führen u.a. die bisher vergeblichen EQUIS–Akkreditierungsversuche möglicherweise zu finanziellen Engpässen, die – im Widerspruch zum Davoser Gelöbnis - den Griff in den Wiesbadener Steuersäckel als willkommene Alternative erscheinen lassen?</p>
<p class="bodytext">5. Wäre es nicht aktuell wirtschaftsethisch geboten, in einem WIESBADENER &nbsp;GELÖBNIS die clever eingesackten Steuermittel für unsere öffentlichen Sanierungsschulen zurückzugeben? Mit einem solchen Schritt könnte die EBS - als ehrbarer Kaufmann – den Wiesbadener BürgerInnen verdeutlichen, dass es ihr tatsächlich um das Gemeinwohl geht und unsere öffentlichen Schulen könnten finanziell ein wenig aufatmen.</p>
<p class="bodytext">6. Wir fordern den Oberbürgermeister und Kämmerer Dr. Müller nochmals auf, die öffentlich zugesagte, aber bisher offensichtlich hintertriebene Offenlegung aller Verträge der Stadt Wiesbaden mit der privaten EBS zu gewährleisten, damit endlich die Gesamtsubventionierung für die Steuerzahler deutlich wird.</p>
<p class="bodytext">7. Im Übrigen wäre zu prüfen – gerade auch bezüglich des neu entdeckten EBS–Ethik-Kodex - inwieweit diese EBS–Subventionierung gegen das Grundgesetz Art.7(4) verstößt, wonach bei Privatschulen eine &quot;… Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern …&quot; untersagt ist. Bei EBS-Studiengebühren von 12.000,00 Euro pro Jahr ist diese verbotene &nbsp;&quot;Sonderung&quot; allerdings bereits Realität. Dies könnte z.B. in einem EBS-Seminarangebot zu dieser Frage geprüft werden.</p>
<p class="bodytext">Sehr geehrter Prof. Dr. Jahns, im Unterschied zu unseren öffentlichen Sanierungsschulen verfügt Ihre private EBS über eine geschickt vernetzte, schlagkräftige städtische- und Landes-Lobby, die es geschafft hat, Millionenbeträge für die eigene Klientel einzusammeln. Der seit Jahren bekannte Sanierungsstau bei öffentlichen Schulbauten muss dabei den Kürzeren ziehen ... es sei denn, die Wiesbadener Bevölkerung wehrt sich gegen diesen skandalösen Umgang mit ihren Steuermitteln.</p>
<p class="bodytext">Nach einer bautechnischen Untersuchung ergibt sich aktuell in Wiesbaden die erschütternde Erkenntnis, dass das Schulamt von fünf untersuchten öffentlichen Schulen am liebsten fast alle abreißen lassen würde. Wir fordern Sie auf, durch ein Wiesbadener Gelöbnis die zugesagten Steuermittel nicht in Anspruch zu nehmen und damit den ’Wiesbadener Nothaushalt’ zu entschärfen.</p>
<p class="bodytext">Im Übrigen ist die GEW-Wiesbaden - aufgrund der vielfältigen EBS- und auch PPP-nahen Funktionen des Oberbürgermeisters - der Auffassung, dass Dr. Müller bei diesem Themenfeld nicht mehr zu einer unvoreingenommenen, unparteiischen Amtsführung in der Lage ist. Zunehmende Klientelpolitik ist mitschuldig an der Schieflage der Stadt Wiesbaden.</p>
<p class="bodytext">Notabene: In einer Demokratie muss Bildung allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen und darf nicht zu einer Ware für wenige verkümmern. Diese Grundüberzeugung demokratischer Staaten könnte sich auch im Wiesbadener Gelöbnis wieder finden.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 16:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Willkommen beim Wiesbadener Sanierungsroulette Oder: Ist denn hier schon Absurdistan?</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2245&#38;cHash=27a8548ae1ebf69c828393cc8f75ba97</link>
			<description>26.01.10: Runder Tisch der GEW Wiesbaden zum Thema Sanierungsstau an Wiesbadener Schulen
Die GEW...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="margin-top: 0cm; margin-right: 0cm; margin-bottom: 0.0001pt; margin-left: 0cm; page-break-after: avoid; font-size: 18pt; font-family: 'Times New Roman'; "><span class="Apple-style-span"></span></h1>
<p class="bodytext">VertreterInnen der maroden Schulen sowie VertreterInnen des Stadtschülerrats, Elternvertreter (Stadt- und Landeselternbeirat) und Stadtverordnete von SPD, Grünen und Linker Liste.</p>
<p class="bodytext">Eingeladen waren auch OB Dr. Müller und Schuldezernentin Frau Scholz. Aber beide entschuldigten sich wegen anderweitiger Verpflichtungen. Dabei war das, was kam, nun ganz besonders für ihre Ohren bestimmt. Dieselben müssen ihnen geklungen haben angesichts der nicht enden wollenden Mängelliste. Hätte ein zeit –und ortsunkundiger Lauscher mitgehört, wäre er wahrscheinlich zu dem Schluss gekommen, dass&nbsp;&nbsp;entweder von der Nachkriegszeit oder von einem strukturell unterentwickelten Landstrich die Rede sein müsse. Dass es sich jedoch um Hessens Landeshauptstadt handelt, hätte er sicher nicht vermutet.</p>
<p class="bodytext">Herr Hofbeck eröffnete die Vorstellungsrunde. Seit 15 Jahren kämpft die Schule um einen Neubau, nichts ist bislang passiert. Efeuranken schlängeln sich durch undichte Fensterrahmen und bei Regen wird’s in manchen Räumen feucht, wegen undichter Wände und Decken. Bei einer Ortsbegehung hatten Frau Scholz (Schuldezernentin)&nbsp;&nbsp;und Herr Dietz (Dezernatscontroller) auch keine Lösungen parat, außer den Gebrauch einer Gartenschere und Verschenken von Ablegern zu empfehlen. Nach und nach wurde die Mängelliste immer länger: modrige Bodenbeläge, Schimmelbefall, gesperrte Räumen und ganze Stockwerke, Container ohne Wasseranschluss, abgestützte Decken und, und, und.</p>
<p class="bodytext">Landeselternbeirätin Geis fasste die Zustände punktgenau zusammen: Das ist ein Skandal – und versprach das Gesundheitsamt umgehend zu informieren.</p>
<p class="bodytext">Planlosigkeit und Murks, so kennzeichnete Stadtelternbeirat Hanke das Verhalten des Magistrats, insbesondere des Hochbauamtes. Es bleibt alles beim Alten und das kostet auch noch einen Haufen Geld. Aber angeblich hat Frau Scholz gar keines mehr. Bestes Beispiel für die Absurditäten: Zwei Jahre sind seit dem Brand in der Niemöller-Schule vergangen. Die Schüler hat man in ein anderes (zu mietendes und ungeeignetes) Gebäude gesteckt und wegen der Zeitvergeudung&nbsp;&nbsp;bei der Planung und&nbsp;dem Hinauszögern des Baubeginns - auch durch das Hochbauamt -&nbsp;&nbsp;hat die Versicherung jetzt ihre Zahlungen (z. B. von Miete) eingestellt. Das kostet! Denn die Ruine wird, damit nicht mehr Schäden entstehen, obendrein auch noch beheizt.</p>
<p class="bodytext">Die Verwirrung wird komplett, indem die Stadt die Ranglisten (nach Dringlichkeit) der Schulen immer wieder ändert und Versprechungen macht: Mal wird bald gebaut, mal wieder nicht, dann erst später. Trifft der Magistrat denn seine Entscheidungen beim Würfelspiel oder doch am Roulettetisch? Die Spielbank ist ja ganz in der Nähe.</p>
<p class="bodytext">Manche Stadtverordnete ergehen sich in mystischen Äußerungen wie die Grüne Rita Thies in der Niemöller-Schule: Meine Aussagen gelten solange, bis ich wiederkomme und etwas Anderes sage.</p>
<p class="bodytext">Das haben wir bereits mitgekriegt, sagt Stadtschülersprecher Martin Seeger: Erst wurden uns für den Neubau eine Mensa und Fachhörsäle versprochen; inzwischen redet Frau Scholz nur von einem Projekt, das eins zu eins dem ursprünglichen Gebäude entspricht.</p>
<p class="bodytext">Und immer wieder das Gejammer wegen fehlender Geldmittel. Hartmut Bohrer (Linke Liste) brachte es auf den Punkt: Die Schulden sind hausgemacht, u.a. durch die Steuerpolitik. Der Stadt fehlen rund 100 Mill. durch den Wegfall von Gewerbe-&nbsp;&nbsp;und Körperschaftssteuern. Das kann man auch gründliche Misswirtschaft nennen , hergestellt durch parteiische Parteipolitik.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Forderungen der Versammlung fasste Diskussionsleiter Michael Zeitz (GEW) im Klartext zusammen:</p>
<p class="bodytext">- Prioritätenliste für die betroffenen Schulen mit verbindlichem Zeitplan</p>
<p class="bodytext">- Beschleunigung des Vorgehens durch Bereitstellen zusätzlicher Geldmittel ; gegebenenfalls durch Mehrverschuldung</p>
<p class="bodytext">- Ende des Dilettantismus seitens der Behörden</p>
<p class="bodytext">- Mehr Professionalität</p>
<p class="bodytext">Ließe sich eine gute Fee anheuern, so bäte man sie um Weisheit, Gerechtigkeit und Entschlusskraft für die Stadtverordneten.</p>
<p class="bodytext">In aufgeklärten Zeiten hält man es vielleicht lieber mit dem Philosophen John Rawls , dessen Theorie der Gerechtigkeit und seinem berühmten Gedankenexperiment , das auch für die Praxis einer gerechten Verteilung geeignet ist: Die Vertragspartner befinden sich bei Rawls in einem hypothetischen&nbsp;<i>Urzustand,&nbsp;</i>der durch einen&nbsp;<i>Schleier des Nichtwissens</i>&nbsp;gekennzeichnet ist. In dieser angenommen Situation wird über Gerechtigkeitsprinzipien entschieden, die der realen Gesellschaftsordnung zugrunde liegen sollen. Die Entscheidungsträger (!) wissen aber nicht (!), an welchen Stellen (!) dieser zu bestimmenden Ordnung sie sich selbst (!) befinden werden. Durch diese neutrale, anonymisierte Entscheidungssituation soll sichergestellt werden, dass die gewählten Gerechtigkeitsprinzipien in einem fairen Verfahren (kein Roulette!!) zustande kommen.</p>
<p class="bodytext">Und bedenkt noch: Ein Museum, kann man, wenn man will, besuchen. In die Schule, und ist sie ein noch so unwirtlicher Ort, muss man – qua Gesetzeskraft – gehen. Deshalb gilt: Dort ein angemessenes Ambiente zu schaffen und zu erhalten ist auch ein Gebot der Fairness.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wiesbadener Magistrat: Schulden machen für gute Sachen</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2244&#38;cHash=6570e4fb2293110304ad9ce3bbfb4332</link>
			<description>Mit Schreiben vom 18. Dezember 2009 an alle Schulleiter weist die Wiesbadener Schuldezernentin...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es werden notwendige und zum Teil begonnene Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen gestoppt, so genannte freiwillige Leistungen der Stadt fallen künftig dem Rotstift zum Opfer: Ganztagsschule und Schulsozialarbeit werden nicht weiter ausgebaut, damit können Schüler nicht mehr angemessen gefördert werden. Für die Entwicklung förderliche Projekte wie &quot;Gesunde Schule&quot; und &quot;Grüne Schule&quot;, Schüleraustausch, Therapeutisches Reiten, Verkehrserziehung und freigestellter Schülerverkehr werden gestrichen. Schulische Verwaltungskräfte wie Sekretärinnen und Hausmeister werden nicht mehr eingestellt, frei werdende Stellen nicht wieder besetzt. Das alles vor dem Hintergrund der als Fortschritt propagierten &quot;selbstverwalteten, eigenverantwortlichen Schule&quot;. Wie soll das gehen? Wo bleibt das viel beschworene Qualitätsmanagement? Nach Scholz wird das alles alternativlos von der &quot;Weltwirtschaftskrise&quot; mit in den Abgrund gerissen.</p>
<p class="bodytext">Alternativlos? Nein! Es geht auch anders, wie das hohe finanzielle Engagement der die Stadt regierenden Jamaika-Koalition bei der Mitfinanzierung im großen Stil einer rein privaten und eng aufgestellten Möchtegern-Universität (EBS) zeigt. Hier fließen Millionen an Steuergeldern für das Image der Stadt und ihrer Repräsentanten. Schon&nbsp;heute beträgt das finanzielle&nbsp;Engagement von Stadt und Land ca. 50 Millionen Euro für diese private EBS. Dreister können Kämmerer und Oberbürgermeister Dr. Müller und Hessens Finanzminister Weimar mit unseren Steuergeldern nicht mehr umgehen.</p>
<p class="bodytext"><b>Alternativlos? Nein! Für Investitionen in eine sozial gerechte und gute Bildung darf nichts zu teuer sein. Dafür dürfen und müssen der Staat und die Gemeinden Schulden machen. Diese Schulden lohnen sich, sie sind Zukunftsinvestitionen, die sich für die nachfolgenden Generationen auszahlen. Wiesbaden wird deswegen&nbsp;nicht von der Landkarte verschwinden, weil es nicht pleite gehen kann.</b></p>
<p class="bodytext">Es ist unseriös und unglaubwürdig, wenn die Stadt ständig ihre prekäre Finanzlage beklagt und als einzigen &quot;Ausweg&quot; aus der &quot;Misere&quot; die radikale Zusammenkürzung der dringend für Schulsanierung und Schulausstattung benötigten Geldmittel nennt. Sich für Prestigeobjekte zu verschulden, macht der Stadt merkwürdigerweise ja nichts aus. Das geht immer.</p>
<p class="bodytext">Es ist immer wieder ein undemokratisches und erbärmliches Schauspiel in den Ausschüssen und im Stadtparlament, wenn die gewählten Volksvertreter nicht ihrem Gewissen und ihrer Vernunft folgen, sondern einem Fraktions- oder Koalitionszwang.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die GEW Wiesbaden hat beschlossen zeitnah eine Informations- und Diskussionsveranstaltung - einen Runden Tisch - durchzuführen zum Thema &quot;Schulsanierung in Wiesbaden&quot;. Ziel der Veranstaltung ist, dass Vertreter aller betroffenen Schulen ihre Forderungen vortragen und von den Politikern verlangen, unverzüglich eine Liste der Renovierungsvorhaben mit konkreter Terminplanung öffentlich vorzulegen.</p>
<p class="bodytext"><b>26. Januar 2010 um 17 Uhr in der Comeniusschule, Schaperstraße 23 in Wiesbaden.</b></p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 21:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Runder Tisch zur Schulsanierung</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2243&#38;cHash=93b97f0729fd614d978ef10b642831f6</link>
			<description>Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, wir laden Sie zu einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>26.01.2010</b></p>
<p class="bodytext"><b>17 Uhr</b></p>
<p class="bodytext"><b>Comeniusschule</b></p>
<p class="bodytext"><b>Schaperstraße 23</b></p>
<p class="bodytext"><b>Wiesbaden</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Kreisverband der GEW Wiesbaden beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema Schulsanierung; daher möchte wir alle Betroffenen und Verantwortlichen an einen Tisch bitten, um den aktuellen Stand zu diskutieren.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p class="bodytext">Ute Harlos, Christina Gerhardt, Thomas Eilers, Michael Zeitz&nbsp;(GEW-Kreisvorstand Wiesbaden)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Ich schiebe nichts auf die lange Bank. ... Es fehlt mir jetzt halt nur das Geld dafür.&quot;</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2242&#38;cHash=ca33c400795080188ab858f293bede21</link>
			<description>&quot;Ich habe bewiesen, dass ich Projekte umsetzen kann, wenn mir Mittel zur Verfügung stehen. Ich habe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">(Katja Plazikowsky)&nbsp;Eine der vom Baustopp betroffenen Schule ist die Comeniusschule. Sieben Jahre wurde hier im wortwörtlichen Sinne nichts gemacht, Begründung: Es gibt einen Neubau. Ein europaweiter Architektenwettbewerb und ein Großteil der Planungen waren abgeschlossen - soll das alles umsonst gewesen sein? Warum braucht ein &quot;internes PPP- Projekt&quot; ein- ein halb bis zwei Jahre Vorlaufzeit, damit eine Schule gebaut werden kann, die als Neubau bereits geplant worden ist? Wie soll in den kommenden zwei oder mehr Jahren ein menschenwürdiger Unterricht gewährleistet werden? Die Comeniusschule ist nicht &quot;in keinem guten ...&quot; sondern in einem schlichtweg katastrophalen Zustand (so wie viele Schulen) - aber sie war in den Startlöchern, nicht in der Warteschleife für einen Neubau.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">________</p>
<p class="bodytext">(Hajo Barth)&nbsp;Nach einem Gutachten des Wiesbadner&nbsp;Schulamtes gibt es einen riesigen Sanierungsstau an folgenden Schulen: Comenius-, Joh.-Maaß-Schule, Frh.-vom-Stein-Schule, A.-H.-Francke-Schule, A.-Schweitzer-Schule, R.-Dietz-Schule&nbsp;und F.-Ebert-Berufsschule. Das Schulamt würde sogar &quot;... von 5 untersuchten Schulen fast alle abreißen lassen.&quot; Das ist die erschütternde Wahrheit. Das heißt, dass alle WI-Stadtregierungen und Parteien in den letzten Jahrzehnten diese Verwahrlosung der Schulbauten sehenden Auges zugelassen haben und heute auf die angeblich leeren Kassen hinweisen.</p>
<p class="bodytext">Als WI-Bildungsgewerkschaft (GEW) haben wir seit Monaten u.a. auf den Zusammenhang zwischen der unverständlichen Subventionierung der European Business School (Stadt + Land zahlen ca. 50 Mio.€) u. der prekären Haushaltslage aufmerksam gemacht.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Wir fordern</b>&nbsp;<br />1. einen RUNDEN TISCH 'Sofortprogramm - Sanierungs-<br />schulen', der dafür sorgt, dass alle Schulen saniert&nbsp;und&nbsp;<br />nicht gegeneinander ausgespielt werden.</p>
<p class="bodytext"><br />2. die vom Oberbürgermeister Dr. Müller zugesagte&nbsp;<br />Offenlegung aller Verträge u. ggf. Nebenabreden der Stadt&nbsp;<br />Wiesbaden mit der EBS, damit die Gesamtfinanzierung&nbsp;<br />deutlich wird.</p>
<p class="bodytext"><br />3. zu prüfen, inwieweit die EBS-Subventionierung gegen Art. 7,4&nbsp;<br />des Grundgesetzes verstößt, wonach bei Privatschulen&nbsp;<br />eine &quot; Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen&nbsp;<br />der Eltern...&quot; untersagt ist.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />Im Übrigen ist die GEW-Wiesbaden der Meinung, dass Dr. Müller als OB und Kämmerer bei diesem EBS-Thema - aufgrund seiner vielfältigen EBS- und auch PPP-nahen Funktionen - nicht mehr zu einer unparteiischen Amtsführung in der Lage ist.&nbsp;Die geschickt vernetzten EBS-Strategen haben es geschafft, mittels einer städtischen- und Landes-Lobby, Steuer-Millionen für die eigene Klientel zweckzuentfremden.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>Die GEW fordert wie der Stadtschülerrat, das Bündnis für Bildung und Wiesbadener Eltern:&nbsp;<br />•&nbsp;Schulen sanieren und zwar sofort.<br />•&nbsp;Kostenfreie Bildung für alle.<br />•&nbsp;Längeres gemeinsames Lernen.<br />•&nbsp;Demokratisierung des Bildungswesens.<br />•&nbsp;Bildung für alle darf in einer Demokratie nicht zu einer Ware für einige&nbsp;<br />Wenige verkümmern.</b>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 17:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WEITERMACHEN! GEW-AKTION ZUR SCHULBAUSANIERUNG AN WIESBADENER SCHULEN</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2241&#38;cHash=4392d1caf6c4bc27e9fa90ecf565c0c3</link>
			<description>Den Button bekommt der Ole gleich angesteckt, sagte eine junge Mutter, und – schwupps – befestigte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am 9.12.09&nbsp;- eine Woche bevor die Stadtverordnetenversammlung nochmals über die Sanierungsmaßnahmen beraten wird - machte die GEW Wiesbaden eine kleine Aktion in der Innenstadt. Mit einem als Bauchladen umfunktionierten Aktenkoffer und in Begleitung etlicher Kollegen und Kolleginnen transportierte&nbsp;&nbsp;Thomas Eilers das Material:&nbsp;Buttons, Aufkleber, Fotografien&nbsp;aus den betroffenen Schulen.</p>
<p class="bodytext">Auch wenn im Vorweihnachtstrubel manche Passanten abwinkten und weitereilten, konnten dennoch viele Gespräche geführt und Buttons und Aufkleber verteilt werden. Besonders von jungen Eltern kam immer wieder Zustimmung zu unserer Aktion. Viele hatten die Berichte über den maroden Zustand etlicher Schule gelesen und von der sogenannten&nbsp;<i>Entschleunigung&nbsp;</i>(Schuldezernentin R. Scholz) beim Durchführen der Sanierungsarbeiten gehört und gaben ihrer Empörung wortreich Ausdruck: Schließlich wird unser Kind auch mal in Wiesbaden zur Schule gehen und wenn die Verzögerungstaktik des Magistrats anhält, sind&nbsp;&nbsp;die Bruchbuden dann auch noch aktuell.&nbsp;Immer wieder wurde kopfschüttelnd festgestellt, dass die Stadt offenbar für die EBS und ein neues Museum Geld locker machen kann, während man sich bei den dringend erforderlichen Schulsanierungsmaßnahmen&nbsp;hinter Sparzwängen&nbsp;verschanzt.</p>
<p class="bodytext"><b>Eine Dame, deren Enkelkinder&nbsp;in Wiesbaden zur Schule gehen, nahm Button und Aufkleber entgegen&nbsp;und sagte zum Abschied: Machen Sie bloß weiter! Viel Erfolg!</b></p>
<p class="bodytext">KEINE ANGST; WIR BEHALTEN DIE SACHE AUCH WEITER IM AUGE !</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bericht von der Bildungsstreikdemo am 17.11.09 in Wiesbaden</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2240&#38;cHash=751c9cb0262a81cddb80fdb63c800741</link>
			<description>Auch in Wiesbaden, der Landeshauptstadt von Hessen wurde am 17. November wieder demonstriert. Aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Nach Einschätzungen der Veranstalter der Demo (GEW), waren10.000 DemonstrantInnen nach Wiesbaden zur Demo gekommen. Etwa die Hälfte davon &nbsp;waren LehrerInnen.</p></div><div><p class="bodytext">Die Demoroute war recht kurz: Los ging es bei Regen um etwa11:30 Uhr am HBF Wiesbaden, kurz den Ring hoch, in die Moritzstraße wo die DemonstrantInnen von KletteraktivistInnen der „Jugendaktionsgruppe Subversiv“ empfangen wurde, die vor dem ehemaligem Gerichtsgebäude zwei Banner gehängt hatten. Auf den Bannern war zu lesen ELITE- UNI? HA HA HA! BILDUNG IST FÜR ALLE DA! und STOPPT MÜLLER (OB von Wiesbaden), um explizit auf seine Rolle bei der untransparenten, undemokratischen und ständig größer werdenden Subventionierung der Eliteuniversität EBS durch Land und Stadt aufmerksam zu machen.</p></div><div><p class="bodytext">Von der Moritzstraße aus ging es dann über die Rheinstraße auf den Luisenplatz, wo die ca. anderthalb stündige Abschlusskundgebung begann. Der Regen hatte nachgelassen und die Stimmung war kämpferisch. Die GEW stellte ausreichend kostenlose Brezeln und Wasser für alle zur Verfügung.</p></div><div><p class="bodytext">Auf der Kundgebung kamen SprecherInnen der LehrerInnen, der StudentInnen und der SchülerInnen zu Wort. Etwa nach der Hälfte der Kundgebung setzte sich eine Gruppe von einigen hundert SchülerInnen und Studierenden zu einer Spontandemo in Bewegung, die über den Hauptbahnhof, durch die Innenstadt zum Marktplatz, zwischen Landtag und Rathaus führte.</p></div><div><p class="bodytext">Nach dem Ende der offiziellen Kundgebung setzten sich dann noch kleinere Gruppen Richtung Landtag in Bewegung. Doch zunächst zogen die zwei Demos ein wenig durch die Wiesbadener Innenstadt und machten die PassantInnen z.B. in der Fußgängerzone auf ihre Anliegen aufmerksam. Sich in den Weg stellenden Polizeieinheiten, die, mit der Angabe wir haben keine Lust mit euch durch die ganze Stadt zu laufen, versuchten die Straße für die DemoteilnehmerInnen zu blockieren wurden problemlos durchlaufen.&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Auf dem Marktplatz, zwischen Rathaus und Landtag fanden die zwei Gruppen dann zusammen, und machten gemeinsam ihrem Unmut über die momentane Bildungssituation Luft.&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Nach etwa einer halben Stunde setzte sich die Demo spontan wieder in Bewegung und schaffte es die Polizei so zu überraschen und zu umgehen, dass sich die Demo auf einmal auf der Rückseite des Landtags befand, was die Polizei zuvor noch mit allen Mitteln versucht hatte zu verhindern (der offizielle Eingang befindet sich auf dieser Seite). Von dort aus hatten die DemonstrantInnen direkten Blick auf die gerade stattfindende Landtagssitzung zum Thema Schweinegrippe, auch die Abgeordneten konnten so die DemoteilnehmerInnen weder überhören noch übersehen. Der durch das Eindringen in die Bannmeile geschaffenen Druck war offensichtlich so groß, dass alle fünf im Landtag vertretenen Fraktionen Abgeordnete runter zu den DemoteilnehmerInnen schickten, nachdem die Gruppe sich dagegen entschieden hatten, eine Delegation für Verhandlungen in den Landtag zu schicken (Beschluss: Alle oder niemand!). Doch wie leider zu erwarten war, gingen die Landtagsabgeordneten nicht oder kaum auf die Forderungen der Lernenden ein, sondern erzählten vor allem was sie schon alles tolles gemacht hatten. Immerhin gab es keinen Widerspruch (bei manchen Abgeordneten sogar Zustimmung) bei der Feststellung, dass es kein Verdienst von irgendeiner Partei war, dass in Hessen die Studiengebühren wiederabgeschafft und trotz Regierungswechsels nicht wieder eingeführt wurden, sondern dass dies vor allem ein Verdienst der sich massiv dagegen wehrenden Studierenden und SchülerInnen im Jahr 2006 war.</p></div><div><p class="bodytext">Da keine Partei zu konkreten Zusagen bereit war, wurden die Verhandlungen abgebrochen, die meisten Abgeordneten (vor allem die der CDU/FDP) zeigten sowieso kein Interesse mehr an der von der Gruppe geführten Diskussion und vertieften sich in Einzelgespräche. Der Vorschlag, sich von der Polizei eine Zusage geben zu lassen, die Bannmeile geschlossen verlassen zu dürfen, wurde nach kurzem Warten von der Gruppe abgelehnt, schließlich hatte es die Polizei auch zu verhindern versucht, die Demo an den Landtag zu lassen. Die Gruppe erkannte also, dass sie nicht auf eine Erlaubnis der Polizei angewiesen war, um zu wissen was sie jetzt machen würde. Sie setzte sich über die Wilhelmstraße wieder zurück Richtung Bahnhof in Bewegung, und zeigte ein letztes Mal für diesen Tag ihre Entschlossenheit für ein kostenloses, besseres und gerechteres Bildungssystem zu kämpfen, durch ihr lautes Auftreten.</p></div><div><p class="bodytext">Mit 10.000 TeilnehmerInnen war die Demo in Wiesbaden doppelt so groß wie die Bildungsstreikdemo am 17. Juni 09, was wohl auch an der Mobilisierung durch die LehrerInnen aus ganz Hessen lag. Für Wiesbaden war dieser zweite Bildungsstreik im Jahr 2009 also ein großer Erfolg.</p></div><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 20:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hallo Herr Rentsch - bitte mal lesen!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2239&#38;cHash=d881971accc3ab98b21355e8d8a3112f</link>
			<description>Sehr geehrter Herr Rentsch, anlässlich des Streiks der Lehrerinnen und Lehrer am 17.11.09 äußerten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auf die Frage der Zulässigkeit oder Unzulässigkeit eines Streiks von Beamtinnen und Beamten möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen, dazu gibt es kompetente&nbsp; und rechtstaatlich fundierte Aussagen, z.B. die des europäischen Gerichtshofes.</p>
<p class="bodytext">Was mich als seit Jahrzehnten im hessischen Schuldienst tätige Förderschullehrerin allerdings sehr verblüfft ist Ihre Ansicht, in Hessen seien die Bedingungen an Schulen besser als in anderen Bundesländern. Da muss mir doch einiges an wichtigen Veränderungen entgangen sein denn bis jetzt haben wir in Hessen</p><div class="indent"><p class="bodytext">- Die längste Pflichtstundenzahlen bzw. Arbeitszeit von Beamtinnen und Beamten (42 Stunden) im Vergleich zu den anderen Bundesländern</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">- keine adäquate Umsetzung der Absenkung der Wochenarbeitszeit von Beamtinnen und Beamten für Lehrkräfte in Hessen</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">- Klassengrößen immer noch auf Höchstniveau, Verbesserungen sind kaum spürbar</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">- Ganztagsangebote, die nur&nbsp; schleppend und in keinem Fall bedarfsgerecht ausgebaut werden,&nbsp; Rheinland- Pfalz ist uns hier beispielsweise meilenweit voraus</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">- &nbsp;keine anteilige Finanzierung von Schulsozialarbeit durch das Land, dies wurde gerade wieder von der Regierung zurückgenommen</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">- viele Schulgebäude (v.a. in der Landeshauptstadt Wiesbaden), deren Zustand dermaßen desolat ist, dass nach Aussagen der betroffenen Kommunen diese Gebäude oft abbruchreif sind und/oder eine direkte Gefährdung für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte darstellen</p></div><div class="indent"><p class="bodytext">-&nbsp; bald nicht mehr die Möglichkeit, Altersteilzeit in Anspruch zu nehmen</p></div><p class="bodytext">Die GEW Wiesbaden möchte Ihnen den Vorschlag machen, sich persönlich von diesen Zuständen zu überzeugen: Suchen Sie eine Schule, z.B. eine Grundschule (Johannes – Maaß – Schule, Freiherr - vom Stein – Schule),&nbsp; eine Förderschule (Comeniusschule, August – Hermann –Francke – Schule, Albert –Schweizer – Schule)&nbsp; oder eine Berufsschule (Kerschensteinerschule Außenstelle) …….auf, führen Sie Gespräche mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen, sehen Sie sich aufmerksam in diesen Gebäuden um und denken Sie darüber nach, ob das z.B. für Sie oder Ihre Kolleginnen und Kollegen der Landesregierung ein erstrebenswerter Arbeitsplatz wäre.</p>
<p class="bodytext">Wir möchten Sie bitten, in Zukunft im Interesse einer fairen und sachlichen Auseinandersetzung polemische und eindeutig unwahre Äußerungen zu unterlassen. </p>
<p class="bodytext">Mit freundlichen Grüßen&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Katja Plazikowsky</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:17:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Abblätternder Putz</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2234&#38;cHash=07fb519cae53586d673277182fc17db3</link>
			<description>Wiesbaden, 07.11.2009 • Auch wenn der Regen noch so niederprasselte, es war viel Betrieb am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>&nbsp;</h1>
<p class="bodytext">Ein großer Stand&nbsp;&nbsp;mit Stellwänden und Informationsmaterial war aufgebaut worden. Mehrere VertreterInnen&nbsp;&nbsp;betroffener Schulen (Comenius- , Freiherr-vom-Stein-, Albert-Schweitzer-Schule und Friedrich-Ebert-Berufsschule) erschienen mit eigenen Stellwänden und Plakaten, auf denen mit vielerlei aktuellem Bildmaterial anschaulich der ,,Verfall’’ an ihren Schulen dokumentiert wurde - gruselige Einblicke in&nbsp;Wiesbadener&nbsp;Schulen! In Gesprächen mit Passanten zeigte sich auch der Unmut der Bevölkerung über die Verschleppungstaktik der Stadt Wiesbaden bezüglich der dringenden Sanierungsaufgaben an Schulgebäuden, zumal die Bezuschussung und Finanzierung von Prestigeobjekten (EBS , Stadtmuseum) offenbar weiterhin Vorrang genießen.&nbsp;Das symbolische&nbsp;,,Einwurfspiel’’ unter dem Motto&nbsp;„Frau Scholz (Schuldezernentin) kriegt nix!“(in die Kasse),&nbsp;&nbsp;„Bei OB Müller geht’s fix!“&nbsp;fand besonders bei den Kindern regen Zuspruch, zumal die Treffer auch mit einem Stück Schokolade belohnt wurden. Zahlreiche Passanten trugen sich auf die Unterschriftenliste zur Vorlage beim Magistrat ein um den Forderungen</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sofortige Sanierung der Wiesbadener Schulen!</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kein Museum solange Schulen zusammenkrachen</p>
<p class="bodytext">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Keine Finanzierung einer privaten Hochschule!</p>
<p class="bodytext">Nachdruck zu verleihen.</p>
<p class="bodytext">Insgesamt eine runde Sache an diesem Samstag, auch bei Platzregen und Kälte.</p><div></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:17:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schulsozialarbeit unbedingt ausbauen!</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2233&#38;cHash=1b889c99b75cdab6168c5059800b52db</link>
			<description>Resolution des Gesamtpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt für den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Der GPRLL fordert die politisch Verantwortlichen in Wiesbaden dazu auf, endlich die für den Ausbau der Schulsozialarbeit notwendigen Gelder in den Haushalt einzustellen.</p></div><div><p class="bodytext">Niemand bestreitet die Notwendigkeit von Schulsozialarbeit. Der Ausbau sollte zumindest an den folgenden 8 Schulen stattfinden, die Schulsozialarbeit beantragt haben:&nbsp;</p></div><div></div><div><p class="bodytext">- Erich-Kästner- Schule</p>
<p class="bodytext">- IGS Kastellstraße</p></div><div><p class="bodytext">- August-Hermann-Francke-Schule</p></div><div><p class="bodytext">- Friedrich-Ebert-Schule</p></div><div><p class="bodytext">- Friedrich-List-Schule</p></div><div><p class="bodytext">- Kerschensteinerschule</p></div><div><p class="bodytext">- Louise-Schröder-Schule</p></div><div><p class="bodytext">- Schulze-Delitzsch-Schule</p></div><div><p class="bodytext">Die Schulsozialarbeit ist ein wirkungsvolles präventives und kompensatorisches &nbsp;Jugendhilfeangebot an den Schulen. Schule kann sich immer weniger darauf beschränken, Fachkompetenzen zu vermitteln. Sie muss immer mehr auch die Aneignung von Sozialkompetenzen fördern und soziale Integration überhaupt ermöglichen, die in vielen Bereichen zunehmend gefährdet ist. Lehrerinnen und Lehrer sind dafür nicht ausgebildet und benötigen hier professionelle Unterstützung und Beratung.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Gerade die Schulsozialarbeit in Wiesbaden stellt durch ihr erfolgreiches Kompetenz-Entwicklungs-Programm (KEP) eine wertvolle und unerlässliche Hilfe für benachteiligte Jugendliche im Prozess der beruflichen Orientierung dar. So konnte die Anzahl der erfolgreichen Übergänge der HauptschulabgängerInnen signifikant erhöht werden. Auch können immer mehr Eltern in den Prozess der Berufsfindung ihrer Kinder einbezogen werden.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Das KEP bleibt nicht nur bei der Diagnose, sondern ermöglicht durch gezielte Förderangebote im Rahmen der Schulsozialarbeit die Aufarbeitung von Defiziten in verschiedenen Bereichen.</p></div><div><p class="bodytext">Dass dieser Ansatz sinnvollerweise gerade in den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung &nbsp;fortgeführt werden sollte, versteht sich von selbst. Die Übergänge von der Sekundarstufe I an die Beruflichen Schulen haben &nbsp;bisher trotz des Engagements der beteiligten Lehrkräfte häufig zu Brüchen in der Schülerlaufbahn geführt.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Die Kooperation von LehrerInnen und SozialpädagogInnen ist in vielen vergleichbaren Ländern eine Selbstverständlichkeit. Eine einfache Rechnung: Ein Heimplatz in Hessen kostet ca. 50.000 € im Jahr. Das entspricht ungefähr den Kosten für eine Stelle in der Schulsozialarbeit.</p></div><div><p class="bodytext">Wer kann da noch NEIN sagen?</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 19:27:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schweinegrippe? Lesen Sie alle Packungsbeilagen sorgfältig durch ...</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2235&#38;cHash=745f94b5ebb2945ce76f2e11b4ed789f</link>
			<description>Lasst euch nicht moralisch unter Druck setzen! Eine Impfung gegen die Schweinegrippe ist freiwillig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div><p class="bodytext">Aus der mexikanischen Tageszeitung &quot;La Jornada&quot;</p>
<p class="bodytext">Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Menschen an der Malaria, die ganz einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten. Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.</p>
<p class="bodytext">Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Millionen Mädchen und Jungen an&nbsp;Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.&nbsp;Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.</p>
<p class="bodytext">Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten&nbsp;Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Millionen&nbsp;Menschen den Tod hervor.&nbsp;Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.</p>
<p class="bodytext">Aber als vor einigen Jahren die famose &quot;Vogelgrippe&quot; ausbrach, überfluteten&nbsp;uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten. Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.&nbsp;Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!&nbsp;Eine Pandemie!</p>
<p class="bodytext">Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.&nbsp;Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit &quot;nur&quot; 250 Menschen zu&nbsp;beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25 Menschen&nbsp;pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca. 500.000 Menschen.&nbsp;Eine halbe Million gegen 25.</p>
<p class="bodytext">Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe&nbsp;veranstaltet?&nbsp;Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen &quot;Hahn&quot; gibt, einen Hahn mit&nbsp;gefährlichen Spornen.&nbsp;Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig&nbsp;Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich&nbsp;Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung&nbsp;14 Millionen Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft. Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der&nbsp;antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.</p>
<p class="bodytext">Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.</p>
<p class="bodytext">Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe. Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo.&nbsp;Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?&nbsp;Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab, gibt&nbsp;es hinter den Schweinen ein &quot;großes Schwein&quot;?</p>
<p class="bodytext">Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: &quot;Wir sind sehr besorgt um&nbsp;diese Epidemie, soviel Leid, darum werden wir das wundervolle Tamiflu zum&nbsp;Verkauf anbieten.&quot;</p>
<p class="bodytext">Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu? OK, wir haben es gesehen. 50 US-Dollar das Päckchen. 50 US-Dollar für dieses Schächtelchen Tabletten? Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt. Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .</p>
<p class="bodytext">Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.&nbsp;Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber des Irak-Krieges. Die&nbsp;Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die Hände, sie sind glücklich&nbsp;über die neuen Millionen-Gewinne mit dem zweifelhaften Tamiflu.</p>
<p class="bodytext">Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser&nbsp;&quot;Gesundheitssöldner&quot;.&nbsp;Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen&nbsp;Staaten. Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt, um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.</p>
<p class="bodytext">Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser &quot;Pandemie&quot; erkennen.</p>
<p class="bodytext">___________</p>
<p class="bodytext">Wer es noch nicht weiß:<br /><br />Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte &quot;Schweinegrippe&quot; Pandemrix®<br />und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Wirkverstärker) Squalen.<br /><br />Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als&nbsp;Impfverstärker engesetzt worden. 23-27%, also jeder Vierte von ihnen und&nbsp;auch solche, die zu Hause blieben(!), bekamen die sog. &nbsp;Golfkriegskrankheit,&nbsp;mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben&nbsp;Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,&nbsp;Erschöpfung und&nbsp;ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit&nbsp;kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.<br /><br />Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert.&nbsp;Bei 95% der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper&nbsp;gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0%. Erst nach mehr &nbsp;als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-Verteidigungsministerium&nbsp;anerkannt.<br /><br />Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen&nbsp;Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen&nbsp;Bundesbürger für die&nbsp;nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und&nbsp;Fibromyalgie etc. leiden werden.<br /><br />Juliane Sacher<br />Fachärztin für Allgemeinmedizin<br />Bergerstr. 175<br />60385 Frankfurt</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.praxis-sacher.de" target="_blank" >http://www.praxis-sacher.de</a></p><div><p class="bodytext"><a href="http://www.praxis-sacher.de" target="_blank" class="moz-txt-link-abbreviated" >http://www.praxis-sacher.de</a></p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:16:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ernsthafte Bedenken gegen Schweinegrippeimpfstoff</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2231&#38;cHash=31b913473433d9d274a119c55bd040d8</link>
			<description>Pressemitteilung des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner Dr.med Hans-Peter Donate...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner dbu hat trotz der in den&nbsp;Medien von Seiten der Regierung, des Paul-Ehrlich-Instituts wie des Herstellers geäußerten Unbedenklichkeitsbeteuerungen ernsthafte Bedenken gegen&nbsp;den von der&nbsp;Bundesregierung als einzigem für die breite Massenimpfung&nbsp;gegen die „neue Grippe“ zur Verfügung gestellten Pandemieimpfstoffes&nbsp;„Pandemrix®“ der Fa.GlaxoSmithKline (gsk).&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der dbu diskutiert an dieser Stelle weder den medizinischen Nutzen von&nbsp;Impfmaßnahmen im Allgemeinen noch die Notwendigkeit solcher Maßnahmen&nbsp;im bisher eher milden Verlauf der Schweinegrippepandemie.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Unsere Kritik richtet sich allein gegen die Pandemievaccine Pandemrix®.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">• <b>Es bestehen erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffes: in der&nbsp;Zulassungsphase wurde ein Impfstoff mit einem um 40% höheren Anteil an&nbsp;Virusantigen (5,25 µg) als die jetzt ausgelieferte Vaccine (3,75 µg) getestet. Es&nbsp;besteht noch kein eindeutiger Konsens ob die Impfung einmalig oder&nbsp;zweimalig pro Saison erfolgen soll!!!&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Es bestehen erhebliche Zweifel an der Unbedenklichkeit des adjuvantierten&nbsp;Wirkverstärkers, da dieser erstmals verwendet wird. Der Impfstoff enthält 27,4&nbsp;<b>mg AS03, eine Emulsion aus Polysorbat, Squalen</b><b> </b><b>und Tocopherol.&nbsp;Ausreichende Studien dazu fehlen, da in der Erprobungsphase als&nbsp;<b>Surrogatkriterium</b><b> </b><b>lediglich der</b> <b>Aufbau von Antikörpertitern bestimmt wurde&nbsp;und nicht etwaige Nebenwirkungen.&nbsp;</b></b></b></p>
<p class="bodytext">• <b>Hersteller wie amtliche Stellen verschweigen, dass Squalen im Gegensatz zur&nbsp;oralen Aufnahme (Squalen ist u.a. als Naturstoff z.B. in Olivenöl enthalten) bei&nbsp;subkutaner oder intramuskulärer Anwendung ein proinflammatorisches&nbsp;immunaktivierendes Immunogen ist. &nbsp;&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Autoimmunkrankheiten können damit provoziert, bereits bestehende aktiviert&nbsp;werden. Squalen wird mit der Entstehung eines Guillan-Barré-Syndroms (GBS)&nbsp;<b>in Zusammenhang gebracht und gilt heute als <i>der Auslöser</i> des Golf-Krieg-</b>Syndroms (GWS). In Tierversuchen hat Squalen das Krankheitsbild einer&nbsp;rheumatoiden Arthritis ausgelöst.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Squalen aus Nahrungsquellen wird im Organismus v.a. in Membranen&nbsp;eingebaut. Eine impfbedingte Bildung von Squalenantikörpern löst an den&nbsp;Membranen chronische Entzündungen aus, die Erkrankungen wie GWS, aber&nbsp;auch degenerative Nervenerkrankungen wie MS, ALS, CIDP und GBS erklären.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Die Auslieferung des Impfstoffes in Mehrfachdosenampullen ist obsolet. In&nbsp;Einzeldosenampullen wären Quecksilber haltige Konservierungsstoffe wie das&nbsp;in Pandemrix&nbsp;enthaltene Thiomersal überflüssig. Auch Quecksilber löst&nbsp;erwiesenermaßen Autoimmunkrankheiten aus.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Da der Impfstoff weder an Kleinkindern noch an Schwangeren erprobt wurde&nbsp;(Einspruch der Ethikkommission), stellt die Forderung, gerade diese besonders&nbsp;gefährdete Bevölkerungsgruppe in der ersten Impfphase bevorzugt zu impfen,&nbsp;einen unzulässigen Feldversuch dar.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Für Umweltpatienten und Immunsupprimierte (z.B. AIDS)&nbsp; stellt der Impfstoff&nbsp;ein höheres Risiko als die Schweinegrippe selbst dar.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Der Hersteller GlaxoSmithKline (gsk) ist laut Vertrag mit der BRD weitgehend&nbsp;von der Haftung freigestellt. Im Falle eines Impfschadens wird der betroffene&nbsp;Impfling statt gegen gsk gegen die Regierung und somit gegen den deutschen&nbsp;Staat klagen müssen, ein im Regelfall aussichtsloses Unterfangen.</b></p>
<p class="bodytext">• <b>Um nicht selbst in die Haftungsfalle zu geraten, muss der die Impfung&nbsp;durchführende Arzt den Patienten über <i>alle </i>Risiken der Impfung und des&nbsp;Impfstoffes sorgfältig aufklären. Es empfiehlt sich, diese Aufklärung im Beisein&nbsp;einer Helferin durchzuführen und mit einer Unterschrift vom Impfling&nbsp;bestätigen zu lassen. Die Aufklärung sollte auch die haftungsrechtlichen&nbsp;Besonderheiten umfassen. Auch der Hinweis darauf, dass andere, risikoärmere&nbsp;Impfstoffe in Europa existieren, diese aber wegen einer Fehlentscheidung der&nbsp;Bundesregierung für die deutsche Bevölkerung zur Zeit nicht zur Verfügung&nbsp;stehen, sollte in diesem Aufklärungsgespräch nicht fehlen.&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext">Wegen den vorgenannten Gründen gibt der Vorstand des Deutschen&nbsp;Berufsverbandes der Umweltmediziner folgende Empfehlung heraus:&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Aus allgemeinmedizinischen und umweltmedizinischen Überlegungen&nbsp;heraus rät der dbu dringend von der Durchführung einer Impfung mit&nbsp;Pandemrix&nbsp;ab!&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dr.med. Hans-Peter Donate&nbsp;Für den Vorstand des dbu •&nbsp;ViSdPG •&nbsp;Facharzt für Allgemeinmedizin-Umweltmedizin, &nbsp;Dr.-Adam-Voll-Str. 1, Furth im Wald, Tel.:+49-9973-5005420; Fax+49-9973-5005450;&nbsp;Geschäftsstelle dbu e.V.&nbsp;•&nbsp;Siemensstraße 26a&nbsp;•&nbsp;12247 Berlin&nbsp;•&nbsp;Tel. / Fax: 030 – 771 54 84&nbsp;•&nbsp;E-Mail: dbu@dbu-online.de&nbsp;•&nbsp;Internet: www.dbu-online.de</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 17:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GEW: „Kein Programm für mehr Chancengleichheit -  Weiterer Privatisierung wird Vorschub geleistet“</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2229&#38;cHash=90c8233962e126c15724f9df35cb6d04</link>
			<description>Bildungsgewerkschaft zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP: soziale Schieflage zu Lasten der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Frankfurt a.M. – „Kein Programm für mehr Chancengleichheit sowie die Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg“ sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP. Das Koalitionspapier habe im Bildungsbereich eine „deutliche soziale Schieflage“ zu Lasten der Schwächeren. Die GEW stellte fest, dass die weiterhin mangelhafte finanzielle Ausstattung des Bildungswesens weiteren Privatisierungen in der Bildung Vorschub leiste. </p>
<p class="bodytext">„Wir registrieren sehr wohl, dass die Mittel für den Bildungsbereich aufgestockt werden sollen. Notwendig sind rund 40 Milliarden Euro jährlich. Von dieser Summe ist Schwarz-Gelb jedoch weit entfernt. So sind die großen Ziele wie das Kindertagesstättenprogramm, der Ausbau von Ganztagsschulen und die Verbesserung der Qualität von Bildung nicht zu erreichen“, stellte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag in Frankfurt a.M. fest. Zudem warf er den künftigen Koalitionären Fehlsteuerungen und Klientelpolitik vor: „Statt Kindergeld und -freibeträge zu erhöhen sowie eine ‚Herdprämie’ einzuführen, muss mehr Geld in die Bildungsinstitutionen fließen. Die Abschaffung der Elternbeiträge für Kitaplätze und kostenloses Schulessen sind zwei Maßnahmen, von denen sozial Schwächere und Kinder mit Migrationshintergrund profitieren würden.“ Höhere Kinderfreibeträge kämen dagegen nur Besserverdienenden zu Gute, Hartz IV-Haushalte gingen leer aus, da das höhere Kindergeld mit den ALG II-Sätzen verrechnet wird. </p>
<p class="bodytext"><b>Geradezu zynisch sei, wenn im Koalitionsvertrag Eltern, Großeltern und Paten mit wohlklingenden Worten zur Kasse gebeten werden, um die mangelhafte staatliche Bildungsfinanzierung zu ergänzen. Das von der Koalition geplante Zukunftskonto, auf das Einzahlungen bis zur Volljährigkeit von Kindern steuerbegünstigt möglich sein sollen, sei ein weiteres Element zur Privatisierung des öffentlichen Bildungswesens. Es begünstige die Besserverdienenden: „Diese können für ihre Kinder gute Bildung kaufen, während die Hartz IV- Empfänger leer ausgehen</b>&quot;, kritisierte Thöne. </p>
<p class="bodytext">Von der im Wahlkampf groß angekündigten „gesamtstaatlichen Aufgabe Bildung“ ist nur noch eine vage „Bildungspartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Kommunen“ übrig geblieben. „Schwarz-Gelb agiert viel zu mutlos. In der Tat brauchen wir eine gemeinsam zwischen allen staatlichen Ebenen bundesweit abgestimmte Strategie in der Bildungspolitik. Der Bund muss wieder in die Lage versetzt werden, im Bildungswesen sinnvolle Projekte anzuschieben, diese finanziell zu untersetzen und in Kooperation mit Ländern und Kommunen umzusetzen. Die Fortsetzung föderaler Kleinstaaterei geht zu Lasten der Beschäftigten und der Nutzer der Bildungsangebotes“, unterstrich der GEW-Vorsitzende. </p>
<p class="bodytext">Mit der Einführung eines „nationalen Stipendienprogramms“ für Begabte sieht die GEW die Gefahr eines Paradigmenwechsels: weg vom „Rechtsanspruch auf eine bedarfsdeckende Ausbildungsförderung hin zum Zubrot als Gnadenakt“. „Wer die Studienanfänger- und Akademikerquote erhöhen will, braucht eine soziale Öffnung der Hochschulen. Dafür muss das BAföG-System gestärkt und ausgebaut werden“, sagte Thöne. Nur auf dieser Basis sei ein zusätzliches Stipendiensystem sinnvoll.</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 17:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was lange währt, wird nicht immer gut</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2228&#38;cHash=6b25e4795534d6baa718527bd8f9cab8</link>
			<description>Wer als Lehrkraft nicht mit einem Wischmopp umgehen kann, bekommt in so mancher Wiesbadener Schule...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Eine typische Situation in der Comeniusschule vor einigen Jahren: In einen der Pavillons – entstanden in den Sechzigern – regnet es schon seit geraumer Zeit hinein, sowohl durch die Decke als auch durch die Fenster, deren Rahmen schon seit langem angefault sind. Dies ist mein damaliger Klassenraum, Unterricht ist unmöglich, erst muss aufgewischt werden. Der Schulleiter besorgt mir eigenhändig einen Wischmopp. Irgendwann kommen ein Handwerker und ein Zuständiger der Stadt Wiesbaden. Ein kurzer, prüfender Blick zur Decke und zu den Fenstern, dann die lakonische Bemerkung: „Da mache mer nix mehr!“ &nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Ich bin verblüfft, immerhin möchte ich gerne in einer trockenen Klasse unterrichten, aber: Die Comeniusschule soll einen Neubau bekommen, da wird nichts mehr investiert, basta.&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Ich beschließe, in einen Klassenraum im Container umzuziehen, der zwar sehr viel kleiner, aber dafür trocken ist. Die Bedingungen im Container – einem guten Unterricht nicht unbedingt zuträglich – ertrage ich klaglos.</p></div><div><p class="bodytext">Seitdem sind 3 Jahre vergangen. Ich unterrichte immer noch im Container. Ein Neubau wurde geplant, ein aufwendiger und teurer Architektenwettbewerb durchgeführt. Schulleitung, &nbsp;Kollegium und Schülerschaft beteiligten sich an den Planungen, viel Zeit und Energie wurde investiert. Mit der Gewissheit, bald in einem Neubau zu unterrichten, ertrug man auch die völlig unzumutbaren räumlichen, baulichen und hygienischen Bedingungen, die Tatsache, dass sieben Jahre lang an unserer Schule keine Reparaturen mehr gemacht wurden…&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Nach den Sommerferien 2009 sollten weitere Container aufgestellt, dann die Pavillons abgerissen werden. Der Neubau war also tatsächlich in greifbare Nähe gerückt. Dann kurz vor den Sommerferien die Hiobsbotschaft: Die Stadt Wiesbaden habe alle Bauvorhaben dieser Art gestoppt; Begründung: Die Steuereinnahmen brechen weg, es ist völlig unklar, ob und wenn ja, welche Bauvorhaben in welchem Umfang realisiert werden. Die Haushaltsberatungen im Herbst 2009 müssen abgewartet werden. &nbsp;Kolleginnen und Kollegen reagieren schockiert, man will es eigentlich nicht glauben, in einem Gespräch bestätigt die Schuldezernentin Frau Scholz die Sachlage. Ein schwacher Trost, dass auch noch eine Vielzahl von anderen Schulen in Wiesbaden von dieser Situation betroffen sind und weiterhin in maroden und abbruchreifen Gebäuden unterrichtet werden muss … einmal mehr wird deutlich, wie unverantwortlich es war, in Schulgebäude jahrzehntelang nicht mehr zu investieren. Dieses Versäumnis haben alle Stadtregierungen der letzten Legislaturperioden zu verantworten.</p></div><div><p class="bodytext">Die Comeniusschule ist eine Förderschule für Lernhilfe. Hier werden 230 Schülerinnen und Schüler mit Problemen im Bereich „Lernen“ unterrichtet, die aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht mehr in der Lage waren, am Unterricht einer Regelschule teilzunehmen. Gerade diese Schülerschaft, die keinerlei Lobby in der Öffentlichkeit hat und die oft genug in schwierigsten familiären Bedingungen lebt, braucht ein Umfeld, das freundlich und &nbsp;menschenwürdig ist. Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen Räume, die nicht gesundheitsgefährdend sind und in denen sie so gefördert werden können, wie es in vielen Schulen selbstverständlich ist. Auch Lehrkräfte brauchen Bedingungen, unter denen sie sinnvoll unterrichten können. &nbsp; Nun ist auch dies vermutlich wieder in weite Ferne gerückt – ein Armutszeugnis für die (reiche) Landeshauptstadt Wiesbaden.</p></div><div><p class="bodytext">Anmerkung: Die finanzielle Unterstützung der EBS wurde meines Wissens öffentlich in den letzten Wochen kein einziges Mal in Frage gestellt.</p></div><div><p class="bodytext">(Katja Plazikowsky)</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:07:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>GEW- Wiesbaden bezieht Stellung</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2227&#38;cHash=a18ba7bedbf19e43e184f56ef58ce51b</link>
			<description>Die GEW hat die Patenschaft für den Stolperstein von Fella Grünbaum übernommen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bernhard Grünbaum, geb. 1894, und seine Frau Fella geb.&nbsp;Bornstein, Jahrgang 1888 stammten aus Polen und lebten mit ihren Kindern&nbsp;Siegfried unds Jenny seit 1929 in Wiesbaden. Bernhard Grünbaum war Kantor,&nbsp;Lehrer und Vorbeter der&nbsp;Altisraelitischen Gemeinde in Wiesbaden und in der&nbsp;Landgemeinde Bad Schwalbach.</p>
<p class="bodytext">Im Zuge der sogenannten Polenaktion wurde Bernhard Grünbaum am 9. September&nbsp;1939 in das KZ Dachau, ein Jahr spärer nach Sachsenhausen und von dort aus&nbsp;nach Buchenwald deportiert. 1942 oder 1943 ist er ermordet worden,&nbsp;vermutlich in der Heil- und Pflegeanstalt Bernburg a.d.Saale. Fella Grünbaum&nbsp;wurde von Belgien aus 1943 nach Ausschwitz deportiert und dort ermordet. Den&nbsp;Kindern gelang die Emigration.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 15:13:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Johannes-Maaß-Schule: Marode Gebäude - wenn die Uhr von der Wand fällt</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2226&#38;cHash=022c8b129a207ae66a82aa9fabdfdc2d</link>
			<description>Eltern protestieren: Es ist  fünf vor zwölf – Zeit zum Handeln! Eigentlich ist es hier nicht nur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am 21.9.09 hatten sich Eltern und Schüler vor der Johannes-Maaß-Schule versammelt, als Oberbürgermeister Dr. Müller gemeinsam mit der Schuldezernentin Frau Scholz zur Besichtigung des Gebäudes eintraf. Der Unmut der Eltern hatte sich&nbsp;so weit entwickelt,&nbsp;&nbsp;dass sie einige ihre Sprösslinge kurzerhand hatten ‚streiken’ lassen, will sagen, sie hatten ihre Kinder nicht zum Unterricht geschickt. Folgendes war passiert: Am Freitag davor wurden, ohne dass Schulleitung oder Eltern informiert worden waren, kurzfristig weitere Stützen im Gebäude aufgebaut.</p>
<p class="bodytext">Die Eltern machten beim Rundgang ihrem allgemeinen Ärger Luft: Weder klappe die Kommunikation mit den zuständigen Ämtern, noch sei eine generelle Sanierung der Schule, sondern allenfalls Stückwerk, geplant. Zwar hatte das Statikbüro bestätigt, dass keinerlei Gefahr für die Schüler und Schülerinnen bestehe, doch beim Anblick von holzgestütztem&nbsp;Eingangsbereich und Treppenhaus beschleichen einen schon Zweifel an dieser Aussage, kulturpessimistisch ausgedrückt könnte man sie auch zynisch nennen.</p>
<p class="bodytext">Auch die Aussagen des OB sind nicht dazu angetan, dass nun, nach jahrelangem Verschleppen von Maßnahmen, seitens der Stadt schnell und effektiv gehandelt werden wird.&nbsp;Ein zweites Gutachten soll erst einmal erstellt werden, das auch über Raumluft und mögliche Schimmelbildung Auskunft geben soll.</p>
<p class="bodytext">Seit Jahren wurde seitens der Eltern und der Schulleitung auf den Zustand der Schule hingewiesen, seit Jahren vertröstet man sie. Immer sind andere Vorhaben für die Stadt offenbar wichtiger. Auch jetzt scheinen wieder angesichts der künftigen Finanzierung von Prestigeobjekten, hohe Bezuschussung der privaten Fachhochschule EBS&nbsp;und die Planung eines Stadtmuseums, die Schulen das Nachsehen zu haben. &quot;Ich habe kein Geld für Sanierungsmaßnahmen&quot;, ließ kürzlich die Schuldezernentin öffentlich verlauten. Die letzte Aussage des OB: Ein weiteres &quot;Vielleicht&quot;. Vielleicht Baubeginn im Sommer 2010 (rechtzeitig(!) zum 50-jährigen Jubiläum der Schule), auch dies allerdings nur, wenn die Haushaltsberatungen ergäben, dass die erforderlichen 10 Millionen auch da seien. </p>
<p class="bodytext">Inzwischen gab es einen weiteren Gesprächstermin zwischen Elternvertretern, Schulleitung und OB. Ergebnis: Es komme vorläufig doch nur eine Sanierung des Hauptgebäudes in Betracht, die restlichen Gebäude könnten in die Planung noch nicht miteinbezogen werden. Die ‚restlichen’ Gebäude, das sind die, in denen die jüngsten Lernenden sitzen, die ABC-Schützen und die Zweitklässler, könnten vorerst noch nicht berücksichtigt werden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wieder Ärger und Enttäuschung bei den Eltern, wieder vertröstet. Offensichtlich stehen in diesem Land, obwohl im Programm aller Parteien vorhanden, die Investitionen für Bildung doch nicht so weit oben auf der Liste.</p>
<p class="bodytext">Prestigeobjekte? Schulen sind Prestigeobjekte: Sie legen Zeugnis davon ab, innerlich und äußerlich, wie ernst das Land die Fürsorge für den immer spärlicher werdenden Nachwuchs nimmt. In ihrer Tristesse zeigen viele Schulen eine andere Wirklichkeit. Vor Jahrzehnten schrieb Rene Spitz in einer Abhandlung, dass &quot;Kinderseelen ihre Umgebung (auch: ihre räumliche!) spiegeln&quot;!&nbsp;&nbsp;Wann ist endlich Baubeginn in Wiesbaden?</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 22:30:00 +0200</pubDate>
			
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			<title> „Oktoberwege“ – Ein Roman von Arnold Spellerberg</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2225&#38;cHash=50502b8b04894cf8baceee5252f752b0</link>
			<description>Arnold  Spellerberg, ehemaliges Mitglied des Kreisvorstandes der GEW-Wiesbaden, langjähriger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Entstanden ist das Buch zwischen 2004 und 2007 – dem Verfasser erscheint es im Nachhinein manchmal erstaunlich, dass er den Roman neben der üblichen beruflichen Belastung hat entwickeln und abfassen können.&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Vielleicht findet sich eine Erklärung dafür in den Handlungsebenen des Romans. Verraten sei nur so viel: Der Held des Romans, ein Mann von etwa fünfzig Jahren mit langjähriger Berufserfahrung in der Schule, muss aufgrund einer Lebenskrise eine Wanderung antreten, die ihn quer durch Hessen führt. Dabei sind in dem Roman alle Schauplätze in mittel- und südhessischen Wanderregionen verschlüsselt worden. Wer das will oder kann, muss versuchen, die Schauplätze durch die umfangreichen Naturbeschreibungen, die eine wesentliche Handlungsebene des Romans sind, zu enttarnen. Dem Protagonisten ist es allerdings nicht allein um die Einsamkeit zu tun, er muss versuchen, eine nicht nur „private“ Umorientierung zu bewältigen. Der Roman befasst sich daher auf vielfache Weise mit dem Stellenwert einer linken und ökologisch orientierten Politik heute.</p></div><div><p class="bodytext">Der Roman wirft Fragen auf, auf die es einfache Antworten nicht gibt, die aber &nbsp;nur dann unwichtig sind, wenn man sich von dem Anspruch auf eine tiefgreifende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse verabschiedet &nbsp;hat. Das 2004 begonnene Buch erscheint dem Autor heute eher als ein Beitrag zu einer angemessenen Weiterentwicklung der Impulse des Jahres 1968. &nbsp;Doch auch aufgrund der gegenwärtigen und großen kapitalistischen Krise kann (und muss) man die in „Oktoberwege“ erzählte Geschichte als eine „Gegenwartsgeschichte“ lesen – was auch nur dann verwundert, wenn man sich mit Kapitalismuskritik nicht mehr befassen will.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Arnold Spellerberg: „Oktoberwege“. Ein Roman über Wandern und Wendungen. Rosamontis Verlag Ludwigshafen, ISBN 978-3-940212-33-7, Paperback 222 S., € 11,80.</p></div><div></div><div><p class="bodytext">Erhältlich ist der Roman ab sofort im Verlags-Shop (www.rosamontis.de), bei Amazon und in jeder Buchhandlung. In Wiesbaden ist der Roman in der Buchhandlung Vaternahm, An den Quellen 12, 65183 Wiesbaden, Tel.: 0611/301255, E-Mail: buchhandlung-vaternahm@t-online.de, vorrätig.&nbsp;</p></div><div><p class="bodytext">Kontakt zum Autor unter arnoldspellerberg@web.de</p></div>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 18:02:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Die Kuh melken</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2223&#38;cHash=2e5ac9635d06bc328ebb0d4bd3514114</link>
			<description>66 Prozent der Bevölkerung besitzen 5 Prozent des Gesamtvermögens. Die reichsten zehn Prozent...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ein Vertreter des Verbandes junger Unternehmer (BJU) hat am Wahlabend  im ZDF auf die Frage, ob er sich über die schwarz-gelbe Regierung freue, geantwortet: &quot;Na klar, jetzt wird der Kuh frisches Gras geben, damit man sie melken kann.&quot; ... Wer bekommt die Milch?</p>
<p class="bodytext">Diejenigen, die schon immer abgesahnt haben. Zum Beispiel Jobst Müller-Treinbusch, 38 Jahre und Vorstand der ICF Wertpapierhandelsbank (&quot;Mein Einkommen ist noch unter einer Million Euro im Jahr&quot;). In der Sendung 'Frontal 21' vom 22. September 2009 legt er seine Sicht der Gesellschaft&nbsp;dar: &quot;So ist nun mal die Marktwirtschaft. Insgesamt leben wir in einer gerechten Gesellschaft. Unterschiede muss es geben, Leistung muss sich auszahlen. Sonst würde sich niemand mehr anstrengen. Gier ist notwendigerweise Bestandteil eines Anreizsystems. Denn wenn niemand gierig wäre, nicht den Anreiz hätte, mehr zu verdienen, erfolgreicher zu sein, dann würde die Leistungsgesellschaft als solche nicht mehr funktionieren.&quot;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 22:20:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Ein langer Weg ….</title>
			<link>http://www.gew-wiesbaden.de/index.php?id=296&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2220&#38;cHash=2e588706944d06d96310707bac8f2bd9</link>
			<description>GESUND IN DER SCHULE -  DURCH GESUNDE ARBEITSPLÄTZE 
Veranstaltung am 16.09.2009 des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jürgen Jäger vom KV Wiesbaden, der sich bereits jahrelang mit der Problematik Gesundheits- und Arbeitsschutz befasst, begrüßt ca. 25 Interessierte und stellt die hochrangigen Referenten vor:</p>
<p class="bodytext">Prof. Dr. phil.H.-G. Schönwälder von der Universität Bremen berichtet von seinen Forschungsprojekten rund um das Thema „Lärm“; Prof. Dr. E. Schöndorf von der Fachhochschule Frankfurt/Main erläutert seine Erkenntnisse rund um das Thema „Schadstoffe“.</p>
<p class="bodytext">Anschaulich zeigte <b>Schönwälder</b> auf, wo im Arbeitsplatz Schule Schallquellen entstehen und vorhanden sind, wie im Laufe einer Unterrichtsstunde der Lärmpegel ansteigt und welchen Schallbelastungen LehrerInnen und SchülerInnen auch in der Pausensituation ausgesetzt sind.</p>
<p class="bodytext">Durch Schall- und Herzfrequenzmessungen wurde in Studien deutlich gemacht, wie schädlich Lärm ist - besonders SportlehrerInnen haben nachweislich Dauerschädigungen. Nach Sanierungen und Maßnahmen zur Lärmminderung (Einbau von schallschluckenden Materialien) sank die Herzfrequenz bei allen Personen.</p>
<p class="bodytext">Leider zeigte Schönwälder auch auf, dass sich <b>niemand </b>für Gesundheits- und Arbeitsschutz zuständig fühlt: das HKM als Arbeitgeber der LehrerInnen schiebt Sanierungsmaßnahmen auf die Schulträger, die Schulträger schieben den Gesundheitsschutz der LehrerInnen (als Arbeitnehmer) auf das HKM. Bei Beamten und Beamtinnen werden gängige Arbeitsschutzbestimmungen oft missachtet. </p>
<p class="bodytext"><b>Schöndorf </b>berichtete über seine Arbeit als Staatsanwalt im „Holzschutzmittel-Prozess“ und zeigte eindringlich auf, wie die Justiz sich mit den Mächtigsten solidarisiert. Die Notwendigkeiten von Schulsanierungen bezüglich vorhandener Schadstoffe (PCB/ PCP/ Dioxine/ ….)&nbsp; seien bekannt, aber keiner will dieses finanzieren. Leider gäbe es immer noch keine Untersuchungen, die ganze Klassen oder Kollegien auf Gesundheitsbelastungen durch Schadstoffe untersucht haben. Schöndorf erläutert, dass bei derartigen Untersuchungen Leitsymptome wie Müdigkeit, Mattigkeit, Konzentrationsmängel etc. heraus gearbeitet würden. Ebenfalls bemängelt er die geltenden Grenzwerte für Gifte, CO<sub>2</sub>, Lärm etc., diese seien politische Werte, die von den Politikern als „Handwerkzeug der großen Verharmloser“ herangezogen werden und je nach politischer Einschätzung rauf- oder runtergesetzt werden. &nbsp;Auch hierbei spielt die Justiz mit und hält sich an die vorgegebenen Grenzwerte. Ein weiteres Indiz für Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz Schule sieht Schöndorf darin, dass nur 40% aller Lehrkräfte bis zum regulären Pensionsalter im Dienst bleiben.</p>
<p class="bodytext">Da besonders Kinder für alle Arten von Giften anfällig sind, wurde am Schluss die Frage diskutiert, was die GEW unternehmen kann, um diesen Zustand zu ändern. Schöndorf schlägt vor, dass an einer Schule alle Untersuchungen durchgeführt werden, um die Schädigungen bei den SchülerInnen und LehrerInnen aufzuzeigen. Diese Daten sind bei juristischen Auseinandersetzungen das wichtigste Argument. </p>
<p class="bodytext">Wenn Lehrkräfte den Verdacht haben, dass Sie besonderen schädigenden Einflüssen ausgesetzt sind, sollten sie sich von ihrer Schulleitung eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ unterschreiben lassen. Weigert sich die Schulleitung, wäre dieses ein Grund über den Personalrat den Arbeitsschutzausschuss beim &nbsp;Schulamt einzuschalten.</p>
<p class="bodytext">Bei Sanierungen sollte sich an der jeweiligen Schule ein Gesundheitsausschuss (ganz wichtig ist hierbei die Eltern zu beteiligen) bilden, der sich die Zusammensetzung aller verwendeten Materialien vorlegen lässt und diese auf Schadstoffe überprüft.</p>
<p class="bodytext">Für weitere Fragen steht im KV Wiesbaden <b>Jürgen Jäger </b>zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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